STREIT ÜBER FILME Iran verlangt Entschuldigung aus Hollywood
Irans Regierung geht mit einer Delegation aus Hollywood hart ins Gericht. Eigentlich sollten die Gäste, darunter Actrice Annette Bening, Seminare übers Filmemachen halten - doch die Regierung will erst einmal eine Entschuldigung. Filme wie "300" und "The Wrestler" beleidigten das iranische Volk. Eigentlich waren sie gekommen, um zu reden, um Wissen weiterzugeben, um Beziehungen aufzubauen. Eine Delegation von neun Vertretern der US-Filmbranche ist derzeit in Iran, um Seminare über Themen wie das Schreiben von Drehbüchern, über Regie, Schauspielerei, Filmproduktion- und Vermarktung und andere Themen zu halten. Doch wirklich willkommen ist die Gruppe, deren prominenteste Mitglieder die Schauspielerin Annette Bening ("American Beauty") und der Präsident der Academy of Motion Pictures Arts and Sciences, Sid Ganis, sind, in Teheran nicht. Hollywood solle sich erst einmal für "Beleidigungen und Beschul- digungen gegen die iranische Nation" entschuldigen, forderte Javad Shamaqdari, Berater von Präsident Mahmud Ahmadinedschad. siehe http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,610609,00.html
Islam bedeutet Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen - oder doch nicht?
Das Versprechen eines islamischen Terroristen / Faschisten, Anti-Semiten und Völkermörders ...
Atomstreit
Iran verspricht der Welt „Frieden und Gerechtigkeit“
Im Atomstreit zwischen Iran und dem Westen hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad mit überraschend einer überraschenden Ankündigung aufhorchen lassen. In Teheran stellte er einen baldigen Vorschlag zur Lösung des Konflikts in Aussicht. Ob Iran den Forderungen nach einer Einstellung der Uran-Anreicherung nachkommen will, ließ Ahmadi- nedschad jedoch offen. siehe http://www.handelsblatt.com/politik/international/iran-verspricht-der-welt-frieden-und-gerechtigkeit;2239918 http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/470371/index.do?from=gl.home_Politik http://www.epochtimes.de/articles/2009/04/15/432654.html http://www.focus.de/politik/ausland/atomstreit-zeichen-der-entspannung_aid_390209.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/13/0,3672,7555213,00.html http://www.n24.de/news/newsitem_4979359.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/homepage/4979359/3/nachrichten-politik-ahmadinedschad-fuer-neue- ra http://www.stern.de/politik/ausland/:Vorsto%DF-Ahmadinedschad-Iran-%C4ra-Atomstreit/661041.html
... und die islamisch faschistische Wirklichkeit, in der noch immer der Grundsatz herrscht: Ein Huhn ist kein Vogel, eine Frau ist kein Mensch
EHEGESETZ IN AFGHANISTAN
"Du bist eine Hündin, keine schiitische Frau"
Konfrontation in Kabul: Hunderte Frauen demonstrierten gegen das radikale Ehegesetz für Schiiten - und wurden aus einer Menge beschimpft und mit Steinen attackiert. Die angekündigte Überprüfung des Gesetzes hat noch nicht mal begonnen, Präsident Karzai spielt auf Zeit.
Kobra Gawharie sieht ihre eigene Lage recht realistisch. Die 24-jährige Schiitin steht am frühen Morgen vor einer der größten schiitischen Moscheen in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Gemeinsam mit rund hundert Frauen ist die Studentin gekommen, um gegen das international harsch verurteilte Ehegesetz für Schiiten zu demonstrieren. "Wenn ich heute nicht selber schreie, wird niemand etwas für uns tun", sagt die junge Frau. "Wie lange noch", fragt sie sich leise selber, "sollen wir Frauen unter den Männern dienen?"
Was sich heute in Kabul abgespielt hat, war bemerkenswert. Angekündigt und von afghani- schen Menschenrechtsaktivisten organisiert, demonstrierten rund 200 Frauen vor der Moschee von Ajatollah Asif Mohseni, einem der einflussreichsten und zugleich radikalsten schiitischen Geistlichen in Afghanistan. Mohseni ist einer der mächtigsten Unterstützer des neuen Ehe- rechts, das die Rechte von schiitischen Frauen drastisch einschränkt. Noch in der vergan- genen Woche hatte der Geistliche das neue Gesetz verteidigt. Vor der Moschee trafen zwei Fronten aufeinander. Es wirkte ein bisschen, als ob sich Zukunft und Vergangenheit Afghanistans gegenübertreten. "Wir wollen demokratische Gesetze, wir wollen Gleichberechtigung", riefen die Demonstrantinnen. Allein äußerlich symbolisierten sie die Moderne, ihre Kleider in bunten Farben, viele Augen hinter modischen Sonnenbrillen versteckt. Ihnen gegenüber stand ein Block von Frauen in langen schwarzen Gewändern, die Gesichter bis auf die Augen verschleiert. "Gesetz ist nur der Islam", riefen sie.
Steine auf die Frauenrechtsaktivistinnen
Es dauerte nicht lange, bis die Auseinandersetzung gewalttätig wurde. Mit wüsten Beschim- pfungen und Steinen attackierten rund tausend Männer und Frauen die Protestkundgebung. Nur eine Polizeikette hielt die beiden Gruppen von Handgreiflichkeiten ab. "Tod den Sklaven der Christen", skandierten die Verteidiger des neuen Gesetzes. "Du bist eine Hündin, du bist keine schiitische Frau", schrie ein Mann eine Demonstrantin an.
So eine Äußerung hätte auch vom derzeitigen katholischen Papst Benedikt oder der Pius Bruderschaft kommen können
siehe auch www.hans-brakhage.de/belgaraths-turmzimmer/navigation.html Vatikan lehnt Caroline Kennedy als Botschafterin ab und Video www.spiegel.de/video/video-60981.html www.spiegel.de/video/video-60948.html
siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619183,00.html http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-41562.html#backToArticle=619183 http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4180868,00.html http://www.zeit.de/online/2009/16/ehegesetz-kabul-zusammenstoesse http://www.tagesschau.de/ausland/familiengesetzafghanistan106.html http://www.noows.de/kabul---demonstrationen-gegen-afghanisches-ehegesetz-7349 http://de.euronews.net/2009/04/15/frauen-demonstrieren-gegen-ehegesetz/ http://diestandard.at/?url=/?id=1237229969070 http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,7555194,00.html http://www.n24.de/news/newsitem_4978956.html http://www.n-tv.de/1137802.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/politik/4978956/3/nachrichten-politik-menge-stoppt-gegendemo-in-kab ul
UNO-KONFERENZ Deutschland plant Boykott von Anti-Rassismus-Gipfel
Die Bundesregierung wird dem Menschenrechtsbeauftragten Günter Nooke zufolge "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" einem Anti-Rassismus-Kongress der Uno fernbleiben. Es wäre das erste Mal, dass Deutschland eine Uno-Konferenz boykottiert. Ein Grund ist der Auftritt von Irans Präsident Ahmadinedschad. Eine schwarze und eine weiße Hand, symbolträchtig ineinander verschränkt: So illustrieren die Vereinten Nationen im Internet ihre fünftägige Anti-Rassismus-Konferenz, die kommenden Montag in Genf beginnt. Aber wie einträchtig werden die Staaten über Maßnahmen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung beraten?
Über die Tagung ist bereits im Vorfeld Streit entbrannt - und er könnte weitreichende Folgen haben: Die Bundesregierung erwägt einen Boykott des Treffens. Deutschland werde sich "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit an der Konferenz nicht beteiligen", sagte Günter Nooke, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, in Berlin. Der CDU-Politiker setzt auf ein Signal Europas: "Ich würde es für richtig halten, wenn die EU geschlossen nicht an der Konfe- renz teilnehmen würde", sagte Nooke SPIEGEL ONLINE.
Es wäre das erste Mal, dass Deutschland eine Konferenz der Vereinten Nationen boykottiert. Die Bundesregierung ist besorgt, dass das Treffen missbraucht und zu einem Tribunal gegen Israel umfunktioniert werden könnte. Bereits seit Monaten wird über einen Abschlussentwurf der Konferenz gestritten. Die ursprüngliche Fassung, die maßgeblich von Staaten wie Iran und Libyen verfasst wurde, hatte zu massiven Protesten geführt. Israel wurde in dem Papier als einziges Land kritisiert, dem Staat wurden unter anderem "Folter" und "Menschenrechts- verbrechen" vorgeworfen. Umstritten war zudem der Vorschlag islamischer Länder, in der Abschlusserklärung die "Diffamierung von Religionen" zu verbieten. Westliche Länder werteten dies als Versuch, die Meinungsfreiheit einzuschränken. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619443,00.html http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1329897.html http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/mm-deutschland-vermutlich-nicht-unkonferenz-194664.html http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews%5Btt_news%5D=49090&tx_ttnews%5BbackPid%5D =23&cHash=b4efc8569b http://jungle-world.com/artikel/2009/16/34052.html http://www.nzz.ch/nachrichten/international/irans_praesident_in_genf_erwartet_1.2396686.html http://www.tagesspiegel.de/politik/international/UN-Antirassismuskonferenz-Ahmadinedschad;art123,2775241
Nachtrag Israelfeindliche Erklärung befürchtet
USA boykottieren UN-Antirassismus-Konferenz
Die USA halten an ihrem Boykott der umstrittenen UN-Antirassismus-Konferenz in Genf fest. Das teilte der Sprecher des Außenministeriums, Robert Wood, mit. Zur Begründung nannte er Formulierungen zum Thema Israel im geplanten Abschlussdokument der Konferenz.
Deutschland prüft Teilnahme noch
Die US-Regierung hatte Anfang der Woche erklärt, ihren bereits angekündigten Boykott noch einmal zu überdenken. Die Konferenz soll am Montag eröffnet werden und bis zum 25. April dauern. Nach Angaben der Vereinten Nationen haben bislang mindestens 35 Staaten ihre Teilnahme zugesagt. Israel und Kanada haben bereits angekündigt, der Konferenz fernzu- bleiben, da sie befürchten, diese könnte zu neuerlichen Attacken gegen Israel missbraucht werden. Ob Deutschland teilnimmt, soll erst am Sonntag entschieden werden. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/rasissmuskonferenz100.html http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=55&tx_ttnews%5Btt_news%5D=49258&tx_ttnews%5BbackPid%5D =23&cHash=b95ca0a434 http://de.reuters.com/article/deEuroRpt/idDELI18609220090418 http://www.news.de/politik/1216803261684/start-nach-langem-ringen.html
Nachtrag Nun ist es offiziell, die Bundesrepublik boykottiert die Un-Rassismus-Konferenz - in bester Gesellschaft mit zahlreichen anderen Staaten, die sich auch nicht mit den islamischen Faschisten, besonders dem Iraner Ahmadinedschad an einen Tisch setzen und zur Judenhetze missbrauchen lassen wollen
Boykott
Deutschland sagt Anti-Rassismus-Konferenz ab
Deutschland boykottiert erstmals eine Konferenz der Vereinten Nationen. Die Bundesregierung befürchtet wie andere westliche Staaten, dass die Konferenz von islamischen Ländern für propagandistische Attacken gegen Israel missbraucht werden könnte. Dazu gibt Irans Präsi- dent auch allen Anlass. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hatte sich am Abend in einer Telefonkonferenz nochmals mit anderen EU-Kollegen abgestimmt. Danach fiel die Ent- scheidung. Steinmeier hatte schon am Samstag mit seinen Kollegen aus Frankreich, Großbritannien, Schweden, Dänemark, Spanien, Tschechien und den Niederlanden telefoniert, um eine einheitliche Linie zu finden. Dabei wurde ein weiteres Gespräch für Sonntagabend vereinbart.
Damit ist es das erste Mal, dass Deutschland eine Konferenz der Vereinten Nationen boy- kottiert. Bei der Veranstaltung, die am Montag in Genf eröffnet wird, wird auch der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad erwartet. Die Bundesregierung befürchtet ebenso wie andere westliche Staaten, dass die Konferenz von islamischen Ländern für propagandistische Attacken gegen Israel missbraucht werden könnte. Israel hat seine Teilnahme an der Konferenz abgesagt und die Tagung als „tragische Farce“ bezeichnet. Außenamtssprecher Jossy Levy sagte, zwar diene die Konferenz offiziell dem Kampf gegen den Rassismus, zugleich aber sei ein Holocaust-Leugner eingeladen. Auch Australien, Kanada, die Niederlande und die USA hatten wegen eines umstrittenen Ent- wurfs für die Abschlusserklärung abgesagt. siehe http://www.welt.de/politik/article3584487/Deutschland-sagt-Anti-Rassismus-Konferenz-ab.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619849,00.html http://www.zeit.de/news/artikel/2009/04/19/2777835.xml http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E0A7B1FBC0504405686D8E8F6E4A3B4C7~AT pl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed http://www.rp-online.de/public/article/politik/deutschland/698605/Deutschland-boykottiert-Antirassismus-Konferenz. html http://www.tagesschau.de/ausland/rassismuskonferenz118.html http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Uno-Genf-Rassismus;art123,2777597 http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/620433 http://www.n-tv.de/1139904.html http://www.n24.de/news/newsitem_4986776.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/7/0,3672,7556039,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/iran-israel-ahmadinedschad-schmaeht-fahnentraeger-des-rassismus_aid_39139 2.html http://www.tagesschau.de/ausland/rassismuskonferenz110.html siehe auch Video http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video482962.html
Das war doch vorher zu erwarten!
Dieser sogenannte Präsident des Iran ist doch ganz offensichtlich nicht mehr als ein Stück islamische Scheiße, ein psychopathischer Terrorist, der wie ein tollwütiger Hund zusammengeschossen werden sollte ...
Was wird nun aus ihrer harschen Kritik am Fernbleiben einiger Staaten Herr Beck, Frau Müller, Herr Trittin und Herr UN-Generalsekretär? Haben Sie nun endlich auch begriffen, dass diese UN-Anti-Rassismus-Konferenz in Genf nicht die erhoffte Chance auf einen neuen Dialog ist oder war, sondern lediglich eine Bühne für die islamischen Faschisten und Hassprediger a la Ahmadinedschad?
Eklat bei Anti-Rassismus-Konferenz

Empörung über Ahmadinedschad
Er hoffe sehr, dass diejenigen, die „beiseite getreten“ seien, dies nicht auf Dauer beibehalten würden, heißt es im Manuskript für Bans Eröffnungsrede. Die Konferenz beginnt am Montag. Am Nachmittag soll der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad vor den Delegierten sprechen. Ahmadinedschad ist für seine israelfeindlichen Ausfälle berüchtigt. So hat er den Holocaust geleugnet und gefordert, den jüdischen Staat „von der Landkarte auszuradieren“.
Deutschland und die USA hatten es vorhergesehen: Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad sorgte auf der Anti-Rassismus-Konferenz mit anti-israelischen Parolen für einen Eklat. Mehrere EU-Vertreter verließen unter Protest den Saal. Frankreichs Staatsoberhaupt Nicolas Sarkozy verurteilte "diese Hassrede vollständig". Etwa 40 Delegierte europäischer Staaten haben am Montag auf der Anti-Rassismus-Konferenz in Genf unter Protest den Sitzungssaal verlassen. Anlass war eine Rede des iranischen Präsi- denten Mahmud Ahmadinedschad. Er sprach von einer "völlig rassistischen Regierung" Israels. Der Staat Israel sei unter dem "Vorwand jüdischen Leidens" im Zweiten Weltkrieg gegründet worden. Eine ganze Nation sei heimatlos geworden, meinte er unter Hinweis auf Palästina. "Zionisten" und ihre Verbündeten hätten den Krieg im Irak geplant. Der Zionismus sei der "personifizierte Rassismus".
Seine Rede wurde von mehreren Demonstranten mit Rufen wie "Schande" und "Rassist" unterbrochen. Rund 100 Mitglieder vor allem proisraelischer und jüdischer Gruppen hinderten Ahmadinedschad später an der Teilnahme einer Pressekonferenz.
Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy protestierte scharf gegen die Rede Ahmadine- dschads. Er verurteile "diese Hassrede vollständig", erklärte Sarkozy. Er rief die EU zu einer "Reaktion von äußerster Entschlossenheit" auf. Ahmadinedschad rufe zum Rassenhass auf, er verhöhne die Ideale und Werte, die in der universellen Erklärung der Menschenrechte festge- schrieben seien. Noch vor Konferenzbeginn in Genf war es zu einem diplomatischen Eklat gekommen. Israel berief seinen Botschafter aus der Schweiz zu Beratungen zurück, nachdem der Schweizer Präsident Hans-Rudolf Merz Ahmadinedschad am Sonntagabend empfangen hatte.
Deutschlands Absage - für die Uno war sie ein Schock. "Wir bleiben schwach und geteilt", klagte Generalsekretär Ban Ki Moon bei der Eröffnung der Konferenz. "Einige Länder, die den Weg für eine bessere Zukunft bereiten helfen sollten, sind nicht hier - ich bin tief enttäuscht." Ein Sprecher des Uno-Menschenrechtskommissariats bezeichnete den Boykott als "mysteriös". So habe sich Berlin noch am Freitag signalisiert, teilnehmen zu wollen. "Durch den Boykott wird die Anti-Rassismus-Politik der Vereinten Nationen geschwächt", klagte auch die Leiterin des deutschen Büros der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, Marianne Heuwagen. Massive Kritik kam zudem von den Grünen und der Linkspartei. Die Grünen warfen der Bundesregierung vor, dass sich Deutschland damit aus der inter- nationalen Menschenrechtspolitik verabschiedet habe, während etwa Frankreich und Groß- britannien weiter die Fahne der Menschenrechtspolitik hochhielten. "Den Menschenrechten aber auch den Vereinten Nationen hat die Bundesregierung mit ihrer Entscheidung einer Nicht- Teilnahme an der Anti-Rassismus-Konferenz einen Bärendienst erwiesen", erklärten der Grünen-Menschenrechtsexperte Volker Beck und Außenpolitik-Expertin Kerstin Müller. Der außenpolitische Sprecher der Linken, Norman Paech, warf der Bundesregierung vor, vor einer Auseinandersetzung über Rassismus zu kneifen. Es sei absurd, dass ausgerechnet Steinmeier an die Konferenzteilnehmer appelliert habe, sich nicht instrumentalisieren zu lassen und gleich- zeitig selbst die Teilnahme des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad instrumenta- lisiere. Auch der stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Jürgen Trittin, kritisierte den Boykott. Es sei falsch, Ahmadinedschad und seinen Verbündeten das Feld zu überlassen. Der Islamwissenschaftler Michael Lüders sagte, der Westen nehme den Kampf gegen Rassis- mus nicht ernst genug.
Russland verurteilte den Boykott. Offenbar seien nicht alle Regierungen bereit, sich den wach- senden Herausforderungen von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung zu stellen, sagte der russische Vize-Außenminister Alexander Jakowenko in einem Interview mit der Regierungszeitung „Rossijskaja Gaseta“. Österreichs Außenminister Michael Spindelegger monierte, das Fernbleiben Deutschlands, Italiens, Polens und der Niederlande sei „kein Stärke- zeichen der EU“.
Zur Blamage droht die Konferenz jetzt vor allem für einen internationalen Akteur zu werden: die Europäische Union. Denn wie bereits häufig in den vergangenen Jahren konnte sich die EU außenpolitisch nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen. Während vier europäische Staa- ten - Deutschland, Italien, Niederlande und Polen - dem Treffen fernbleiben, konnte sich der Rest der 27 Mitgliedstaaten zu einer Teilnahme durchringen - auch wenn etliche Vertreter der angereisten nach dem Auftakt-Eklat von Ahmadinedschad den Tagungssaal empört verließen. Die "roten Linien" der Europäischen Union seien bei der Vorbereitung der Konferenz beachtet worden, hatte zuvor die Sprecherin von Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner zu dem umstrittenen Abschlussdokument gesagt.
Nach den Tiraden des iranischen Präsidenten dürfte die eine oder andere europäische Regie- rung ihr Bleiben noch einmal überdenken. Außer der massiven Kritik von internationalen Organisationen und Menschenrechtsaktivisten erhielt die Bundesregierung auch Zuspruch für ihre Entscheidung. Der Zentralrat der Juden in Deutschland lobte die Absage als mutigen Schritt. "Viel zu oft haben Länder wie Iran, Libyen und Kuba diese Plattform der Vereinten Nationen für ihre eigene demokratiefeindliche Politik nützen dürfen", kritisierte Präsidentin Charlotte Knobloch. "Es ist ein mutiger Schritt der Bundesregierung, die Teilnahme an der Anti-Rassismus-Konferenz abzusagen und somit ein wirkliches Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus zu setzen." siehe http://www.stern.de/politik/ausland/:Eklat-Anti-Rassismus-Konferenz-Emp%F6rung-%FCber-Ahmadinedschad/661431 .html http://www.stern.de/politik/ausland/:Dialog-Westen-Ahmadinedschad-Atomstreit/661468.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,7556216,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,7556387,00.html http://www.n24.de/news/newsitem_4989676.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,620016,00.html http://www.tagesschau.de/ausland/rassismuskonferenz124.html http://www.tagesschau.de/inland/antirassismuskonferenz104.html http://www.welt.de/politik/article3590727/Der-erwartete-Eklat-des-Mahmud-Ahmadinedschad.html http://www.faz.net/s/Rub8ABC7442D5A84B929018132D629E21A7/Doc~E1976C55B9E284FE8B8DAEDA0B99942D3~ATpl ~Ecommon~Scontent.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,7556216,00.html http://www.n-tv.de/1140032.html http://www.n-tv.de/1140759.html http://www.mdr.de/nachrichten/6297410.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1727114_Eklat-bei-Anti-Rassismus-Konferenz-Ahmadinedsch ad-attackiert-Weltzionismus.html http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4193012,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/un-rassismuskonferenz-reihen-leeren-sich-bei-ahmadinedschads-israel-schelte _aid_391611.html http://www.swissinfo.ch/ger/startseite/Ahmadinedschad_sorgt_in_Genf_fuer_Proteste.html?siteSect=105&sid=10593 424&cKey=1240238518000&ty=st http://www.zeit.de/online/2009/17/ahmadineschad_rassismus_genf_israel http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/698781/EU-Delegierte-boykottieren-Hass-Rede.html http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.politik.volltext.php?zulieferer=afp&redaktion=afp&dateiname=Z7194KG 290552.csv&kategorie=&catchline=%2Fjournal%2Fhintergrund&other=&dbserver=1 http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/eklat-bei-un-konferenz-ahmadinedschad-greift-israel-an--1404 0099.html http://www.ftd.de/politik/international/:Uno-Antirassismuskonferenz-Ahmadinedschad-provoziert-Eklat/502382.html http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=20042009ArtikelPolitikMueller1 http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Kommentar-Wenn-Diktatoren-Rassismus-bek%E4mpfen/502586.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619954,00.html http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/4/20/news-117512438/detail.html http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1332717.html http://www.welt.de/politik/article3588106/Berlins-Boykott-der-UN-Konferenz-ist-fahrlaessig.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/anti-rassismus-konferenz-zentralrat-der-juden-begruesst-deutschlan ds-boykott_aid_391503.html http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/623746 http://www.handelsblatt.com/politik/international/boykott-von-uno-konferenz-sorgt-fuer-wirbel;2245524 http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1332517.html http://www.heise.de/tp/blogs/8/136442 http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.php?article=27568&pos=1 http://www.news.de/politik/1216803925762/der-erwartete-eklat.html http://www.news.de/politik/1216803659006/eine-vergebene-chance.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/homepage/4989676/1/nachrichten-politik-genfer-konferenz-spaltet-we ltgemeinschaft http://www.derwesten.de/nachrichten/waz/politik/2009/4/20/news-117597465/detail.html http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Iran-Ahmadinedschad;art123,2778476 http://www.dw-world.de/dw/function/0,,12356_cid_4193433,00.html?maca=de-de_na-2225-xml-atom http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=1004546&kat=4 http://www.wdr.de/radio/wdr2/mima/514592.phtml http://www.n24.de/news/newsitem_4989676.html siehe auch Videos auf N24
siehe auch Video http://video.abendblatt.de/watch/12471 http://www.stern.de/video/:Video-Eklat-Ahmadinedschad-Rede/661470.html?backr ef=661431 www.spiegel.de/video/video-61707.html http://www.tagesschau.de/ausland/rassismuskonferenz124.html
Herr UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, Herr Sowjet-Vize-Außenminister Jakowenko, Herr Beck, Frau Müller, Herr Trittin und alle anderen idiotischen Boykott-Kritiker, setzen Sie sich still in eine Ecke und ertragen sie den Hohn und Spott, dass jetzt die Menschen mit dem Finger auf Sie zeigen und fragen Sie sich, wieso Sie sich zum Stiefellecker eines islamischen Faschisten machen lassen. Sie haben jede Glaubwürdigkeit verloren, besonders Herr Ban Ki Moon.
DIE USA UND TEHERANS ATOMPROGRAMM
Präventive Kapitulation des Westens
Die USA wollen auf Teheran zugehen und Zugeständnisse machen beim Nuklearprogramm. Präsident Ahmadinedschad wird zwar schwören, keine Atomwaffen bauen zu wollen. Doch das Versprechen ist wenig wert, denn langfristig will Iran Großmacht werden - und dazu braucht es die Bombe. "Schlagt uns, und wir werden zehnmal härter zurückschlagen!" So antwortet General Mohammed Ali Dschaafari, der kürzlich ernannte Chef der Revolutionsgarde, auf Spekulatio- nen, was bei einem möglichen Angriff Israels auf die Atomanlagen Irans geschehen würde. Dschaafari ist 2007 zum Nachfolger von General Yahya Safavi berufen worden, nachdem Letzterer in einer Rede die Mullahs indirekt gewarnt hatte, die Streitkräfte Irans seien nicht in der Lage, im Krieg gegen mächtige Gegner zu bestehen. Wer sich ein wenig auskennt mit den militärischen Möglichkeiten Irans, wird unschwer erkennen, dass Safavis nüchterne Einschät- zung eher der Realität entspricht als Dschaafaris Krawallreplik.
Doch Dschaafari kann eine solche Behauptung aufstellen, weil er - wie seine politischen Führer in Teheran - überzeugt ist, dass es sowieso keinen Militärschlag gegen ihr Regime geben wird. Präsident Mahmud Ahmadinedschad war sich stets sicher, dass die Vereinigten Staaten nach dem Abschied von George W. Bush aus dem Weißen Haus einen pragmatischen Kurs fahren und Iran mit nuklearen Waffen als regionale Supermacht akzeptieren würden. Gleichzeitig würde mit einer solchen Kursänderung ein Militärschlag Israels gegen die Islamische Republik unmöglich werden. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619241,00.html
Spionage-Prozess im Iran, das Mutterland des islamischen Faschismus:
Hartes Urteil sorgt bei Clinton für Unmut
"Ich bin zutiefst enttäuscht", sagte US- Außenministerin Hillary Clinton nach dem Urteil: Im Iran ist eine amerikanische Journalistin wegen angeblicher Spionage im Eil-Verfahren zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Washington will die Entscheidung nicht akzeptieren. Der Verteidiger Abdolsamad Chorramschahi kündigte am Samstag an, das Urteil gegen Roxana Saberi anfechten zu wollen. Das Gerichtsverfahren war am Montag mit ungewöhnlicher Eile und hinter verschlossenen Türen abgehandelt worden. Der Fall droht die jüngste politische Annäherung zwischen den USA und dem Iran im Atomstreit zu überschatten. siehe http://www.stern.de/politik/ausland/:Spionage-Prozess-Iran-Hartes-Urteil-Clinton-Unmut/661311.html http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~ED07875AF1A80471EA7BD1125416D1984~AT pl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed http://www.zeit.de/news/artikel/2009/04/18/2776717.xml http://www.tagesschau.de/ausland/iran226.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iqLIaw2UlLobHd_onMJn0Qv4hdUg http://www.news.de/politik/1216803245299/us-reporterin-im-iran-verurteilt.html http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/04/18/international/iran_verurteilt_us_journalistin_zu_8_jahren_haft http://www.pr-inside.com/de/us-journalistin-im-iran-zu-acht-jahren-r1191327.htm http://www.n24.de/news/newsitem_4985052.html http://www.nnn.de/deutschland-welt/politik/artikeldetails/article/526/us-reporterin-im-iran-zu-acht-jahren-verurteilt- 1.html http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/AUS_ALLER_WELT/1490814.html http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/USJournalistin-Saberi-zu-acht-Jahren-Haft-verurteilt/story/16420468 http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619766,00.html http://www.sat1.de/news/index.php/meldung/homepage/4985052/2/nachrichten-politik-us-journalistin-zu-acht-jahre n-haft-verurteilt http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/22/0,3672,7555990,00.html http://www.epochtimes.de/articles/2009/04/18/433865.html http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EF422219DB1DB42FDB0572066AB7CE68D~ATpl ~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed http://www.kurier.at/nachrichten/312565.php http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,619984,00.html http://www.abendblatt.de/daten/2009/04/20/1129029.html
siehe auch Video http://www.n-tv.de/1140119.html www.spiegel.de/video/video-61658.html
Nachtrag
Vorwurf der Spionage im Iran US-Journalistin im Hungerstreik 
Die seit Januar im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis einsitzende US-iranische Journa- listin Roxana Saberi befindet sich nach Angaben ihres Vaters im Hungerstreik. Am Samstag habe sie den fünften Tag in Folge die Nahrung verweigert, sagte Reza Saberi. Der Anwalt seiner Tochter habe offiziell Berufung gegen das Urteil von acht Jahren Haft eingelegt.
Ein sogenanntes Revolutionsgericht hatte Saberi hinter verschlossenen Türen wegen Spiona- ge für die USA zu acht Jahren Haft verurteilt. Nach heftigen Protesten mahnte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad inzwischen in einem ungewöhnlichen Schritt bei der Staatsanwaltschaft Teheran eine "gerechte" Prüfung ihres Falles an. Das iranische Außen- ministerium wies zugleich Spekulationen zurück, Saberi solle womöglich als Unterpfand bei Verhandlungen über die Freilassung iranischer Diplomaten dienen. Die Diplomaten sind bei den US-Streitkräften im Irak in Haft. siehe http://www.n-tv.de/1143879.html http://newsblog.rtl.de/index.php?/categories/36-Antonia-Rados http://www.news.de/politik/1216805823398/eingesperrte-us-reporterin-tritt-in-hungerstreik.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,621126,00.html http://bazonline.ch/ausland/asien-und-ozeanien/Inhaftierte-USJournalistin-Saberi-im-Hungerstreik/story/15259629 http://www.tagesspiegel.de/politik/international/nahost/Hungerstreik-US-Reporterin-Roxana-Saberi;art2662,2782746 http://www.zeit.de/news/artikel/2009/04/25/2782746.xml http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/detail_dpa_21043996.php http://www.fr-online.de/top_news/1733638_Iran-US-Reporterin-im-Hungerstreik.html http://satundkabel.magnus.de/medien/artikel/us-reporterin-vom-national-public-radio-im-iran-im-hungerstreik.html http://www.vienna.at/news/politik/artikel/im-iran-inhaftierte-journalistin-im-hungerstreik/cn/apa-114889997 http://www.blick.ch/news/sda?newsid=20090425brd038
Nachtrag
Roxana Saberi hat durch eine lächerliche Gerichtsfarce das Mutterland des islamischen Faschismus verlassen 
Die aus iranischer Haft freigelassene amerikanische Journalistin Roxana Saberi ist am Freitag auf dem Weg in die USA zu einem Zwischenstopp in Wien eingetroffen. Das berichtete der österreichische Rundfunk ORF. Saberi war im Januar in Teheran verhaftet und wenige Wochen später wegen angeblicher Spionagetätigkeit zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Nach massiven internationalen Protesten war diese Strafe jedoch in eine zweijährige Bewährungs- strafe umgewandelt worden, und die 32-Jährige konnte am Montag das Gefängnis in Teheran verlassen. Saberi besitzt die iranische und die amerikanische Staatsangehörigkeit. siehe http://www.sueddeutsche.de/politik/70/468634/text/ http://www.nzz.ch/nachrichten/international/roxana_saberi_in_wien__1.2560485.html http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/479417/index.do http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E88D3D4A096D04E64900880BC1B2653E7~ATpl~ Ecommon~Scontent.html http://www.focus.de/politik/ausland/cannes-us-iranische-journalistin-saberi-will-in-kuerze-aus-iran-abreisen_aid_39 9349.html http://www.krone.at/krone/S28/object_id__144587/hxcms/ http://www.n-tv.de/1155019.html
Iran - das Mutterland des islamischen Faschismus provoziert und bedroht erneut die gesamte nicht-islamische Weltgemeinschaft
Iran testet erneut Boden-Boden-Rakete "Wir können jeden Angreifer in die Hölle schicken"
Der Iran hat nach eigenen Angaben erfolgreich eine "Sedschil 2"-Rakete getestet, die Experten zufolge mit ihrer Reichweite von über 2000 Kilometern Ziele in Israel und US-Stützpunkte am Persischen Golf erreichen könnte. Man könne jeden Angreifer "in die Hölle schicken", sagte Präsident Machmud Ahmadinedschad. Die Rakete habe ihr Ziel genau getroffen. Der Iran hatte bereits im November eine "Sedschil"-Rakete getestet und diese damals als eine neue Gene- ration von Boden-Boden-Raketen bezeichnet. US-Außenministerin Hillary Clinton nannte das iranische Atomwaffenpotenzial eine "außergewöhnliche Bedrohung". Die USA würden weiter versuchen, die Regierung in Teheran davon zu überzeugen, dass sie mit der Produktion von Atomwaffen ihre eigene Sicherheit gefährde. Auch Israel reagierte besorgt: Jetzt müsse jedem klar sein, "dass der Iran mit dem Feuer spielt", sagte Vize-Außenminister Danny Avalon.
Reaktion auf Treffen von Obama und Netanjahu?
Militärexperten sehen in dem Test eine direkte Reaktion Irans auf das erste Treffen von US-Präsident Barack Obama und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. "Jedes Mal, wenn sie es tun, ist es eine Antwort auf ein bestimmtes Ereignis", sagte Andrew Brookes vom International Institute of Strategic Studies in London. Die iranischen Raketen seien technisch so weit ausgereift, dass sie ein Problem für Israel und auch andere in der Region darstellten. siehe http://www.tagesschau.de/ausland/raketentestiran100.html http://www.focus.de/politik/ausland/atombombe-iran-wird-waffenfaehig_aid_401020.html http://www.handelsblatt.com/politik/international/iran-testet-erneut-raketen;2010209
siehe auch Video www.spiegel.de/video/video-1003549.html
WAHLEN IN IRAN
Ahmadinedschad wirft Kritikern Verleumdung vor
Irans Staatschef Ahmadinedschad verbietet seinen Gegnern den Mund: Bei einer Wahlver- anstaltung warf er Reformern vor, mit ihrer Kritik gegen iranisches Recht zu verstoßen. Der frühere Staatschef Chatami hatte öffentlich vor einer Neuwahl Ahmadinedschads zum Präsi- denten gewarnt. Immer mehr Kritiker aus dem Lager der Reformer, darunter auch der frühere Staatschef Mohammed Chatami, wenden sich öffentlich gegen die Politik des iranischen Präsidenten. Ahmadinedschad schlug pünktlich zum Wahlkampfauftakt zurück und griff seine Kritiker scharf an. Die Vorwürfe glichen einer Verleumdungskampagne, seien "rufschädigend" und indirekt ein "Verstoß gegen das Wahlrecht", so der Präsident bei einer Pressekonferenz. Im Wahlkampf dürfe man das öffentliche Bild der Kandidaten nicht beschädigen, sagte Ahmadinedschad. Der reformorientierte Ex-Präsident Chatami hatte am Samstag öffentlich eine Wahlempfehlung für den gemäßigten Präsidentschaftsbewerber Mir Hussein Mussawi abgegeben. Ahmadine- dschad warf Chatami nun warf vor, mit Zugeständnissen an den Westen die iranische Nation "in beispielloser Weise gedemütigt" zu haben. siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,626522,00.html
Iran sperrt Facebook
Nur keine Web-Kampagne à la Obama: Die iranische Regierung blockiert drei Wochen vor den Präsidentschaftswahlen offenbar den Zugang zu Facebook. Ein Konkurrent von Amtsinhaber Ahmadinedschad hatte schon mehr als 5000 Kontakte in dem sozialen Netzwerk gesammelt. siehe http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,626508,00.html http://www.tagesschau.de/ausland/facebook120.html
Der geisteskranke islamische Faschist und Hitler Verehrer "Hitler-Methoden" Ahmadinedschad droht Gegnern 
Kurz vor der Präsidentenwahl im Iran hat Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad seinen politi- schen Gegnern Hitler-Methoden vorgeworfen und ihnen mit Gefängnis gedroht. "Niemand hat das Recht, den Präsidenten zu beleidigen - und sie haben es doch getan. Das ist ein Verbre- chen", sagte Ahmadinedschad vor Anhängern in Teheran. Seine Herausforderer sollten sich daher nicht wundern, wenn sie im Gefängnis landeten. Der ehemalige Ministerpräsident Mirhossein Mussawi, der als aussichtsreichster Kandidat des Reformlagers am Freitag ins Rennen geht, hatte im Wahlkampf Ahmadinedschad vorgeworfen, die Bevölkerung über den wahren Zustand der Wirtschaft anzulügen. Vielen Iranern bereitet die hohe Inflation Kopfzerbrechen. Neben Mussawi hatten auch die anderen zwei Gegenkandida- ten dem Präsidenten vorgehalten, die Wirtschaftsprobleme des Landes schönzureden.
"Solche Beleidigungen und Vorwürfe gegen die Regierung sind eine Rückkehr zu den Metho- den Hitlers - nämlich so lange Lügen zu wiederholen, bis sie jeder glaubt", sagte Ahmadine- dschad. Im Iran kann das Beleidigen ranghoher Regierungsvertreter und damit auch des Präsidenten mit bis zu zwei Jahren Gefängnis bestraft werden. siehe http://www.n-tv.de/politik/Ahmadinedschad-droht-Gegnern-article329893.html http://www.welt.de/politik/article3898300/Irans-Jugend-und-Mussawi-gegen-Ahmadinedschad.html http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,629673,00.html http://www.n-tv.de/politik/dossier/Ahmadinedschad-siegessicher-article330017.html http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/iran-praesidentschaftswahlkampf-auch-mit-weiblicher-kraft_aid_40 6952.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,629472,00.html http://www.zeit.de/online/2009/24/iran-wahl-kandidaten http://www.tagesschau.de/ausland/iranwahl118.html