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Atommüllendlager Asse: Einsturzgefahr droht ab 2014
Der Betreiber des Versuchsendlagers Asse legt alarmierendes Gutachten vor: Das Bergwerk, in dem 126.000 Fässer Atommüll lagern, verliert an Tragfähigkeit. Der Streit um die Zukunft des Atommüllend- lagers Asse bei Wolfenbüttel spitzt sich zu. Das GSF-Forschungszentrum, der Betreiber des ehema- ligen Salzbergwerks in Niedersachsen, hat jetzt ein alarmierendes Gutachten zur Sicherheit der Grube veröffentlicht. Bereits im Jahr 2014 droht nach der Expertise des Instituts für Gebirgsmechanik der Universität Leipzig ein "zunehmender Tragfähigkeitsverlust" des Bergwerks. In das Lager wurden bis 1978 "versuchsweise" rund 126.000 Fässer mit schwach- und mittelaktivem Atommüll eingelagert.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) warnte am Donnerstag vor der Gefahr, dass sich Zuflüsse von Salzlauge in das Bergwerk verstärken und nicht mehr kontrolliert werden können. Die langjährigen Gegner des Endlagers stehen den plötzlichen Alarmmeldungen allerdings skeptisch gegenüber. Schließlich hatte die GSF, die jetzt das Bergwerk schließen will, jahrzehntelang die Sicherheit des Endlagers beteuert. siehe http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/einsturzgefahr-droht-ab-2014/?src=SE&cHash=d2cbcf3ed c
siehe auch NDR Panorama - die Reporter Video über Atommüllendlager http://www3.ndr.de/sendungen/panorama_die_reporter/panorama320.html
Der Fall Asse II
Ein Atommll-Endlager suft ab!
siehe Greenpeace-Studie http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/asseii.pdf http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/sendungsdetailseite.html?tx_wdr5ppfe_pi1%5Bshow Uid%5D=2905469&tx_wdr5ppfe_pi1%5BbeitragsUid%5D=16840&cHash=b1bf30ee98 höre Feature
Billigstrom - nicht für den Steuerzahler - Gabriel: Asse- Sanierung kostet bis vier Milliarden - Steuerzahler muss für Billigentsorgung zahlen
Für die Sanierung des maroden Atommülllagers Asse muss der Steuerzahler nach Angaben von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bis zu vier Milliarden Euro aufbringen. „Die Asse kostet jetzt den Steuerzahler bei der Sanierung zwei, drei vielleicht auch vier Milliarden Euro“, sagte der SPD-Politiker am Freitagabend in Wolfenbüttel. Bei der Einlagerung von 126.000 Fässern Atommüll in dem Lager bei Wolfenbüttel sei es dagegen um eine für die Atomwirtschaft möglichst billige Entsorgung gegangen. siehe http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/10/467003.html http://www1.ndr.de/nachrichten/dossiers/atomkraft/assekosten100.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/atommuell-laut-gabriel-vier-milliarden-fuer-sanierung-vo n-lager-asse_aid_415898.html http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gabriel-atommuelllager-kostet-vier-mrd-euro;2431340 http://www.n24.de/news/newsitem_5215255.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/10/467003.html
siehe auch Panorama-Video NDR http://www.youtube.com/watch?v=wsiGhikMg3Y
Asse: Gravierende Mängel acht Jahre verschwiegen
Beim Atommülllager Asse haben Betreiber, Behörden und Wissenschaftler jahrelang gravierende Mängel unter den Teppich gekehrt. Es sind Risiken verschwiegen worden und es sind Risiken vorher nicht betrachtet worden“, sagte der BfS-Präsident Wolfram König am Montag in Stuttgart bei der Eröff- nung einer Ausstellung über Atommüll-Endlagerung. „Man hat aus ökonomischen Interessen eine Entsorgung betrieben, weil man die Kernenergie ausbauen wollte.“ König sprach auch von einem Versagen der Wissenschaft. Dies sei noch nicht einmal im Ansatz aufgearbeitet. In der Politik gebe es den Untersuchungsausschuss des niedersächsischen Landtages. Es fehle aber ein Forum, in dem die Wissenschaftler der Frage nachgehen: „Was haben wir falsch gemacht und was haben wir dazu beigetragen, um das Problem zu vergrößern.“ König kritisierte, es sei sieben bis acht Jahre lang verschwiegen worden, dass in der Asse Wasser eindringt, dass der Strahlenschutz mangelhaft ist und dass es keine ausreichenden Rechtsgrundlagen gibt. siehe http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1162912/Asse-Gravierende-Maengel-acht-Jahr e-verschwiegen.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jDf1BNueseuO2JWWErkox6EP9K3Q http://www.welt.de/politik/deutschland/article4427112/Ein-Brief-enthuellt-den-Plutoniumschwindel-von- Asse.html http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/sie-haben-sich-einfach-nur-verzaehlt/ http://www.focus.de/politik/deutschland/atom-ex-asse-betreiber-uebersieht-18-4-kilo-plutonium_aid_43 0629.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,562263,00.html http://www1.ndr.de/nachrichten/dossiers/atomkraft/asse400.html http://www.ndr.de/nachrichten/dossiers/atomkraft/asse396.html http://www.stern.de/politik/merkel-und-gabriel-wollen-asse-schnell-sanieren-1506921.html http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=19789
Auch Gorlebener Salzstock ist undicht
Im Streit um die Eignung des Salzstocks im niedersächsischen Gorleben als nationales Endlager für Atommüll gibt es neue Fragen. Offenbar sickert dort ähnlich wie in dem Atommüllendlager Asse bei Wolfenbüttel Lauge ein. Der Vorsitzende des Landtagsumweltausschuss, Stefan Wenzel (Grüne), forderte Klarheit über die Gefährlichkeit der Flüssigkeiten und die Auswirkungen auf die Gesteinsfor- mationen. Es bestehe das Risiko von Abbrüchen und Rissen. "So hat es in der Asse auch angefan- gen." Laut Wenzel sind mindestens 160 000 Liter Lauge zugeflossen. Das Bundesamt für Strahlen- schutz und das Landesumweltministerium bestätigten, dass es Salzlösungen gebe. Allerdings handle es sich in Gorleben, anders als in der Asse, um Laugen natürlichen Ursprungs. Zeitgleich wurde bekannt, dass die Asse in internen Unterlagen des Bundesumweltministeriums als "Versuchsanlage für Gorleben" galt. Das ergibt sich aus Unterlagen, die die grüne Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl vom Bund angefordert hatte und über die "Der Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Zudem habe Asse der Atomwirtschaft bis in die Achtzigerjahre auch als Entsorgungsnach- weis für radioaktiven Müll gedient. siehe http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article160183/Auch-Gorlebener-Salzstock-ist-undich t.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1895907 http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/atommuell-endlager-gorleben-vor-dem-aus-- 18670689.html
Gorleben illegal zum Atommüll-Endlager ausgebaut
Der Salzstock in Gorleben soll laut Bericht des Bundesamtes für Strahlenschutz illegal zum Atom- Endlager ausgebaut worden sein. Die Kosten für die Untersuchung des Salzstockes auf seine Eignung als Endlager seien seit Mitte der 80er-Jahre so hoch gewesen, "weil parallel zur Erkundung der Ausbau begonnen wurde". Der Salzstock in Gorleben ist einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" zufolge bereits seit Mitte der 80er Jahre zu einem Atom-Endlager ausgebaut worden. Dies gehe aus einer inter- nen Bewertung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter hervor.
In dem Papier heißt es dem Bericht der FR zufolge, die „bisherigen Erkundungskosten“ hätten außer- ordentlich hoch gelegen, "was jedoch darin begründet liegt, dass hier parallel zur Erkundung bereits der Ausbau zum Endlager begonnen wurde". Bisher gibt es für Gorleben nur Genehmigungen zur untertägigen "Erkundung", ob der Salzstock für ein Endlager geeignet ist. Das Bundesamt für Strah- lenschutz ist Gorleben-Betreiber. Die Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg sieht sich der FR zufolge durch das interne Papier bestätigt. "Die Erkundungslüge ist aufgeflogen", sagte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke der Zeitung. Endlich komme ans Licht, dass nach Abschluss der Tiefbohrungen, also Mitte der 80er Jahre, der Bau des Endlagers begonnen worden sei. Die Errichtung eines Endlagers ohne Eignungsaussage und ohne Planfeststellungsbeschluss sei aber klar rechtswidrig. siehe http://www.welt.de/politik/article3818328/Gorleben-illegal-zum-Atommuell-Endlager-ausgebaut.html http://www.n-tv.de/politik/Wulff-haelt-an-Gorleben-fest-article481243.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/2/0,3672,7591234,00.html?dr=1 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,576705,00.html http://www.stern.de/politik/deutschland/streit-um-endlager-suche-niedersachsen-will-gorleben-weiter-e rkunden-1505585.html http://www.focus.de/politik/deutschland/atommuellendlager-kauder-fordert-festlegung-auf-gorleben_ai d_333200.html http://www.waz-online.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Endlager-Gorleben-moeglicherweise-bald -vor-dem-Aus http://www.n-tv.de/politik/Gabriel-verhindert-Erkundung-article421598.html
siehe auch Stern-Video http://www.stern.de/panorama/atomlager-was-helmut-kohl-ueber-gorleben-wusste-1505364.html
"Glaube ersetzt keine Sicherheitsanalyse"
Chef des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, fordert Endlagersuche nach Schweizer Vorbild. Dort haben die Bürger volle Einsicht; außerdem gibt es verbindliche Kriterien. siehe http://www.tagesspiegel.de/politik/Atommuell-Endlager;art771,2573616
AKW-Gegner machen mobil: Bundestagswahl als energiepolitische Richtungsentscheidung
Dreihundert Traktoren werden über die Straßen rollen, geschmückt mit Atomkraft-Nein-Danke-Sonnen. Menschen in weißen Strahlenschutzanzügen und bunten Fantasie-Verkleidungen werden den Treck begleiten - und natürlich werden jede Menge Luftballons aufsteigen mit schwarz-gelb-roten Anti-Nuk- lear-Emblemen. Die Stimmung wird ein bisschen retro sein, wie bei einem Dylan-Konzert, wenn sich an diesem Samstag die Anti-AKW-Bewegung mit einer Großdemo in Berlin zurückmeldet. Zumindest die Generation 50-plus wird an Legenden von "damals" erinnern. Damals, das war vor genau 30 Jahren, als wendländische Bauern von Gorleben aus zum Treck nach Hannover aufbrachen. Genau mittendrin meldete der US-Atomreaktor Harrisburg den Beinahe-GAU. Der anfangs kleine Protestzug schwoll auf 100 000 Demonstranten an. Damit hatten sich die verspreng- ten Anti-Atomkraft-Prostete in Deutschland als Massenbewegung etabliert. Die konnte sich 20 Jahre später den inzwischen wieder umkämpften Atom-Ausstieg auf die Fahnen heften.
Denn heute, knapp zehn Jahre weiter, beschwört die Atom-Industrie ihre weltweite Renaissance - und ihre Gegner hoffen an diesem Samstag ihrerseits auf ein Comeback der Protestbewegung. Ob da tat- sächlich die Wiedergeburt der Anti-AKW-Bewegung stattfindet oder ein eher mattes Revival, können auch die Organisatoren der Demonstration "Mal richtig abschalten" nur schwer einschätzen. "Auf jeden Fall ist es weit mehr als ein Häuflein Unentwegter, das da jetzt protestiert", sagt Rebecca Harms, grüne Spitzenfrau im Europaparlament und vor 30 Jahren Aktivistin des Gorleben-Trecks. siehe http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1246046560 180&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=0 http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2009_09/anti_atiom_treck_macht.html http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/der-treck-nach-osten/ http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=5020&tx_ttnews%5Btt_news%5D=60483&tx_ttnews %5BbackPid%5D=23&cHash=f9e16c9066 http://www.ftd.de/politik/deutschland/:kampf-gegen-schwarz-gelb-treck-zurueck-in-die-vergangenheit/5 0005288.html http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Zweiter-Anti-Atom-Treck-mit-200-Traktoren-im-W endland-gestartet http://www1.ndr.de/nachrichten/dossiers/atomkraft/protest124.html http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/halbzeit-an-der-asse/
Krümmel wieder heruntergefahren
Panne in Krümmel: Knapp zwei Wochen, nachdem das Atomkraftwerk nahe Hamburg in Betrieb genommen wurde, ist es wieder vom Netz gegangen. Grünen- Spitzenkandidat Jürgen Trittin fordert die sofortige Stilllegung des störanfälligen Meilers. siehe http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,633809,00.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/politik/5182268/3/nachrichten-artikel-politik-akw-kruemmel -nach-defekt-erneut-vom-netz http://www.n-tv.de/politik/meldungen/Wieder-Panne-in-Kruemmel-article392651.html http://www.n24.de/news/newsitem_5182268.html http://www.focus.de/panorama/vermischtes/atomkraftwerk-kruemmel-akw-wegen-technischer-problem e-vom-netz-genommen_aid_413306.html
Aber Vattenfall hat uns ja allen versichert Krümmel sei tot-sicher ...
Nachtrag
Zuerst gab es eine schwere Panne und Krümmel musste 2 Jahre vom Netz, - dann wurde das AKW wieder hochgefahren - und prompt kam es zu einer neuen Panne im gleichen technischen Bereich, die aber angeb- lich gar nicht so schwerwiegend war - und Krümmel musste erneut abgeschaltet und 2 Tage später wieder hochgefahren werden - worauf prompt eine neue technische Panne im gleichen System erfolgte. Nun ist Krümmel wieder abgeschaltet - aber Atomkraft ist nach wie vor tot - sicher.
Besitzen die Vattenfall-Techniker nicht das erforderliche Now-How für die Beherrschung der Atomenergie oder ist Krümmel schlicht ein technisches Wrack und ein lebensgefähr- licher Pannen-Reaktor?
Störfall in Krümmel heizt Atom-Debatte an AKW Krümmel: Image-Gau für Vattenfall Pannenreaktor Krümmel bleibt abgeschaltet Störfall im Atomkraftwerk: Krümmel steht auf unabsehbare Zeit still Vattenfall wegen Krümmel-Panne stark unter Druck Vattenfall versucht Vertuschung - meldet den Störfall nicht an die Atomaufsichtsbehörde Vattenfall nach AKW-Panne in Erklärungsnot
Nach einem weiteren Störfall im Kernkraftwerk Krümmel setzen Bundes- und Landesbehörden den Betreiber Vattenfall und die gesamte deutsche Stromwirtschaft stärker unter Druck. Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) kündigte an, er werde die Elektronik in allen deutschen Atommeilern untersuchen lassen. Die Kieler Sozialministerin Gitta Trauernicht (SPD) will die Zuverlässigkeit von Vattenfall als Betreiber von Kernkraftwerken abermals prüfen lassen. Das Unternehmen ent- schuldigte sich öffent- lich dafür, entgegen den Bestimmungen nicht unverzüglich den zuständigen Einsatzstab des Kieler Innenministeriums informiert zu haben. Zahlreiche Umweltorganisationen und Politiker der Grünen forderten nochmals, den Atommeiler an der Elbe endgültig stillzulegen. Nach zwei Jahren Stillstand war das Kernkraftwerk vor zwei Wochen wieder ans Netz gegangen, aber nicht störungsfrei gelaufen. Am Wochenende sollte der Reaktor wieder auf seine volle Leistung hoch- gefahren werden, schaltete sich aber selbständig ab. Ursache war ein Kurzschluss in einem Transfor- mator, ähnlich wie bei dem Störfall vor zwei Jahren, der zu dem jahrelangen Ausfall des Kraftwerks führte. siehe http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EE323F2858E4E4EBFA6B228A 548A9CDB7~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB5B3FB2CA30B46A4B1B7B0 0BE4DB28F0~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.n-tv.de/politik/Gabriel-erhoeht-den-Druck-article398183.html http://www.n-tv.de/politik/dossier/Teuer-und-gefaehrlich-article31569.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,633809,00.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,634416,00.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,634339,00.html http://www.welt.de/politik/deutschland/article4063039/Stoerfall-in-Kruemmel-heizt-Atom-Debatte-an.htm l http://debatte.welt.de/kommentare/140123/akw+kruemmel+imagegau+fuer+vattenfall http://www.welt.de/hamburg/article4045297/Bedienfehler-im-Kernkraftwerk-Kruemmel.html http://www.stern.de/politik/deutschland/:St%F6rfall-Atomkraftwerk-Kr%FCmmel-Zeit/705396.html http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1396059.html http://www.tagesschau.de/inland/kruemmel112.html http://www.focus.de/panorama/vermischtes/kruemmel-vattenfall-kuendigt-genaue-untersuchung-an_ai d_414358.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/atompolitik-gabriel-fordert-union-zum-umdenken-auf_ai d_414339.html http://www.focus.de/panorama/vermischtes/stoerfall-mahnwache-vor-akw-kuemmel_aid_413962.html http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE56406520090705 http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1079563/Ultimatum-fuer-Atomkraftwerk-Kruem mel.html http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Pannenreaktor-AKW-Kr%FCmmel-schon-wieder-vom-Netz/5348 62.html http://www.derwesten.de/nachrichten/wp/2009/7/2/news-124413911/detail.html http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/gabriel-uebernimmt-den-fall-vattenfall/ http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/akw_kruemmel_hamburg__1.2903043.html http://www.mopo.de/2009/20090705/hamburg/politik/wie_gefaehrlich_ist_kruemmel.html http://www.umweltruf.de/news/111/news0.php3?nummer=27854 http://www.mdr.de/nachrichten/6496577.html http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2199886 http://www.focus.de/politik/deutschland/akw-panne-kuenast-haelt-vattenfall-fuer-unfaehig_aid_414405. html
siehe auch Video http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=29837&pos=6
Nachtrag
Krümmel bleibt vorerst abgeschaltet - für immer?
Nach dem jüngsten Störfall im schleswig-holsteinischen Atomkraftwerk Krümmel wächst die Kritik am AKW-Betreiber Vattenfall Europe. Während in Krümmel die Untersuchungen zur Ursache der Panne beim Hochfahren am Samstagmittag (04.07.09) weiterliefen, protestierten Greenpeace-Aktivisten gegen einen Weiterbetrieb des Kraftwerks. Der Störfall hat auch eine neue Debatte um das richtige Tempo beim Atomausstieg entfacht. Während die SPD auf einen schnelleren Atomausstieg drängt, propagie- ren Unionspolitiker sogar den Ausstieg vom Ausstieg. Mehr als 300 "meldepflichtige Ereignisse" wurden seit der Inbetriebnahme des Siedewasserreaktors Krümmel im Jahr 1984 registriert. Zu den jüngsten Auffällig- keiten, die bei der schleswig-holsteini- schen Atomaufsicht vermerkt wurden, zählten Risse in Armaturen und Rohrleitungen, Kühlwasser- pumpen-Ausfälle, falsche oder falsch montierte Dübel. Das AKW Krümmel gehöre zum "Spitzenfeld der Pannenreaktoren". Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) hat den Druck auf den Betreiber Vattenfall nach einer tagelangen Pannenserie erhöht. "Ich bin stinksauer. Vattenfall hat allen, die mit einem vernünftigen Energiemix leben wollen, einen Bärendienst erwiesen", sagte er am Dienstag nach einem Gespräch mit Konzernchef Tuomo Hatakka in Kiel. "Das ist der letzte Versuch, den er hat. Wenn es dort wieder zu einer solchen Situation kommt, dann kümmere ich mich darum, dass dieses Kernkraftwerk abgeschaltet wird", sagte der Regierungschef. siehe http://www.wdr.de/radio/wdr2/moma/523046.phtml höre auch die WDR 2 Beiträge http://www.stern.de/politik/deutschland/:Nach-Panne-AKW-Kr%FCmmel-Ministerpr%E4sident-Carsten sen-Vattenfall-Chef-/705645.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,634864,00.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,634747,00.html http://www.n-tv.de/politik/Politiker-rufen-zum-Wechsel-auf-article400045.html http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Nur-der-Ausstieg-ist-sicher-article398889.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/15/0,3672,7601967,00.html
Vattenfall hat auch in Schweden seine Inkompetenz und Unzuverlässigkeit unter Beweis gestellt
Schweden: Ebenfalls Pannenserie in Atomkraftwerk von Vattenfall und Eon
Wenige Tage nach der erneuten Panne im deutschen Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg beschäftigt auch ein Kernreaktor des Vattenfall-Konzerns in Schweden die örtliche Atomaufsicht. Nach einer «Fehlerserie» stellte die schwedische Strahlenschutzbehörde (SSM) das Akw Ringhals unter verschär- fte Aufsicht, wie es in einer Erklärung der Behörde vom Mittwoch hieß. Seit 2005 sei es zu einer Reihe von «Schwächen im Management und bei der Betriebsführung» gekommen. Interne Entscheidungsab- läufe ließen sich nicht nachverfolgen, Routinen und Vorschriften würden nicht eingehalten, kritisierte die SSM. Trotz Gegenmaßnahmen bestünden die Probleme weiter. Als Konsequenz forderte die Auf- sicht die Akw-Leitung auf, den Mängeln nachzugehen und einen Bericht vorzulegen. Außerdem müss- ten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Ringhals gehört zu 70 Prozent dem schwe- dischen Unternehmen Vattenfall und zu 30 Prozent dem deutschen Eon-Konzern. Die Anlage im Süd- westen des Landes erzeugt rund 20 Prozent des in Schweden verbrauchten Stroms. siehe http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/schweden-ebenfalls-pannenserie-in-atomkraftwerk-von- vattenfall-und-eon_aid_415203.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/gruene-vattenfall-muss-betriebsgenehmigung-fuer-akw- entzogen-werden_aid_415189.html http://www.zeit.de/online/2009/28/vattenfall-schweden-ringhals http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,635036,00.html http://www1.ndr.de/nachrichten/dossiers/atomkraft/kruemmel180.html http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/729634/Vattenfall-weist-Sicherheits-Kritik-zuru eck.html http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE5670FK20090708 http://www.tagesschau.de/inland/ringhals100.html http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/vattenfall-akw-muss-an-die-leine/
Nachtrag
Vattenfall spricht von Schaden an Brennstäben
Der Stromkonzern Vattenfall hat nach der Panne im Atomkraftwerk Krümmel einen weiteren möglichen Schaden eingestanden. Es gebe mit großer Wahrscheinlichkeit einen Brennstab-Schaden, sagte der zuständige Vattenfall-Geschäftsführer Ernst Michael Züfle am Donnerstag in Berlin. Vielleicht seien einige wenige von rund 80.000 Brennstäben im Reaktor defekt. Dies sei bei einer Überprüfung nach der Schnellabschaltung festgestellt worden. Er betonte, dass ein solcher Schaden nicht bekannt gewesen sei, als das Kraftwerk kürzlich nach einer zweijährigen Pause wieder ans Netz ging. Der Brennstab- schaden sei eventuell durch ein Problem bei der Filterung im Wasserkreislauf zustande gekommen. Messungen hätten angezeigt, dass sich kleinste Teile im Reaktorwasser befinden, die die Kühlrohre beschädigen und kleinste Löcher verursachen. Dieses so genannte Fremdkörperfretting soll künftig durch den Einbau zusätzlicher Filter verhindert werden. siehe http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E926B7375626A402183FCD2 BBAF41AEED~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.zeit.de/newsticker/2009/7/9/HAUPTSTORY-KRUEMMEL-DO21765588xml http://www.welt.de/wirtschaft/article4090867/Vattenfall-denkt-keineswegs-an-AKW-Schliessung.html http://www.sueddeutsche.de/politik/524/480009/text/ http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1829194_AKW-Brennelement-in-Kruemmel-defek t.html http://www.ksta.de/html/artikel/1246883644469.shtml http://www.ksta.de/html/artikel/1246883644507.shtml http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/teure-pannen-fuer-vattenfall;2430917 http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:Defekte-Brennst%E4be-im-KKW-Vattenfall-munitioniert-Atom gegner/537956.html http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/wirtschaft/2009/7/9/news-125175615/detail.html http://www.mopo.de/2009/20090710/hamburg/politik/endlich_klartext_vom_buergermeister_kruemmel_ notfalls_abschalten.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,635278,00.html http://www.focus.de/politik/deutschland/akw-noch-mehr-maengel-in-kruemmel_aid_415429.html http://www.stern.de/politik/deutschland/:Debatte-%FCber-Kernkraft-Politiker-Aus-Kr%FCmmel/705897. html http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=29932&pos=7 http://www.n-tv.de/politik/Vattenfall-in-Erklaerungsnot-article404025.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7602934,00.html http://www.focus.de/politik/deutschland/akw-kruemmel-vattenfall-will-mit-anwohnern-sprechen_aid_41 5893.html http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EA1430A208701479C8743FD5B EFCB62BA~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=29994&pos=7
siehe auch Video http://www.spiegel.de/video/video-1011466.html http://www.spiegel.de/video/video-1011392.html http://www.focus.de/politik/videos/atomkraftwerk-kruemmel-auf-dem-pruefstand_vid_11701.html http://www.stern.de/video/:J%F6rges-Schalten-Sie-Atommeiler-Frau-Merkel%21/705761.html?backref= 706035
Nachtrag
"Die Dummheit der Energiekonzerne in ihrer Kommunikation ist kaum noch beschreibbar" - Betreiber, die sich verhielten wie Vattenfall in Krümmel, würden "unfreiwillig selbst zu den größten Gegnern der Kernkraft". Es mache ihn fassungslos, dass Energie- konzerne "es nicht so wichtig nehmen, wann sie etwas melden - vor allem in Krümmel, wo der Betreiber nach dem letzten Störfall zwei Jahre Zeit hatte, um zu üben", sagte Roland Koch,CDU - Ministerpräsident Hessen
Nach dem neuen Störfall im Atomkraftwerk Krümmel ist eine heftige Debatte um die Abschaltung alter Reaktoren entbrannt. SPD-Chef Franz Müntefering kritisierte den Pro-Atomkraft-Kurs der Union. Unionspolitiker warnten die SPD im Gegenzug davor, den Atommeiler Krümmel zum Wahlkampfthema zu machen. Doch auch aus den Reihen der Atomkraft-Befürworter wurde Kritik an den Energieversorgern laut. siehe http://www.sueddeutsche.de/politik/713/480197/text/ http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,7603528,00.html http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=34954&key=stand ard_document_37507632 http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1091613/Ich-werde-niemals-EU-Kommissar-sein.ht ml http://www.focus.de/finanzen/news/energie-koch-wirft-energiekonzernen-und132dummheitund147-vor _aid_415946.html http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/politik/hessen/7093805.htm http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:AKW-Kr%FCmmel-Vattenfall-Pranger/706035.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/streit-um-kruemmel-steinmeier-union-agiert-als-sprachr ohr-der-atomlobby_aid_415975.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,635616,00.html http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Atomkraft-Vattenfall-Parteien;art122,2845585 http://www.borkenerzeitung.de/home/homepage_thema_4/1088951_Streit_um_Atomkraft_Unions_Kriti k_an_Vattenfall.html http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Nach-Pannenserie-in-Kr%FCmmel-CDU-Politiker-gehen-auf-Vatt enfall-los/538807.html http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Atomkraft-Vattenfall-Kruemmel;art122,2845593
Nachtrag
Alte Atomkraftwerke abschalten: Deutsche gegen Krümmel & Co.
Fast drei Viertel der Deutschen sind dafür, dass ältere Atomkraftwerke sofort abgeschaltet werden. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungs- instituts Emnid für "Bild am Sonntag" sprachen sich 72 Prozent der Befragten für eine Stilllegung des Atomkraftwerkes Krümmel in Schles- wig-Holstein und anderen älteren Atomkraftwerken aus. Nur 26 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die alten Meiler weiter laufen sollen. siehe http://www.n-tv.de/politik/Deutsche-gegen-Kruemmel-Co-article406961.html http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Nur-der-Ausstieg-ist-sicher-article398889.html http://www.n24.de/news/newsitem_5216067.html http://www.focus.de/politik/deutschland/streit-um-kruemmel-kuenast-attackiert-atomaufsicht_aid_4159 97.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,634844,00.html http://www.ln-online.de/regional/2622228
Nachtrag
Tausende Kündigungen bei Vattenfall wegen Krümmel
Der Störfall im Atomkraftwerk Krümmel hat bei Kunden des Energiekonzerns Vattenfall offenbar eine Kündigungswelle ausgelöst. Mehrere tausend Verbraucher wechselten seit dem Zwischenfall Anfang Juli zu konzernunabhängigen Ökostromanbietern, berichtet das "Hamburger Abendblatt". Beim Ökostromanbieter Lichtblick stieg die Zahl der Neukunden seit dem Zwischenfall um rund 70 Prozent von 300 auf 500 pro Tag, sagte Lichtblick-Sprecher Ralf Kampwirth der Zeitung. siehe http://www.afp/article/ALeqM5jUkWXYjcwXWCg8GuqYHipzm1PqFQ http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/vattenfall-ist-boese-nicht-die-atomkraft/ http://www.mopo.de/2009/20090714/hamburg/politik/kunden_laufen_weg.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,7604865,00.html http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1094163/Nach-Kruemmel-Panne-Ansturm-auf-Oekostrom.ht ml http://www.tagesthemen.de/inland/vattenfall132.html http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/:Nach-Kr%FCmmel-Pannen-Vattenfall/706239.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/wirtschaft_boerse/5228012/2/nachrichten-artikel-wirtschaf t-unternehmen-vattenfall-verliert-massiv-kunden http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/7/14/news-125699959/detail.html http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/akw-panne-kunden-strafen-vattenfall-ab_aid_416785.html http://www.n24.de/news/newsitem_5228012.html
Carstensen setzt vorerst weiter auf Atomkraft
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) will vorerst an der Atomkraft fest- halten. Der CDU-Politiker sagte im Exklusiv-Interview auf NDR Info, trotz der Vorgänge im Atomkraft- werk Krümmel sei er überzeugt, dass in Deutschland Kernkraft noch eine Zeit lang gebraucht werde. Die deutschen Kernkraftwerke seien besser und sicherer als manche im Ausland. Im Zusammenhang mit der jüngsten Pannenserie in Krümmel betonte Carstensen, dass der Betreiber Vattenfall eine letzte Chance bekommen habe: "Jetzt läuft der letzte Versuch. Und wenn es dort nur eine Andeutung von Unsicherheit gibt und wir nicht die letzte optimale Sicherheit feststellen können, wird Krümmel nicht wieder ans Netz gehen. Das gleiche gilt für den Betreiber. Wenn wir da das Gefühl haben, dass die Sicherheit beim Betreiber nicht gewährleistet ist, auch dann geht Krümmel nicht wieder ans Netz." siehe http://www1.ndr.de/nachrichten/landtagswahl_schleswig_holstein_2009/interviewcarstensen102.html
Biblis B bleibt vorerst abgeschaltet
Umweltminister Gabriel warnt RWE vor Wiederinbetriebnahme / Hessen verlangt Nachrüstung
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) dringt weiter auf mehr Sicherheit von Atomanlagen. Das Umweltministerium veröffentlichte am Mittwoch neue, verbindliche Sicherheitsanforderungen für Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Gabriel appellierte in Berlin zudem dringend an den Strom- versorger RWE, das Kernkraftwerk Biblis B abgeschaltet zu lassen, solange zusätzliche Sicherheits- nachweise nicht erbracht seien. Wenige Stunden später wurde bekannt, dass das Kernkraftwerk erst nach einer Nachrüstung wieder ans Netz geht. Die neuen Sicherheitskriterien für das künftige deut- sche Endlager für hochradioaktiven Atommüll verlangen nach Gabriels Angaben den Nachweis, dass für die Dauer von einer Million Jahre „allenfalls sehr geringe Schadstoffmengen aus dem Endlager freigesetzt werden können“. Zudem muss die Sicherheit des Endlagers von der Planung bis zum Verschluss kontinuierlich überprüft und verbessert werden. siehe http://www.tagesspiegel.de/politik/art771,2849081 http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/rwe-beugt-sich-dem-druck-der-atomaufsicht;2432971 http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36098&key=stand ard_document_37537078 http://www.rp-online.de/public/kompakt/wirtschaft/732484/Biblis-B-muss-nachgeruestet-werden.html http://www.n-tv.de/politik/Gabriel-gegen-Anfahren-von-Biblis-article412796.html http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/verstopfung-stoppt-biblis-b/ http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE56E0G520090715 http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/7/15/news-125805679/detail.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/7/0,3672,7605095,00.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/07/15/468433.html
siehe auch FAZ Video http://www.faz.net/s/Rub0D783DBE76F14A5FA4D02D23792623D9/Doc~ECCC3C5294F4C474AB30F3C EA96B8D9C5~ATpl~Ecommon~SMed.html?rss_googlenews http://www.spiegel.de/video/video-1012258.html
Nachtrag
Biblis B soll im September hochfahren
RWE will das Atomkraftwerk Biblis B Mitte September wieder hochfahren. Dies bestätigte ein Sprecher des Unternehmens hr-online. Der Reaktor muss zuvor mit so genannten Sumpfsieben nachgerüstet werden. Voraussichtlich werde Biblis B zwischen dem 11. und 13. September wieder in Betrieb gehen, sagte der Sprecher von RWE Power, Lothar Lambertz, am Donnerstag. Allerdings sei diese Planung auch vom Verlauf der Arbeiten im Kraftwerk und von den Behörden abhängig. Das Unternehmen könne dies nicht allein entscheiden. RWE habe die Zeitangabe auch im Internet veröffentlicht. Bliebe es bei Mitte September, würde der Kraftwerks- block wenige Tage vor der Bundestagswahl wieder angefahren. siehe http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36098&key=stand ard_document_37540126 http://kurse.focus.de/news/Biblis-B-wird-erst-Mitte-September_id_news_112522644.html
Nachtrag
Krümmel-Störfälle: Schwedens Regierung gibt Vattenfall kontra
Nach der Pannenserie im Atomkraftwerk Krümmel hat die schwedische Regierung scharfe Kritik am Betreiber Vattenfall geübt, der zu hundert Prozent dem schwedischen Staat gehört. Im abgeschalteten AKW ist unterdessen ein defektes Brennelement entdeckt worden. "Als Eigentümer sind wir sehr besorgt über die offensichtlichen Versäumnisse in punkto Sicherheitskultur und Kommunikation", sagte der zuständige Wirtschaftsstaatsekretär Ola Altera am Donnerstag in Berlin. Der Energiekonzern sei verpflichtet worden, nun binnen weniger Wochen einen Bericht zu den jüngsten Pannen vorzule- gen. Zu dem umstrittenen Verhalten des Managements nach der Abschaltung des Reaktors Krümmel bei Hamburg sagte Altera: "Das ist nicht gut genug. Und es ist nicht das, was wir von einem Unterneh- men erwarten, das dem schwedischen Staat und damit letztlich dem schwedischen Steuerzahler gehört." siehe http://www.handelsblatt.com/politik/international/schwedens-regierung-gibt-vattenfall-kontra;2433598 http://www.focus.de/panorama/vermischtes/akw-kruemmel-defektes-brennelement-in-atomkraftwerk-e ntdeckt_aid_417406.html
Nachtrag
Reaktor in Krümmel: AKW startete ohne voll umgesetztes Sicherheitskonzept
Vattenfall steht erneut am Pranger: Einem Magazinbericht zufolge hatte der Energie-Riese ein von der Atomaufsicht gefordertes Sicherheitskonzept noch nicht fertig umgesetzt, als er den Pannen-Reaktor in Krümmel wiederanfahren ließ. Kurz nach dem Start musste das Atomkraftwerk erneut abgeschaltet werden. Beim Wiederanfahren des Pannen-Reaktors Krümmel Mitte Juni war ein von der Atomaufsicht gefordertes Sicherheitskonzept noch nicht voll umgesetzt. Das "Konzept zur Vermeidung des Eintrags von Fremdkörpern" in den Reaktordruckbehälter sei bisher nur "teilweise umgesetzt" und werde "teil- weise noch begutachtet", sagte der Sprecher des für die Atomaufsicht zuständigen Sozialministeriums in Kiel dem "Spiegel". Für Nachfragen war der Sprecher am Samstag bislang nicht zu erreichen. siehe http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Reaktor-Kr%FCmmel-AKW/707234.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,638261,00.html
Atomendlager Gorleben vor dem Aus?
Gutachterin spricht Vattenfall Kompetenz für Reaktorbetrieb ab
Die weitere Erkundung des Salzstocks Gorleben als Atommüll-Endlager steht offenbar vor dem Aus. Grund ist, dass die notwendigen Verträge mit den Grundstückseigentümern Ende 2015 auslaufen. Das teilte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel mit, der damit einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" bestätigte. Nach Angaben der Zeitung geht es um rund 100 Verträge mit Grundbesitzern der Region, in denen sie die Erkundungsrechte an den Salzstöcken unter ihrem Land abtraten und damit die bishe- rige Erkundung ermöglichten. Das Bundesamt für Strahlenschutz, dem die Erkundungsrechte mit den Verträgen übertragen worden waren, bezeichnete die genannte Größenordnung als "nicht unwahr- scheinlich". Die genaue Zahl könne derzeit nicht beziffert werden. Nach 2015 gehen die Salzrechte wieder auf die Eigentümer des darüber liegenden Grund und Bodens - zumeist Gegner eines Atommülllagers in der Region - über.
Neue schwere Vorwürfe gegen Vattenfall: Nach diversen Pannen im Kraftwerk Krümmel kommt ein im Auftrag der Grünen erstelltes Gutachten zum Schluss, dass dem Energiekonzern die Fachkunde zum Betreiben einer Atomanlage fehlt. Politiker der Partei fordern die sofortige Stilllegung des Reaktors. siehe http://www.tagesschau.de/inland/gorleben184.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,644452,00.html http://www.stern.de/politik/deutschland/gorleben-atomendlager-droht-das-aus-1504838.html http://www.stern.de/politik/deutschland/bundesverfassungsgericht-klagen-gegen-castor-transporte-sin d-zulaessig-653137.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,644309,00.html http://www.br-online.de/b5aktuell/gorleben-droht-aus-ID1250958748884.xml Audiobericht http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1774454 http://www.ndr.de/nachrichten/dossiers/atomkraft/gorleben298.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1915446_Experte-Dieter-Ortlam-Geologen-waren- gegen-Gorleben.html
Auch in Bayern gab es zahlreiche Störfälle
Nachdem sich der erste Wirbel um die AKW-Pannen bei Vattenfall gelegt hat, kommen neue unange- nehme Details über baugleiche Kraftwerke in Süddeutschland ans Licht. In Bayern gab es dem Bund Naturschutz zufolge allein dieses Jahr 16 meldepflichtige Ereignisse. Nach der Pannenserie in den norddeutschen Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel haben Naturschützer gleichrangige Fälle im baugleichen bayerischen Atomkraftwerk Gundremmingen aufgelistet. "Die Methode des Tricksens und Vertuschens ist auch in Bayern üblich", sagte der Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern, Hubert Weiger. Die Parallelen im Umgang mit Vorfällen mit dem baugleichen Reaktor Krümmel seien bestürzend, Vorfälle würden teils erst verspätet und unzureichend gemeldet und öffentlich gemacht, Mängel würden nicht sofort beseitigt. Allein in diesem Jahr gab es in den fünf bayerischen Reaktoren demnach 16 meldepflichtige Ereignisse. "Drei der fünf Reaktoren sind baugleich mit Krümmel", sagte Weiger. Sowohl das Atomkraftwerk Isar I in Niederbayern als auch die Blöcke B und C in Gundrem- mingen in Schwaben seien Siede-Reaktoren. Erst im Mai dieses Jahres war laut Naturschutzbund in Gundremmingen ein undichtes Brennelement entdeckt worden, das erst elf Tage später gemeldet und zwei Monate später ausgetauscht wurde. Bei dem Brennelementewechsel im Juli seien dann - ohne weitere eigene Meldung - zwei weitere undichte Elemente hinzugekommen. Weiger verlangte erneut eine sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke - dies sei vom Energiebedarf her machbar. "Das einzi- ge sichere Atomkraftwerk ist das stillgelegte Atomkraftwerk." siehe http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/AKW-Pannen-Kernenergie-Atomkraft;art122,2343359 http://www.zeit.de/news/artikel/2007/07/24/2343359.xml http://www.focus.de/politik/deutschland/akw-pannen_aid_67253.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,495728,00.html http://www.mittelbayerische.de/top-themen/artikel/pannenserie_in_deutschen_akws_/432816/pannens erie_in_deutschen_akws_.html
Krümmel durfte trotz Sicherheitsbedenken ans Netz
Zwei Jahre war das Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg nicht in Betrieb. Dann durfte es im Juni ans Netz – obwohl es offenbar Sicherheitsbedenken bei den zuständigen Behörden gab. Das Resultat ist bekannt: Es kam zum nächsten Zwischenfall, Krümmel musste wieder abgeschaltet werden. siehe http://www.welt.de/wirtschaft/article4327103/Kruemmel-durfte-trotz-Sicherheitsbedenken-ans-Netz.html http://www.ndr.de/nachrichten/dossiers/atomkraft/kruemmel208.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,642977,00.html http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1250084266853.shtml http://www.abendblatt.de/incoming/article1140800/Meiler-Kruemmel-ging-trotz-Bedenken-ans-Netz.htm l http://www.ksta.de/html/artikel/1250084266967.shtml
Streit um geschönte Gorleben-Expertise unter Kanzler Kohl
Die politische Auseinandersetzung über den Standort Gorleben als mögliches Endlager für hoch radio- aktive Abfälle hat mitten im Bundestags-Wahlkampf neue Nahrung erhalten. So soll schon 1983 die damalige Bundesregierung unter Kanz- ler Helmut Kohl (CDU) einem Zeitungsbericht zufolge Gorleben als Endlagerstandort entgegen dem Rat der Fachbehörde durchgedrückt haben. Unter ihrem Druck hätten die Experten der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) ihre Bewertung umschreiben müssen, berichtet die «Frankfurter Rundschau». Ihre zuvor geäußerten Bedenken gegen eine Unter- suchung nur des Salzstocks Gorleben seien damit unter den Tisch gefallen. siehe http://www.zeit.de/newsticker/2009/8/25/iptc-bdt-20090825-507-22202722xml http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1901286_Gorleben-Die-Treue-zum-Salzstock-wa nkt.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1899066_Kohl-Regierung-schoente-Akten-Auf-G orleben-fixiert.html http://www.welt.de/politik/deutschland/article4395843/Regierung-Kohl-soll-Gorleben-Akte-geschoent-h aben.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/gorleben-wiederaufnahme-der-erkundungsarbeiten_aid _429160.html http://www.sueddeutsche.de/politik/640/485071/text/ http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1246046546 425&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370 http://www.umweltruf.de/news/111/news0.php3?nummer=29270 http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1442459.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5htydLckpyLr-1TsqxLJsAl1wtalg http://www.focus.de/politik/deutschland/atom-gorleben-atomarer-stolperstein-fuer-schwarz-gelb_aid_4 29228.html
berücksichtigen Sie dabei auch
Christlich-liberale Hinterlassenschaft: Gorleben-Gutachten geschönt
Sind da auch illegale Parteispenden geflossen?
Kohl-Regierung: Dokumente belegen Druck auf Gorleben-Gutachter
Neue Dokumente belegen, dass die christlich-liberale Bundesregierung von Helmut Kohl 1983 massiv Einfluss auf Wissenschaftler ausübte, die die Eignung von Gorleben als atomares Endlager prüfen sollten. Nach einem der "Süddeutsche Zeitung" vorliegenden Schriftverkehr drängten die Ministerien für Forschung und für Inneres unter den Ministern Heinz Riesenhuber (CDU) und Friedrich Zimmer- mann (CSU) die zuständige Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) zum Umschreiben eines maßgeblichen Gutachtens. Dies gehe aus einem Fernschreiben hervor, das das Forschungsministe- rium am 13. Mai 1983 an die Fachbehörde sandte.
Politische Entscheidung
Damals war ein wegweisender Bericht in der Schlussphase. Er sollte die Ergebnisse zu Gorleben zusammentragen und letztlich klären, ob der Salzstock auch unter Tage erkundet werden soll. Die PTB, Vorläuferin des Bundesamtes für Strahlenschutz, zeichnete für den Bericht verantwortlich. Die beiden Ministerien hätten über die Zukunft Gorlebens jedoch offenbar bereits entschieden, schreibt die Zeitung. Unter anderem sei die Gefahr, dass radioaktive Substanzen ins Grundwasser gelangen könn- ten, in dem Bericht heruntergespielt worden. Damit gebe es erstmals einen Beleg für die Einflussnahme der damaligen schwarz-gelben Bundesregierung auf die Vorbereitungen zu Gorleben, berichtet das Münchner Blatt. Erst vor kurzem waren zwei Fassungen des Berichts aufgetaucht. Die frühere der beiden geht dabei deutlich kritischer mit Gorleben um als die spätere. Helmut Röthemeyer, damals Abteilungsleiter in der PTB, hatte schon im Frühjahr in einem Zeitungsinterview geklagt, die Behörde habe seinerzeit unter massivem Druck der Politik gestanden. siehe http://www.n-tv.de/politik/Gorleben-Gutachten-geschoent-article495863.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,647801,00.html http://www.focus.de/politik/deutschland/gorleben-regierung-kohl-soll-gutachten-geschoent-haben_aid _434017.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,7874958,00.html http://www1.ndr.de/nachrichten/dossiers/atomkraft/gorleben308.html http://www.n24.de/news/newsitem_5408773.html http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/9/9/news-132482611/detail.html http://www.stern.de/politik/deutschland/kohl-regierung-dokumente-belegen-druck-auf-gorleben-gutach ter-1507994.html http://www.zeit.de/newsticker/2009/9/9/iptc-bdt-20090909-50-22337736xml http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/755632/SPD-besteht-auf-neuer-Endlager-Suc he.html http://www.tagesschau.de/inland/gorleben212.html http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Atommuell-Endlager-Gorleben-Asse-Helmut-Kohl;art12 2,2895500 http://www.sr-online.de/nachrichten/29/960039.html
Regierung will Gorleben-Fall aufarbeiten
Unbegründet, unbewiesen, unredlich: Mit scharfer Kritik hatte Kanzleramtschef Thomas de Maizière auf Vorwürfe reagiert, die Regierung Kohl habe Gutachten zum Atommülllager Gorleben verändern lassen. Nun will die Bundesregierung den Fall doch aufarbeiten lassen. Nach heftigem Streit über angebliche Manipulationen bei der Erkundung des Salzstocks Gorleben als Atommüll-Endlager sucht die Bundesregierung nun doch noch nach einer gemeinsamen Bewertung. Eine Arbeitsgruppe mehrerer Ressorts soll klären, ob ein Gutachten im Jahr 1983 von der damaligen Bundesregierung unter Kanzler Helmut Kohl (CDU) geschönt wurde, um Gorleben zum Endlager zu machen. Das teilte die Bundesregierung am Donnerstag mit.
In Regierungskreisen hieß es indessen, dass es um die Aufarbeitung der Geschichte gehe, damit aber die fundamentalen Koalitionsdifferenzen von SPD und Union über die künftige Endlagerung vom Abfällen aus Atommeilern bei weitem nicht überwunden seien. In einem zuvor bekanntgewordenen Briefwechsel hatten Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) und Kanzleramtschef Thomas de Maizière (CDU) den Ton in der Koalition erheblich verschärft.
Altkanzler Kohl plädiert für eine "zügige Aufklärung"
Die angebliche politische Einflussnahme auf die Gorleben-Bewertung wird laut Gabriel auch in einem Fernschreiben von 1983 deutlich. Dadurch sei die Glaubwürdigkeit der weiteren Erkundung "zutiefst erschüttert. "Der Standort Gorleben hat damit faktisch keine Realisierungschancen mehr", heißt es in dem der Deutschen Presse-Agentur dpa vorliegenden Schreiben an de Maizière. "Die Menschen glauben ja dem Staat nicht mehr", so Gabriel im Bayerischen Rundfunk. Altkanzler Kohl plädiert für eine "zügige Aufklärung" der Vorwürfe. Das teilte ein Sprecher Kohls der "Frankfurter Rundschau" mit. Der CDU-Politiker stehe deswegen auch "in engem Kontakt mit dem Kanzleramt", berichtete das Blatt vorab. siehe http://www.stern.de/politik/deutschland/gutachten-regierung-will-gorleben-fall-aufarbeiten-1508178.html
Ex-Spitzenbeamter: Nichts zu Gorleben manipuliert: Streit um möglicherweise geschöntes Gutachten
Zündstoff im Wahlkampf: Nahm die Kohl-Regierung Einfluss auf ein Gorleben-Gutachten? Umweltminister Gabriel spricht von einem Skandal, das Kanzleramt weist Fälschungen zurück, ein damaliger Abteilungsleiter hält Manipulation für unvorstellbar. siehe http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,7875651,00.html
Streit über Endlager: Gorleben-Enthüllung spaltet die Bundesregierung
"Irritierend", "unredlich", "abenteuerlich": Mit massiven Attacken streiten Union und SPD über die Deutung der heiklen Gorleben-Akten. Kanzleramtschef de Maizière (CDU) und Umweltminister Gabriel (SPD) bekriegen sich mit Brandbriefen - bewegen sich aber beide auf dünnem Eis. Sigmar Gabriel und Thomas de Maizière sind politische Konkurrenten. Der Umweltminister ist in der SPD, der Kanzler- amtschef in der CDU. Trotzdem sind sie in den vergangenen vier Jahren erstaunlich gut miteinander klargekommen. Wenn es galt, politische Posten in Gabriels Bereich zu besetzen, wurde das zügig und ohne Streit geregelt. Schriftlich tauschten sich beide stets in freundlichem Ton aus. Dieses Vertrauens- verhältnis ist seit Mittwoch zerstört. Der Grund: Gorleben - und ein an jenem Tag aufgetauchtes Dokument, das nahelegt, die Regierung von Helmut Kohl habe 1983 ein Gutachten zu dem möglichen Endlager für Atommüll maß- geblich beeinflusst. Für Gabriel, der seit Wochen eine leicht schrille, aber äußerst effektive Anti-Atom- Kampagne fährt, war das Anlass, noch einen Gang höher zu schalten, gegen die "Manipulation" von Kohls Regierung zu wettern und Gorleben für "politisch tot" zu erklären.
"Irreführend und unredlich" sei Gabriels Vorgehen, schrieb daraufhin der Kanzleramtschef dem Minis- ter. "Unbegründete Fälschungsvorwürfe und unbewiesene Vermutungen" hielt de Maizière seinem Kabinettskollegen vor. Zudem habe der Umweltminister den "Grundkonsens" verlassen, nach dem Gorleben weiter untersucht werden solle. siehe http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,648236,00.html http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energiebranche-wittert-kampagne-gegen-gorleben;2455608 http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EAD55347846FE4FC9A3431F787EA3AE3D~ATpl~Ecommo n~Scontent.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/gorleben-ein-gutachten-sorgt-fuer-feuer-im-wahlkampf_aid_434591.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/gorleben-schaltkonferenz-wegen-gorleben-akten_aid_434613.html http://www.focus.de/politik/deutschland/atom-gabriel-und-kanzleramt-streiten-ueber-gorleben_aid_434007.html http://debatte.welt.de/kommentare/154073/enthuellung+ueber+altes+gorlebengutachten http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/756109/Gabriel-strahlt-im-Rampenlicht.html http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/politik/bundestagswahlen/2009/9/10/news-132562045/detail.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,647986,00.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,647915,00.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/gorleben-geschoentes-gutachten-mit-unschoenen-konsequenzen_aid_43430 6.html http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E8C83B020FC744A4DAC0DA63056C2FD1F~ATpl~Ecomm on~Scontent.html
Merkel soll sich von Kohl distanzieren: Gabriel reitet Angriff um Angriff
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) befeuert seinen Anti-Atomwahlkampf im Endspurt erneut mit dem Thema Gorleben. Die Standort-Frage rund um den niedersächsischen Salzstock sei schon früh von der früheren Regierung unter CDU-Kanzler Helmut Kohl im Jahr 1983 politisch beeinflusst worden, stellte Gabriel im Dauerstreit mit Kanzleramtschef Thomas de Maizière (CDU) fest. Damit unter- mauerte er seine Forderung, anstelle von Gorleben nach alternativen Endlagern in Deutschland suchen zu lassen. "Die Überprüfung der bislang durchgesehenen Akten ergibt ein klares Ergebnis. Die damalige Bundesregierung hat politisch Einfluss zur weiteren Erkundung des Standortes Gorleben genommen." Deshalb gebe es keinen Grund, den Bericht der Regierungs-Arbeitsgruppe "auf den Zeit- punkt nach der Bundestagswahl zu verschieben", erklärte er. Er veröffentlichte deshalb vorab einen eigenen Berichtsentwurf. In dem Papier heißt es, das Kanzleramt und das für Atomkraft damals zuständige Innenministerium hätten am 11. Mai 1983 verlangt, "auf die Forderung nach Erkundung anderer Standorte zu verzichten". Gut zwei Monate später habe das Kabinett am 13. Juli beschlossen, entgegen den Gutachter-Vorschlä- gen "keine alternative Standorterkundung" in Deutschland vorzusehen. Der Vorsitzende der nieder- sächsischen Grünen-Fraktion, Stefan Wenzel, bekräftigte die Forderung, Gorleben aufzugeben. "Das Fundament für diesen Endlager-Standort wurde auf Lug und Betrug gebaut."
Kanzleramt wiegelt ab
Regierungssprecher Ulrich Wilhelm hatte im Unterschied zu Gabriel am Vortag erklärt, beim Aktenstu- dium seien damals unter der Regierung Kohl keine "unsachgemäßen" Entscheidungen in Sachen Gor- leben aufgefallen. Die vom Kanzleramt eingesetzte und geführte interministerielle Arbeitsgruppe müsse aber die Vorgänge aus dem Jahr 1983 über den Wahltag am kommenden Sonntag hinaus unter die Lupe nehmen. Zur Begründung führte er dabei umfassende Akten aus alten Archiven und Verzögerun- gen durch das Umweltministerium an. Das sei "an den Haaren herbeigezogen", antwortete Gabriel. "Erst konnte es dem Kanzleramt nicht schnell genug gehen, dann verlor es plötzlich sein Interesse an rascher Aufklärung. Offenbar hat man dort gemerkt, dass die Akten nicht das hergeben, was man sich davon versprochen hat." Kanzlerin Merkel sollte sich von Kohl und seinem Regierungshandeln in Sachen Gorleben distanzieren.
Brisanter Leitfaden aufgetaucht
Zum Schluss eines intensiven Atomwahlkampfes mit den Themen Gorleben und Asse sowie der Pan- nenserie im Kernkraftwerk Krümmel sorgt ein Strategiepapier der Berliner Politikberatung PRGS für weitere Aufregung. In dem 109-seitigen Leitfaden von PRGS - angeblich im Auftrag der Eon-Tochter Kraftwerke GmbH erstellt - wird wie in einem Drehbuch beschrieben, wie die Energiewirtschaft Politiker und Journalisten - einige werden namentlich parteipolitisch eingeordnet - auf Atomkraft-Linie bringen könnte. Die Eon-Tochter dementierte: "Ein solches Konzept haben wir nicht in Auftrag gegeben. Wir wollten Ideen zur Öffentlichkeitsarbeit, aber kein komplettes Handlungskonzept", sagte Unternehmens- sprecherin Petra Uhlmann. PRGS-Geschäftsführer Torsten Hofmann erklärte, es habe sich nur um eine Bewerbungsarbeit gehandelt. "Es ist ein übliches Verfahren, mit solchen Arbeiten weitere Aufträge zu bekommen."
"Das ist mehr als dreist", empörte sich die Vizevorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Bärbel Höhn. "Eon und andere Atomkonzerne müssen jetzt die Karten auf den Tisch legen, ob sie heimlich versuchen, die öffentliche Meinung zu manipulieren. Insgesamt lässt die Strategie den Schluss zu, dass Union und FDP in energiepolitischen Fragen von den Stromkonzernen ferngesteuert werden. Die vorgeschlagenen Formulierungen und Argumente finden sich häufig eins zu eins bei den entsprechen- den Politikern wieder." Sie forderte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und FDP-Chef Guido Westerwelle auf, "sich umgehend von dieser Form der Wählertäuschung zu distanzieren". siehe http://www.n-tv.de/politik/politik_wahl_2009/Gabriel-reitet-Angriff-um-Angriff-article519673.html
Mangelhafte AKW-Sicherheitspolitik: Vattenfall droht Lizenzentzug
Nach einer Pannenserie droht dem 26 Jahre alten Atomkraftwerk Krümmel in Geesthacht in Schles- wig-Holstein das vorzeitige Aus. Dem Betreiber und Energie- konzern Vattenfall Europe könne gegebe- nenfalls mangels Zuverlässigkeit die Betriebserlaubnis entzogen werden, sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) vor dem Umweltausschuss des Bundestages. Der für die Krümmel-Aufsicht zuständige Kieler Umweltminister Christian von Boetticher (CDU) schloss einen solchen Schritt nicht aus. Die entsprechenden Prüfungen dauerten aber noch an, sagte er. siehe http://www.n-tv.de/politik/Vattenfall-droht-Lizenzentzug-article476854.html
Krebs-Studie: Atomkraftwerke können Kinder krank machen
Eine aktuelle Erhebung bestätigt den Verdacht: In der Nähe von Atommeilern besteht für junge Men- schen ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Die Grünen, die die Untersuchung in Auftrag gege- ben hatten, sprechen von einer "Mega-Studie" und fordern neue Strahlenschutz-Richtlinien. Den Verdacht gibt es seit etwa 30 Jahren: Wohnen in der Nähe eines Atomkraftwerks kann besonders für Kinder gesundheitsschädlich sein. Für sie besteht ein erhöhtes Risiko, an Leukämie zu erkranken, bestätigt jetzt eine von den Grünen in Auftrag gegebene Studie des Arztes und Epidemiologen Eber- hard Greiser.
Bei Kleinkindern steigt Risiko um fast ein Fünftel
Demnach betreffen die Gefahren nicht nur Säuglinge und Kleinkinder, sondern auch Jugendliche vor allem bis 14 Jahre. Im Umkreis von 20 bis 50 Kilometern um Atommeiler sei das Risiko bei Kindern unter fünf Jahren um 19 Prozent erhöht und unter 15 Jahren um 13 Prozent, berichtete Greiser am Freitag. Grüne und atomkritische Ärzte forderten, endlich den Strahlenschutz für Bürger zu verbes- sern. Dies war bisher immer abgelehnt worden, obwohl schon Ende 2007 eine aufsehenerregende Studie des Kinderkrebsregisters in Mainz für Kinder unter fünf Jahren veröffentlicht worden war. "Die Studie stellt den entscheidenden Fortschritt bei der Beantwortung der seit etwa 30 Jahren diskutierten Frage nach gesundheitlichen Effekten in der Umgebung von Reaktoren dar", erklärte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Dezember 2007. Dennoch gingen die Ergebnisse im Streit der Fachleute zunächst unter. Selbst die Deutsche Strahlenschutzkommission habe die Ansicht vertreten, dass radioaktive Emissionen aus Atomanlagen als Ursache für eine Zunahme von Leukämieerkrankungen grundsätzlich auszuschließen seien, erinnerten die Grünen
Künast will mit "Mega"-Studie wachrütteln
Für die Studie wurden Werte von 75 Kernkraftwerken in fünf Ländern ausgewertet, darunter auch Meiler in Deutschland und den USA. Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Renate Künast, nannte die neue Untersuchung eine "Mega"-Studie, weil sie auf vielfältigen Expertisen und Gutachten basiert und so die Trefferquote erhöht: "Dies ist die umfassendste Studie in diesem Zusammenhang. Wir wollen jetzt wachrütteln." Sie forderte erneut den sofortigen Ausstieg aus den ältesten sieben Kern- kraftwerken - wegen der hohen Kosten und der großen Gesundheitsgefahren. Auch die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW forderte aufgrund der jetzigen Studie den Bundestag auf, den Strahlen- schutz für die Bürger zu verbessern. "Das Gutachten belegt, dass für alle betroffenen Altersgruppen bis 24 Jahre ein signifikant höheres Erkrankungsrisiko als in anderen Landesteilen besteht", sagte IPPNW-Sprecherin Angelika Wilmen. siehe http://www.stern.de/politik/deutschland/forsa/krebs-studie-atomkraftwerke-koennen-kinder-krank-mac hen-1507279.html http://www.n-tv.de/politik/Erhoehtes-Leukaemie-Risiko-article490824.html
Schmutziges Mafia-Geschäft: 120 Behälter Atommüll im Mittelmeer versenkt
Die italienische Mafia versenkt Atommüll auf dem Grund des Mittelmeers - so lautet seit Jahren der Vorwurf von Umweltschützern. Jetzt wird er Gewissheit: Nach der Aussage eines Ex-Kriminellen haben Ermittler vor Kalabrien ein Wrack mit 120 Behältern radioaktiven Abfalls entdeckt. Auf dem Meeresgrund vor der Küste Süditaliens ist das Wrack eines Frachters mit 120 Behältern Atommüll entdeckt worden. Wie der Staatsanwalt von Paola in Kalabrien, Bruno Giordano, sagte, handelt es sich um die 110 Meter lange "Cunsky". Das Wrack liege 28 Kilometer vor der Küste 500 Meter unter dem Meeresspiegel, fügte Giordano hinzu. Woher die atomaren Abfälle stammten, sei nicht bekannt. Nach den Erkenntnissen der süditalienischen Staatsanwaltschaft soll die Mafia 32 Schiffe mit Giftmüll im Mittelmeer versenkt haben. Der Ex-Mafioso Francesco Fonti hatte ausgesagt, er habe das Sinken der "Cunsky" mit einer Explosion verursacht. Mit Hilfe von Fontis Aussagen konnte das Wrack lokalisiert werden. siehe http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,648978,00.html http://www.tagesschau.de/ausland/giftmuellmafia100.html http://www.n24.de/news/newsitem_5445452.html http://www.n-tv.de/panorama/Mafia-vergiftet-Mittelmeer-article513588.html http://www.tagesschau.de/ausland/giftschiff100.html
Mich würde nicht wundern, wenn Kohl auch Geschäfte mit der Mafia gemacht hätte ...
Energiestudie: Schavans naive Geheimnistuerei
Aufregung über ein Gutachten für Forschungsministerin Schavan: Entgegen manchen Meldungen fordern die Wissenschaftler weder direkt neue Atomkraftwerke noch ein Aus für das Gorleben-Endla- ger. Sie beschreiben lediglich Optionen. Allerdings sollte das Werk bis nach der Wahl unter Verschluss bleiben. Ein Geheim-Gutachten der CDU zum Ausbau der Atomkraft? Das klingt brisant. Bundesum- weltminister Sigmar Gabriel (SPD) freut sich schon über neue Wahlkampfmunition: "Offensichtlich spielt die Atomkraft in den Planungen der Union insgeheim eine größere Rolle als bisher immer behauptet", munkelt er. Während Kanzlerin Merkel offiziell von der Atomkraft als "Brückentechnologie" für den Übergang zu den erneuerbaren Energien spreche, lasse sie zu, dass ihre Forschungsministe- rin und Stellvertreterin im Parteivorsitz Gutachten in Auftrag gebe, die schon mal den Neubau von Atomreaktoren untersuchten.
Auch der frühere Umweltminister Jürgen Trittin meldete sich. "Das Papier widerspricht der Behaup- tung, für die CDU sei die Atomenergie nur eine Übergangstechnik", sagte der Grünen-Fraktionschef zu SPIEGEL ONLINE. Damit habe Schavan die Kanzlerin "schlicht der Unwahrheit überführt". Die CDU wolle die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängern, um am Schluss wieder richtig einzusteigen. In der Bundespressekonferenz wehrte sich Schavans Ministerium vehement gegen die Vorhaltungen von SPD und Grünen. "Es gibt keine Atomstudie", stellte Ministeriumssprecher Elmar König katego- risch fest. Weder sei eine Atomstudie in Auftrag gegeben noch geliefert worden. Was es gebe, sei ein erster Entwurf eines Konzepts für ein Energieforschungsprogramm in den kommenden Jahren. Der aber, so Schavans Sprecher weiter, enthalte nun mal keinerlei "Sprengstoff". siehe http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,649397,00.html http://www.swr.de/nachrichten/-/id=396/nid=396/did=5373778/rxpoqg/ http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/geheimstudie-spielt-atom-wiedereinstieg-durch;24574 75 http://www.welt.de/politik/deutschland/article4546135/100-Forscher-fordern-den-Bau-neuer-Atommeiler .html http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1464799.html http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1186643/Bericht-Ministerin-Schavan-haelt-Atom-Stu die-zurueck.html http://www.fr-online.de/top_news/1951654_Merkel-in-Erklaerungsnoeten-CDU-verschweigt-Atom-Gutac hten.html http://www.vorwaerts.de/node/8543 http://www.welt.de/politik/deutschland/article4549122/Energiestudie-bringt-Schavan-in-Erklaerungsnot. html http://www.stern.de/politik/deutschland/atomenergie-schavan-haelt-brisante-atomstudie-zurueck-1509 277.html http://www.n-tv.de/politik/Schavan-haelt-Studie-geheim-article507592.html http://www.n24.de/news/newsitem_5431485.html http://www.tagesschau.de/inland/atomdebatte102.html http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/2009/9/16/news-133422237/detail.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/4/0,3672,7894084,00.html
Projekt beginnt nach Bundestagswahl: Guttenberg lässt neueste AKW-Typen testen
Das Bundeswirtschaftsministerium lässt neueste Reaktortypen erforschen. Das Haus von Karl-Theo- dor zu Guttenberg habe einen Auftrag zur Untersuchung der Sicherheit von modernen Atommeilern vergeben, schreibt die "Financial Times Deutschland". Die dreijährige Laufzeit dieses Projekts beginne unmittelbar nach der Bundestagswahl. Bei dem Vorhaben gehe es um die Bewertung der allerneuesten Meiler-Generation, die derzeit weltweit erprobt wird. Durchgeführt werde das 1,3 Millionen Euro teure Projekt von der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit. Das Wirtschaftsministerium verteidig- te die Forschung. Es gehe darum, Kompetenz zu erhalten, schon allein um die Sicherheit von Anlagen im benachbarten Ausland bewerten zu können, sagte ein Sprecher der Zeitung. Ein Sprecher der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit sagte: Auch wenn man nicht damit rechnen könne, dass solche Reaktoren in Deutschland gebaut würden, müsse man sie trotzdem beurteilen können.
Grünen-Spitzenkandidatin Renate Künast kritisierte, die Union spiele bei der Atomenergie ein falsches Spiel: "Der Unions-Bauplan für neue Atomkraftwerke nimmt immer konkretere Formen an." Der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Jochen Flasbarth, sagte der "Frankfurter Rundschau", wer Laufzeiten verlängere oder neue AKW baue, "produziert einen Hemmschuh für den Ausbau der erneuerbaren Energien". Die deutschen Klimaschutzziele für 2020 und 2050 seien nur mit einem massi- ven Ausbau der Öko-Energien und einer starken Erhöhung der Energieeffizienz in Industrie, Haushal- ten und Verkehr zu erreichen. Gerade die Debatten über die Endlager Asse und Gorleben zeigten, dass die Atomkraft "keine nachhaltige Energieform" sei: "Die Probleme, die der Atommüll verursacht, sind nur mit riesigem Aufwand zu lösen. Diese Probleme noch zu vervielfältigen, führt nur noch weiter in die Sackgasse." CSU-Chef Horst Seehofer schloss unterdessen den Bau neuer Atomkraftwerke in Deutschland aus. Dies könne er auch für die CDU garantieren, sagte er im Deutschlandfunk. Die Atomkraft sei lediglich eine "Brückentechnologie" auf dem Weg zu neuen Energieformen - "und zwar ohne Atomkraft". siehe http://www.tagesschau.de/inland/atomreaktoren102.html http://www.welt.de/wirtschaft/article4561176/Guttenberg-laesst-neue-Atomreaktoren-erforschen.html http://www.sueddeutsche.de/politik/690/488091/text/ http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/deutschland-guttenberg-csu-will-trotz-neubau-verbot-moderne-atommeiler-e rforschen_aid_436812.html http://www.n-tv.de/politik/Guttenberg-erforscht-neue-Reaktortypen-article510737.html
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