“Nieten im Nadelstreifen” sind allerdings kein typisches “Arcandor-Problem” - Sie haben das vielfach in allen Medien verfolgen können und sind zum Teil sogar Opfer dieser skrupellos kriminellen Manager aus allen möglichen und denkbaren Bereichen der Wirtschaft geworden. Die Finanzgangster sind längst gleichmäßig über diesen ganzen Staat und andere verteilt, denn unsere sogenannten Volksvertreter machen es ihnen mit Absicht leicht sich die Taschen ungerechtfertigt auf Kosten der Steuerzahler vollzustopfen - und damit uns alle zu betrügen.
Ein typisches Beispiel ist - neben der WestLB, der BayernLB und der Landesbank Baden-Würtemberg LBBW - die HSH Schleswig-Holstein
Mit krimineller Energie und kaltschnäuziger Skrupellosigkeit betrügt der Vorstand der HSH auf Kosten der Steuerzahler immer und immer wieder mit haarsträubenden Finanztransaktio- nen
HSH-CEO für verlustreiches Omega-Projekt verantwortlich Senat geht auf Distanz zu HSH-Vorstandschef Betrugsfall in der HSH Nordbank zieht Kreise HSH-Verlustgeschäft bringt Nonnenmacher in Bredouille Wirbel um geplante Sondervergütung für HSH-Vorstände Nichts geht ohne Dr. No HSH im Kreuzfeuer Wie die HSH Nordbank Geld verzockte Gezockt und verloren - mit Erlaubnis von Dr. No? HSH lockt Manager mit neuen Boni- Regeln Nonnenmacher für 500-Mio- Verlust persönlich verantwortlich?
Dr. No - Ist das ein dreckiger Lude vom Hamburger Kiez oder ein schmierig skrupelloser Finanzhai?
Der Vorstandsvorsitzende der HSH Nordbank, Dirk Jens Nonnenmacher, kommt nach einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks unter Druck. Nach Informationen des Radiosenders NDR Info hat er das verlustreiche Omega-Geschäft mit der BNP Paribas entgegen bisherigen Angaben selbst genehmigt. Dem NDR vorliegende Dokumente zeigten, dass die damalige HSH-Spitze dem Geschäft zugestimmt habe, berichtete der Sender am Dienstag. Nonnenmacher war Ende 2007 als Finanzvorstand für die Lan- desbank tätig. Die HSH benötigte im vergangenen Jahr massive Staatshilfen. Nach NDR-Angaben war das Omega-Geschäft der entscheidende Schritt zur Beinahe-Pleite der Bank. Die Landesbank für Hamburg und Schleswig-Holstein will zu dem Bericht im Tages- verlauf eine Erklärung abgeben. Kurzfristig wollte sich ein Sprecher nicht äußern. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, die laut NDR den Abschreibungsbedarf aus dem Omega-Geschäft in einem vertraulichen Bericht mit rund 500 Mio EUR beziffert haben soll, meldete sich auf Anfrage nicht zurück.
Ende 2007 hatte die HSH Nordbank Immobilienkredite in Milliardenhöhe an mehrere Großbanken verkauft, darunter die französische BNP Paribas. Durch den Verkauf wollte die unter Druck stehende Landesbank mehr flüssige Mittel bekommen. Der Vertrag mit der BNP Paribas war jedoch an die Abmachung gebunden, wonach die HSH Risiken der BNP über eine Zweckgesellschaft mit dem Namen Omega Capital Funding wieder zurücknehmen musste. Laut den NDR Info vorliegenden Dokumenten haben unter anderem der jetzige HSH-Chef Nonnenmacher sowie sein Stellvertreter Peter Rieck den entsprechenden Antrag für dieses Geschäft unterschrieben. Das bankeigene Risikomanagement habe ausdrücklich auf die Gefahr hingewiesen, dass die BaFin dem Geschäft nicht zustimmen könnte. Deshalb habe die HSH entscheiden- de Teile des Omega-Geschäfts offenbar vor der Finanzaufsicht verheimlicht. Das leg- ten ein "NDR Info" vorliegender Brief der HSH sowie interne E-Mails nahe.
Die NordLB hat einen wegen angeblicher Betrügereien in Verdacht geratenen Ban- ker suspendiert. „Wir haben ihn mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbun- den“, sagte ein Sprecher der NordLB auf Anfrage. Nähere Angaben wollte die Bank nicht machen. Interne Vorgänge würden nicht kommentiert. Der Mitarbeiter war bis zum Frühjahr als Manager für die HSH Nordbank in London tätig. Er soll für riskante Investments mit der Bezeichnung „Omega“ verantwortlich sein, die der HSH einen vorläufigen Schaden von 500 Millionen Euro eingebrockt haben. Medienberichten zufolge soll er auch durch angebliche Beraterverträge einen hohen sechsstelligen Betrag in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Seit Frühjahr diesen Jahres arbei- tete er für die NordLB.
Die neuen Vergütungspläne für den Vorstand der HSH Nordbank sind in der Politik auf geteiltes Echo gestoßen. Während die Regierungsfraktionen von CDU und GAL (Grüne Alternative Liste!!!!!!!) die Einrichtungen neuer Bonuszahlungen verteidigten, hagelt es aus der Opposition Kritik. Die Hamburger Finanzbehörde stellte sich hinter die Pläne des neuen HSH-Aufsichtsratschefs Hilmar Kopper. Wie am Wochenende bekannt wurde, arbeitet dieser derzeit an einem neuen Vergü- tungssystem für die führenden Manager der schwer angeschlagenen HSH Nordbank. Dieses System soll üppige Bonuszahlungen beinhalten, die jenseits der erlaubten Gehaltsgrenze liegen. Nach dieser dürfen Vorstände von Banken, die in der Krise staatlich gestützt werden, nicht mehr als 500 000 Euro jährlich verdienen. siehe http://kurse.focus.de/news/HSH-CEO-fr-verlustreiches-Omega-Projekt_id_news_121843909.html http://www.welt.de/hamburg/article4834908/Senat-geht-auf-Distanz-zu-HSH-Vorstandschef.html http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EA2533D52B8C04608B5EAD526D30 B1FCF~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.abendblatt.de/region/article1228176/Wirbel-um-HSH-Geschaefte-NordLB-beurlaubt-Banker.h tml http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:500-mio-euro-schaden-hsh-verlustgeschaeft-bringt-n onnenmacher-in-bredouille/50022486.html http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/art271,2922890 http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article4826643/Wirbel-um-geplante-Sonderverguetung-fuer-HSH- Vorstaende.html http://www.sueddeutsche.de/finanzen/493/490865/text/ http://www.n-tv.de/wirtschaft/dossier/HSH-im-Kreuzfeuer-article545110.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hshnordbank184.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hshnordbank164.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hshnordbank166.html http://www.tagesschau.de/inland/hshnordbank182.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hshnordbank168.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hshnordbank170.html http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E7F43C29F8748494680B1B96A818C 94F6~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/fuehrungskrise-bei-der-hsh-nordban k;2467768 http://www.ndr.de/wirtschaft/hshnordbank328.html http://www.sueddeutsche.de/finanzen/414/490787/text/ http://www.zeit.de/newsticker/2009/10/13/iptc-bdt-20091013-526-22677628xml http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,654592,00.html http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/769090/Neue-Boni-Regeln-sollen-Manager-anlock en.html http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1226496/Nonnenmacher-fuer-500-Mio-Verlust-pe rsoenlich-verantwortlich.html http://www.ln-online.de/news/schleswig_holstein/2672494 http://www1.ndr.de/wirtschaft/hshnordbank326.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,654769,00.html http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/hsh-nordbank-chef-segnete-verlustgeschaeft-selbst-a b-1514280.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,7912106,00.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/HSH-Vorstaende-im-Visier-article551014.html
HSH Nordbank: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Chef Nonnenmacher
Die HSH Nordbank sorgt weiter für Schlagzeilen: Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen Bankchef Nonnenmacher wegen des Verdachts der Untreue. Wird es trotz der Rückendeckung durch Aufsichtsratschef Hilmar Kopper doch noch eng für HSH-Nordbank-Chef Dirk Jens Nonnenmacher? Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue gegen den Top-Manager und sieben weitere ehemalige und jetzige Mitarbeiter der Landes- bank. "Am Mittwochvormittag hat sich ein ehemaliger Mitarbeiter der Londoner Filiale der Staatsanwaltschaft zur Verfügung gestellt", sagte ein Sprecher der Staatsanwalt- schaft am Freitag. "Die Auswertung der Vernehmung hat dazu geführt, dass man den Anfangsverdacht der Veruntreuung bejaht hat." Auch der Befragte, ein ehemaliger leitender Angestellter, gehöre zum Kreis der Verdächtigen. Der ehemalige Mitarbeiter gilt als eine der Schlüsselfiguren im verlustträchtigen Omega-Geschäft. 2008 musste die Bank deshalb 517 Millionen Euro abschreiben. Ein Sprecher der Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein sagte, die Bank werde die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen rückhaltlos unterstützen.
Für Unruhe bei dem in Schieflage geratenen Institut sorgt weiterhin auch die Diskus- sion über die Tragfähigkeit des Geschäftsmodells: Der Finanzmarktstabilisierungs- fonds SoFFin will vor einer endgültigen Bewertung prüfen, wie die Eigner die aussteh- ende Beihilfe-Entscheidung der EU-Kommission umsetzen wollen. Wie der SoFFin am Freitag in Frankfurt mitteilte, ist jedoch sicher, dass aufgrund gesunkener Bonitätsno- ten des Instituts "eine Anpassung des zuvor präsentierten Geschäftsmodells" erfor- derlich sei. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,655686,00.html http://www.welt.de/hamburg/article4888772/Ex-Manager-belastet-Nordbank-Vorstaende.html http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E3ECCE765180F4F12AC0B2ABEC4 70DF76~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:kritik-an-der-hsh-hannes-rehm-in-der-schmollecke/5 0024423.html http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE59H06F20091018 http://www.abendblatt.de/hamburg/article1233931/Ermittlungen-Omega-55-das-Trauma-der-HSH-Nordba nk.html http://www.focus.de/finanzen/news/hsh-nordbank-der-mann-aus-london-plaudert_aid_445568.html
Auch diese miesen Typen sind Deutschland - Na, wollen Sie jetzt noch immer dazu gehören?
HSH Nordbank zahlt ohne Not 45 Mio. Boni an Goldman Sachs Wenn eine Bank ihr Geld verschenkt „Erschreckender Realitätsverlust bei der HSH“
Die schwer angeschlagene HSH Nordbank hat 45 Millionen Dollar an die US-Invest- mentbank Goldman Sachs bezahlt – obwohl strittig war, ob das Institut die Summe überweisen musste. Eine Banksprecherin bestätigte diese Information aus einem Bericht des Radiosenders NDR Info. Laut NDR hätten sowohl die Rechtsabteilung der Landesbank als auch eine internationale Anwaltskanzlei festgestellt, dass Ansprüche von Goldman Sachs an die Bank verfallen waren. Die Bank habe eine wichtige Frist verfallen lassen. Die Sprecherin sagte dazu: „Gegebenenfalls hätte man das juristisch ausfechten müssen. Die Bank hat entschieden, es nicht darauf ankommen zu lassen.“ siehe http://www.focus.de/finanzen/news/banken-hsh-nordbank-zahlt-ohne-not-45-mio-an-goldman-sachs_aid _437603.html http://www.sueddeutsche.de/finanzen/930/488328/text/ http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=1962448 http://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article1192387/Nordbank-zahlte-Millionen-ohne-Grun d.html http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~EF4CDF4F13F5443C7926FFF4F99CC 5CC3~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.ndr.de/nachrichten/nordbank192.html http://www.focus.de/finanzen/banken/hsh-nordbank-was-sind-schon-45-millionen-dollar_aid_437589.htm l http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/13/0,3672,7898061,00.html http://www.n24.de/news/newsitem_5445299.html http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/hsh-nordbank-45-millionen-umsont-gezahlt-1510107.h tml http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/760545/Wenn-eine-Bank-ihr-Geld-verschenkt.html http://www.mopo.de/2009/20090922/hamburg/politik/hsh_pannen_und_kein_ende.html
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/erschreckender-realitaetsverlust-bei-der-hsh;2459108 http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Umfrage-Linke-Mehrheit-in-Schleswig-Holstein/52588
Vorwurf der Pflichtverletzung: HSH Nordbank feuert Vorstände
Bei der skandalgeschüttelten HSH Nordbank rollen jetzt Köpfe. Der Aufsichtsrat der Bank feuerte am Dienstag wegen des Verdachts auf Pflichtverletzungen die beiden Vorstände Jochen Friedrich und Peter Rieck. Der Aufsichtsrat habe die Bestellung zu Vorständen widerrufen, teilte die Bank in Hamburg mit. Aufsichtsratschef Hilmar Kopper sei gebeten worden, beiden die Abberufung mitzuteilen und einen Aufhe- bungsvertrag zu schließen oder den Anstellungsvertrag aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Friedrich wies die Vorwürfe zurück. Die Behauptung, er habe die Bank nicht pflichtgemäß geführt, sei unrichtig. Auch die Ex-Vorstände Hartmut Strauß und Eckehard Dettinger-Klemm hätten nach einem Rechtsgutachten der Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer Pflichtverletzungen begangen. Bei allen soll eingehend geprüft werden, ob die Bank Schadenersatz geltend macht. Die Anwaltskanzlei prüft bereits seit Monaten, ob die Vorstände der Bank ihre Pflich- ten in der Vergangenheit ordnungsgemäß erfüllt haben. Das Gutachten soll nun den Vorsitzenden der Parlamentarischen Untersuchungsausschüsse des schleswig-hol- steinischen Landtags und der Hamburger Bürgerschaft sowie der Hamburger Staats- anwaltschaft zur Verfügung gestellt werden, die jeweils für sich nach den Ursachen und Verantwortlichkeiten für die Milliardenverluste des Instituts ermitteln. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,660523,00.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/HSH-Nordbank-feuert-Vorstaende-article584314.html http://www.n24.de/news/newsitem_5582089.html http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/bischof_williamson_pius_bruderschaft_prozess_1.3997110.ht ml http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/index_artikel_komplett.phtml?SID=7b7358086ed96 6edd89afb509a019816¶m=news&id=2608068 http://www.focus.de/finanzen/news/hsh-nordbank-laender-waren-ueber-schieflage-informiert_aid_47794 8.html http://www.focus.de/politik/deutschland/affaere-wie-besoffen-vom-erfolg_aid_430796.html http://www.focus.de/politik/deutschland/schleswig-holstein-stegner-unter-raffke-verdacht_aid_482316.ht ml
Darf es etwas mehr sein? Frische Milliarden für HRE
Der Bund greift der maroden Immobilienbank Hypo Real Estate abermals unter die Arme. Über den staatlichen Bankenrettungsfonds SoFFin erhält die Bank weitere drei Mrd Euro frisches Kapital. Bereits im Sommer hatte der SoFFin die gleiche Summe in die mittlerweile komplett verstaatlichte Bank gesteckt. Um über die Runden zu kom- men, braucht die HRE nach früheren Aussagen von Vorstandschef Axel Wieandt zusätzlich noch vier Mrd. Euro. siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/Frische-Milliarden-fuer-HRE-article576963.html http://www.welt.de/wirtschaft/article5090268/Hypo-Real-Estate-bekommt-weitere-drei-Milliarden.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,659359,00.html
Hypo Real Estate: Die geheimen Pläne für Deutschlands Skandalbank
Die Hypo Real Estate hat den Steuerzahler Milliarden gekostet. Doch bislang war nicht klar, was mit der Bank genau passieren soll. Jetzt redet ein Insider Klartext. Demnach dürfte die HRE in den kommenden Jahren auf etwa ein Viertel ihrer bisherigen Größe schrumpfen: Die neue Kernbank solle nur eine Bilanzsumme von 100 bis 130 Milliar- den Euro haben. Noch im Jahr 2008 betrug die Bilanzsumme etwa 400 Milliarden Euro. Der Großteil des Geschäfts, so der Plan, werde in eine so genannte Bad Bank über- führt, in eine Abwicklungsanstalt. Sie soll ein Volumen von bis zu 200 Milliarden Euro besitzen. Für die irische Tochter Depfa scheint es keinen Platz mehr zu geben – klar ist ohnehin schon, dass sie kein Neugeschäft mehr tätigt. Zurzeit prüfe die EU-Kom- mission die Pläne, sagte der Soffin-Vertreter. Einen förmlichen Antrag für die Bad Bank habe die HRE zwar noch nicht gestellt, es gebe aber einen Grundsatzbeschluss des Aufsichtsrats. Man gehe davon aus, dass bis Ende März eine Einigung mit Brüs- sel erzielt werde. Bis dahin werde es voraussichtlich keine weiteren staatlichen Finanzspritzen geben. Danach sei damit zu rechnen, dass die HRE noch einmal Anträ- ge für knapp vier Milliarden Euro stellen werde. Die neue HRE-Kernbank soll sich auf die Immobilien- und Staatsfinanzierung in Deutschland und Europa beschränken.
Bisher hatte die HRE-Führung stets erklärt, vor 2012 werde die Bank es nicht zurück in die schwarzen Zahlen schaffen. Der hochrangige Soffin-Vertreter sagte nun, erklär- tes Ziel der HRE-Vorstände sei es, im Jahr 2013 erstmals wieder Gewinne zu schrei- ben. siehe http://www.focus.de/finanzen/banken/hypo-real-estate-die-geheimen-plaene-fuer-deutschlands-skandal bank_aid_468865.html http://www.focus.de/finanzen/banken/hypo-real-estate-bank-rechnet-mit-ex-vorstand-ab_aid_458992.ht ml http://www.focus.de/finanzen/banken/hypo-real-estate-bank-verliert-eine-halbe-milliarde_aid_453153.ht ml http://www.n24.de/news/newsitem_5739993.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/HRE-raeumt-im-Keller-auf-article672296.html
Versuch einer Sanierung: HRE beantragt riesige "Bad Bank"
Die krisengeschüttelte Hypo Real Estate (HRE) hat die Einrichtung einer riesigen "Bad Bank" beantragt. Auf die Abwicklungsanstalt sollten toxische Wertpapiere sowie problembehaftete oder nichtstrategische Staatsanleihen und Immobilienkredite mit einem Volumen von bis zu 210 Milliarden Euro übertragen werden. Das teilte das Unternehmen mit, das mittlerweile am Markt als Deutsche Pfandbriefbank AG auftritt. HRE-Vorstandschef Axel Wieandt hatte bereits vor etwa einer Woche bestätigt, dass mit dem Finanzmarktstabilisierungsfonds SoFFin diese Möglichkeit der Auslagerung von Vermögenswerten geprüft wird. Die Summe von bis zu 210 Milliarden Euro fällt nun aber noch größer aus, als bisher angenommen. Wie es hieß, erwägt die HRE, vor allem Portfolien mit Papieren zur Staats- und Immobi- lienfinanzierung der Depfa Bank plc und der Deutschen Pfandbriefbank auf die Abwicklungsanstalt zu übertragen. siehe http://www.tagesschau.de/wirtschaft/obamabanken108.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/chronologiefinanzmarktkrise100.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/obama1526.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/badbank154.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Obama-heizt-Banken-ein-article690697.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Ackermann-will-bremsen-article690608.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Goldman-Sachs-ueberrascht-article689926.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/HRE-beantragt-Bad-Bank-article689568.html http://www.n-tv.de/ratgeber/anlegensparen/Wo-Protokolle-nicht-greifen-article689549.html http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/finanzkrise-obama-sagt-grossbanken-kampf-an_aid_47 3019.html http://www.focus.de/finanzen/banken/spd-finanzexperte-schneider-niemand-braucht-die-hypo-real-estat e_aid_472953.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,8015420,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,673308,00.html http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5938366/Deutlich-am-Ziel-vorbei-und-doch-getroffen.html http://www.focus.de/finanzen/banken/hypo-real-estate-deutsche-skandalbank-will-muellhalde-eroeffne n_aid_472827.html http://www.sueddeutsche.de/finanzen/603/500865/text/ http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E26655602F3134A0EA8445DBF8BD 5103F~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,673453,00.html http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:obama-sucht-heil-in-bonzen-schelte-brass-auf-banken- und-big-money/50064360.html http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1352744/US-Praesident-Obama-veraergert-die-deutschen-Ba nken.html http://www.zeit.de/newsticker/2010/1/22/iptc-bdt-20100122-483-23632872xml http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/debatte_wirtschafts_und_finanzkrise/2224320_Obama -und-die-Banken-Der-heimliche-Kurswechsel-des-Praesidenten.html http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Deutschland-lobt-Obamas-Vorschlaege_aid_810161.html http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E795B45C5E11740D481AC7C53F669 6B6F~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews
Hypo Real Estate: Die ewige Bad Bank HRE macht erneut Milliardenverluste HRE Bankchef tritt zurück
Seit ihrer Gründung 2003 versucht die Hypo Real Estate zu beweisen, dass sie mehr ist als ein Underdog. Ein Minderwertigskeitkomplex, der ihr zum Verhängnis wurde. Schon die Geburt war ein Missverständnis: Als Vorstand und Aufsichtsrat der Hypo Vereinsbank (HVB) im Oktober 2002 beschlossen, ihr gewerbliches Immobilienge- schäft in eine eigene Bank auszulagern, hatten sie den Manager, der diese Herkules- aufgabe schultern sollte, noch gar nicht informiert: Der designierte Bankchef Georg Funke erfuhr von der wichtigsten Weichenstellung seiner Karriere aus der Zeitung – im Strandurlaub.
2003 wurde die Hypo Real Estate (HRE) von der Mutter abgespalten. HVB und HRE wollten fortan nichts mehr miteinander zu tun haben. HVB-Chef Dieter Rampl war des gewerblichen Immobiliengeschäfts überdrüssig, weil ihm die Wertberichtigungen immer wieder seine Sanierungserfolge zerschossen. Georg Funke ließ in Interviews seinerseits wissen, dass der HVB-Vorstand die Marktmechanismen in seinem Geschäftszweig ohnehin nie richtig verstanden habe – und er jetzt beweisen werde, dass dort durchaus Geld zu verdienen sei. Funke fing an, ein immer größeres Rad zu drehen. Risiken wurden einfach verbrieft, also zum Beispiel mehrere Kredite gebün- delt und weiterverkauft. Schon nach zwei Jahren war die HRE-Bilanz sauber, die Schrottimmobilien verkauft oder ausgelagert. Bilanzsumme und Markt- wert wuchsen. Im Dezember 2005 stieg Funkes Bank sogar in den Dax auf. Dass sie dort ausgerech- net die frühere Mutter ersetzte, muss für den HRE-Chef ein innerer Vorbeimarsch gewesen sein. Es war der Anfang vom Ende.
Im Juli 2007 kaufte Funke die Depfa und stieg zum größten Immobilienfinanzierer Europas auf – zwei Monate später kollabierte die Investmentbank Lehman Brothers und mit ihr Funkes Liquiditätsmaschine: das Verbriefen und Weiterverkaufen von Krediten. Der Rest ist bekannt: 102 Milliarden Euro Garantien hat der Bund mittlerweile gegeben, 23 Milliarden Euro Liquiditätshilfen kamen von der deutschen Finanzwirt- schaft. Eine ihrer Auflagen für ihre Geldspritze: Funkes Abgang.
Nachfolger wurde der Strategiechef der Deutschen Bank, Axel Wieandt. Er sollte die Bank sanieren, womöglich abwickeln. Wieder war die HRE das hässliche Entlein im deutschen Bankwesen – und wieder dachte der Vorstandschef gar nicht daran, sich in die Rolle zu fügen.
Kaum hatte der Staat die HRE im Sommer 2009 endgültig gerettet, die freien Aktionäre per Squeeze-out herausgedrängt und die Bank verstaatlicht, da wollte Wieandt wieder so weiter machen wie früher: Neugeschäft hochfahren, gute Mitarbeiter mit Prämien halten und vielleicht schon 2012 zurück an die Börse. Den Eigentümer Bund, in Per- son des staatlichen Rettungsfonds SoFFin und seines Vorsitzenden Hannes Rehm, ließ Wieandt wissen, das er sich Einmischungen ins Tagesgeschäft verbitte. siehe http://www.focus.de/finanzen/banken/tid-17726/hypo-real-estate-die-ewige-bad-bank_aid_493418.html http://www.focus.de/finanzen/banken/hre-jahresbilanz-krisenbank-sendet-lebenszeichen_aid_493272.ht ml http://www.focus.de/finanzen/banken/hypo-real-estate-neuer-aerger-bei-der-krisenbank_aid_493185.ht ml http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/krisenbank-hre-chef-tritt-ueberraschend-zurueck_aid_4 93137.html http://www.focus.de/finanzen/banken/hypo-real-estate-milliardenschaden-millionenhaftung_aid_490749 .html http://www.focus.de/finanzen/banken/hre-staatsanwaelte-jagen-deutschlands-schlimmsten-banker_aid_ 483659.html http://www.focus.de/finanzen/finanz-news/hypo-real-estate-tief-in-den-roten-zahlen_aid_493358.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hre330.html http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=6175072/186ji74/index.html http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE62P09720100326 http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:personalrochade-bei-der-hre-alte-besen-wissen-wo- der-dreck-ist/50093669.html http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:chaos-geldhaus-hypo-real-estate-steckt-in-der-verlus tzone-fest/50093533.html http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:krisenbank-hypo-real-chef-wieandt-wirft-hin/5009326 7.html http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-03/Hypo-real-Estate http://www.sueddeutsche.de/finanzen/905/507070/text/ http://www.sueddeutsche.de/finanzen/866/507031/text/ http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,685722,00.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,685761,00.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,685693,00.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,685988,00.html http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6933116/Chef-der-Hypo-Real-Estate-tritt-im-Streit-zurueck.h tml http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6946814/Die-Neue-steht-vor-schweren-Aufgaben.html http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EF76CC783E97E4899B37A9001DFC A41F6~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Unschuldiger-Pruegelknabe-article794840.html http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1435582/Ueberraschender-Fuehrungswechsel-bei-Krisenbank -HRE.html http://www.ksta.de/html/artikel/1269434604920.shtml http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/29/0,3672,8059357,00.html http://www.handelsblatt.com/unternehmen/koepfe/nach-hre-ruecktritt-wieandt-soll-vor-haftungsklausel- geflohen-sein;2553111
Strafanzeige: HRE und HSH Nordbank sollen ihre Bilanzen geschönt haben Hütchenspieler deutscher Großbanken im Nadelstreifen HSH Manager wegen Bilanzfälschung angezeigt Dr. No muss in den Zeugenstand 
Der Vorwurf ist heftig und richtet sich ausgerechnet gegen die beiden Banken, die umfassende Milliardenhilfen vom Staat bekommen haben: Die Hypo Real Estate (HRE) und die HSH Nordbank sollen sich im Jahr 2007 gegenseitig dabei geholfen haben, ihre Bilanzen um mehrere Milliarden Euro zu schönen und so die Bankenaufsicht getäuscht haben. Nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" ("SZ") behauptet das der Anwalt Gerhard Strate in einer Strafanzeige, die er am Mittwoch bei der Hamburger Staatsanwaltschaft einreichte. Bei der HSH liege ein "gravierender Fall von Bilanzfäl- schung" vor, auch bei der HRE sei von damaligen Vorstandsmitgliedern die Bilanz gefälscht worden. Die Banken bestreiten laut "SZ" den Vorwurf. Die HRE habe erklärt, sich an die Geset- ze gehalten zu haben. Die HSH Nordbank nannte den Verdacht "absurd". Es liege für jedes Geschäftsjahr ein uneingeschränktes Testat durch internationale Wirtschafts- prüfer vor.
Code-Name "St. Pancras"
Anwalt Strate wirft laut Bericht den beiden Instituten vor, dass die Relation zwischen dem vorhandenen Kapital und den eingegangen Risiken im Herbst 2007 aus dem Lot geraten sei. Um dies im Jahresabschluss zu verschleiern und ein Einschreiten der Bankenaufsicht BaFin zu verhindern, hätten die Institute ein Projekt mit dem Code- Namen "St. Pancras" angeschoben. Mit diesem hätten die Banken versucht, Kreditri- siken aus der Bilanz auszulagern, so der Bericht. Zunächst hätten die Institute jeweils Immobilienkredite im Wert von 3,8 Milliarden Euro in je eine Zweckgesellschaft ausgelagert. So hätten sie verhindern wollen, dass sie in der Bilanz erscheinen, so der Vorwurf des Anwalts. Anschließend soll eine dritte Zweckgesellschaft vom amerikanischen Hedgefonds Dynamic Credit Partners gegründet worden sein. An diesen sollen die beiden Institute die Immobilienkredite als Wertpapiere gebündelt verkauft haben, beruft sich die "SZ" auf die Aussagen des Anwalts.
Anschließend soll ein Überkreuzgeschäft von HRE und HSH stattgefunden haben. Beide Institute sollen dem Hedgefonds kurzfristige Kredite gegeben haben, damit die- ser die Papiere der jeweils anderen Bank kauft. "Damit wurde ein Großteil der Aktionä- re in Sicherheit gewogen und davon abgehalten, Aktien zu verkaufen", sagte Anwalt Strate der "SZ". Den Anlegern sei vorgespiegelt worden, das Jahresergebnis lasse die Ausschüttung von über 100 Millionen Euro zu. Die Anleger bekamen später allerdings fast nichts. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,675859,00.html http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6262399/HSH-und-HRE-wehren-sich-gegen-Vorwurf-der-Bil anzfaelschung.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gbp8Y5siH6XWrlxXzOy6v0SgVQMA http://www.sueddeutsche.de/finanzen/932/502170/text/ http://www.ksta.de/html/artikel/1264185812638.shtml http://www1.ndr.de/wirtschaft/dossiers/hshnordbank/hshnordbank418.html http://www.zeit.de/newsticker/2010/2/4/iptc-bdt-20100204-223-23762680xml http://www.sueddeutsche.de/finanzen/171/502406/text/ http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,676265,00.html http://www.focus.de/finanzen/finanz-news/hsh-nordbank-nonnenmacher-als-zeuge-vor-untersuchungsa usschuss_aid_477544.html http://www.mopo.de/2010/20100206/hamburg/politik/wie_dr_no_das_desaster_erklaerte.html http://www.sueddeutsche.de/finanzen/27/502263/text/ http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Finanzen-HSH-Nordbank;art130,3021417 http://www.ndr.de/wirtschaft/dossiers/hshnordbank/hshnordbank420.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hshnordbank164.html http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/964868/Das-Versagen-der-Landesbanken#/beitrag/video/ 964868/Das-Versagen-der-Landesbanken
Untersuchungsausschuss zur HSH Nordbank Nonnenmacher legt Vorstandsprotokolle vor
Vor Gericht würden wohl viele gerne Dirk Jens Nonnenmacher sehen, gilt er doch als "meistgehasster Manager des Jahres". Rechtskräftige Urteile werden aber nur nach einem Verfahren gefällt, am Freitag saß der HSH-Chef als Zeuge vor dem parlamentari- schen Untersuchungsausschuss zur HSH Nordbank - der tagte diesmal im Hanseati- schen Oberlandesgericht, weil im Rathaus die Gäste des Matthiae-Mahls speisten. Seinen Anwalt hatte Nonnenmacher trotzdem mitgebracht. Unter der gewölbten Decke des honorigen Plenarsaals sahen beide auf eine Inschrift: "Recht ist Wahrheit, Wahrheit ist Recht." Entsprechend aufgeknöpft präsentierte sich der Topmanager zu Beginn, schüttelte Hände und sagte: "Wir wollen konstruktiv mit Ihnen zusammenar- beiten." Als wäre es ein Geschenk, sagte er den Abgeordneten zu, dass Sie nun auch Vorstandsprotokolle einsehen dürften - worum immerhin seit einem Dreivierteljahr gebeten wurde.
War es in der ersten Vernehmung Nonnenmachers im PUA um die allgemeine Krisen- historie der Bank gegangen, die Nonnenmacher nach Ansicht der Opposition "erstaunlich" offen beantwortete, stand diesmal ein zähes Ringen um Details an, das wenig ergiebig blieb. "Wir wollen das Erinnerungsvermögen des Zeugen stimulieren", sagte Metin Hakverdi (SPD), der wissen wollte, ob Veränderungen der Risikovertei- lung im Vorstand diskutiert wurden. "Natürlich", sagte Nonnenmacher. "Und welcher Vorstand stimmte wann dagegen?", fragte Hakverdi. "Sie stimulieren mich nicht, Herr Hakverdi", antwortete Nonnenma- cher, dem die Frage nicht nur zu allgemein, sondern auch "zu suggestiv" sei. "Ich erinnere mich nicht." Es ging auch um den sogenannten "St. Pancras"-Deal: ein sieben Milliarden Euro umfassendes Tauschgeschäft mit der Hypo Real Estate, das nach vier Monaten im April 2008 wieder aufgelöst wurde. Der HSH Nordbank wird vorgeworfen, sie habe damit kurzfristig ihre Bilanz unzulässig aufgebessert. Die sagt jedoch, nur auf eine Gesetzesänderung reagiert zu haben.
"Warum war das Geschäft zunächst bis 2019 angelegt, obwohl die anstehenden Änderungen bekannt waren?", fragte Thomas Völsch (SPD). "Wir hatten erst Ende März Kenntnis über Auswirkungen der Neuregelung", sagte Nonnenmacher. "Warum wurde das Geschäft trotzdem angelegt?", hakte Völsch nach. "Ich kann Ihnen hier wenig Erhellendes dazu sagen", so Nonnenmacher und verwies darauf, dass entsprechende Akten nicht mehr ihm, sondern bereits den Abgeordneten vorlägen. Er bot jedoch an, einen Experten zur Verfügung zu stellen, um Details zu beantworten - "unter Ausschluss der Öffentlichkeit". Sein Anwalt ergänzte: "Die Akten, die Ihnen vorliegen, hat ein Arbeitsstab zusammen- gestellt. Den sollten Sie zu Details fragen, nicht Herrn Nonnenmacher." siehe http://www.abendblatt.de/hamburg/kommunales/article1390818/Nonnenmacher-legt-Vorstandsprotokoll e-vor.html http://www.ndr.de/nachrichten/hshnordbank426.html http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6446292/Nonnenmacher-hat-ein-gutes-Gewissen.html http://www.abendblatt.de/leserbriefe/article1388661/Ich-habe-kein-schlechtes-Gewissen.html http://www.handelszeitung.ch/artikel/Unternehmen-AWP_HSH-Chef-Nonnenmacher-sieht-Bank-wieder-i m-Aufwind_686505.html
HSH Nordbank: Prämien für alle
Prämien tragen zur Mitarbeitermotivation bei: Niemand bestreitet das, aber darf eine Bank, tief in den roten Zahlen, wie die HSH Nordbank Millionen an ihre Mitarbeiter aus- schütten? Die angeschlagene HSH Nordbank will trotz tiefroter Zahlen mehrere Millionen Euro Prämien an ihre Mitarbeiter ausschütten. So sollen die allermeisten Beschäftigten für das Jahr 2009 etwa ein Monatsgehalt extra bekommen. SPD und Grüne nannten die Pläne erklärungsbedürftig. Nach den Vorstellungen der Bank soll jeder deutsche Mitarbeiter unterhalb der Ebene der Bereichsleiter ein halbes Gehalt als Überstunden- vergütung für 2009 bekommen. Ein weiteres halbes Gehalt sollen jene bekommen, die "vor allem an Restrukturierungsthemen gearbeitet haben", wie Personalchef Stefan Brügmann in Hamburg sagte. Es handele sich "um eine größere Anzahl von Mitarbei- tern". Die nur mit Steuermilliarden der Pleite entronnene Bank steht seit Monaten wegen ihres Umgangs mit Bonuszahlungen in der Kritik. Konzernchef Dirk Nonnen- macher hatte sich 2009 Bonus- und Altersvorsorgezahlungen von 2,9 Millionen Euro trotz der Verluste gesichert. Andere Bonuspläne wurden erst nach der Veröffentli- chung in Zeitungen gestoppt. Umstrittene Halteprämien sollen nun doch ausgezahlt werden, wie Brügmann sagte. siehe http://www.n24.de/news/newsitem_5879369.html
HSH Nordbank: Ex-Manager soll vor Gericht
Die kriselnde HSH Nordbank hat Strafanzeige gegen ihren ehemaligen General Mana- ger in London erstattet. Luis Marti-Sanchez war verantwortlich für verlustreiche Milli- arden-Deals. Für die Hamburger Staatsanwaltschaft ist Luis Marti-Sanchez einer der wichtigsten Belastungszeugen. Als Insider plauderte der ehemalige Top-Banker im vergangenen Oktober ausführlich vor Finanzermittlern über die hochriskanten Milliarden-Geschäfte der Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein.
In der Londoner Niederlassung der HSH Nordbank saß Marti-Sanchez in einer Schlüs- selposition. Er fädelte Ende 2007 mehrere Deals ein, die Kreditrisiken vorübergehend auslagern und so die angespannte Finanzlage der Krisenbank entlasten sollten. Allein die Geschäfte „Omega 52“ und „Omega 55“ führten zu Abschreibungen in Höhe von 517,3 Millionen und lösten den Rücktritt des früheren Bankchefs Hans Berger aus. Mittlerweile sind die Geschäfte mit einem geringeren Verlust abgewickelt. In der Ange- legenheit ermitteln die Staatsanwälte gegen Bankchef Dirk Jens Nonnenmacher und mehrere Ex-Vorstände der HSH.
Nun schlägt das Geldhaus offenbar zurück. Am vergangenen Freitag reichte die HSH Nordbank eine Strafanzeige gegen Marti-Sanchez bei der Hamburger Staatsanwalt- schaft ein. Der Vorwurf: Als General Manager soll er die verantwortlichen Vorstands- mitglieder, die die Omega-Geschäfte damals abgezeichnet hatten, bewusst hinters Licht geführt haben. Marti-Sanchez habe den Vorstand nicht pflichtgemäß über die Risiken der Omega-Geschäfte aufgeklärt.
Es waren unter anderem die beiden verlustreichen Omega-Deals, die die Nordbank im Jahr 2008 in eine schwere Krise stürzten. Hamburg und Schleswig-Holstein pumpten drei Milliarden Euro Steuergelder in ihre Landesbank. Zudem wurden weitere zehn Milliarden Euro Garantien fällig, um die Krisenbank vor dem Kollaps zu retten. Die beiden HSH-Vorstände Peter Rieck und Jochen Friedrich mussten wegen „erhebli- cher Sorgfaltspflichtverletzungen“ bei den Omega-Geschäften schließlich ihre Posten räumen. siehe http://www.focus.de/finanzen/banken/hsh-nordbank-ex-manager-soll-vor-gericht_aid_488484.html http://www.abendblatt.de/hamburg/article1415086/HSH-Nordbank-Strafanzeige-gegen-Ex-Manager.html
LBBW in der Krise: Absturz der Musterbank Manager unter Untreue-Verdacht: Razzia bei Landesbank LBBW Schwerer Verdacht gegen Top-Banker Größenwahn und Misswirtschaft
Vom Vorzeige- zum Skandalinstitut: Bei der Landesbank Baden-Württemberg starte- teten 240 Ermittler am Montag eine Großrazzia. Aktive und ehemalige Manager wer- den verdächtigt, Millionen verzockt zu haben. Die Geschichte eines tiefen Falls. Das Aufgebot kann sich sehen lassen: 240 Ermittler marschieren am Montagmorgen in die Landesbank Baden-Württemberg, sie durchsuchen Büros, beschlagnahmen Unterlagen, die Razzia dauert Stunden. Die Staatsanwaltschaft und das Landeskrimi- nalamt erklären, es gehe um den Verdacht der schweren Untreue gegen sieben teils noch amtierende, teils bereits ausgeschiedene Manager der Bank. Es sind erschüt- ternde Szenen für die Landesbank, die einst als Musterinstitut gefeiert wurde.
Keine zwei Jahre sind die Hochzeiten der LBBW her. Der damalige Chef Siegfried Jaschinski - der heute zum Verdächtigenkreis der Staatsanwaltschaft gehört - wird damals auf eine Art gefeiert, wie es für den Chef einer Landesbank ungewöhnlich ist. Jaschinski gilt als Star-Banker. Den "schwäbischen Feldherrn", nennt ihn das "Han- delsblatt", weil Jaschinski über Alexander den Großen promoviert hat und aus den eigenen Wachstumsplänen keinen Hehl macht. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,665640,00.html http://www.rp-online.de/wirtschaft/Razzia-bei-Landesbank-LBBW_aid_792475.html http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C/Doc~E4338EF099CAD49E8A046BB56D00 8B68F~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.focus.de/finanzen/news/lbbw-schwerer-verdacht-gegen-top-banker_aid_460969.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2128469_Verdacht-der-Untreue-Polizei-besuc ht-Landesbank.html http://www.sueddeutsche.de/finanzen/561/496872/text/ http://www.welt.de/wirtschaft/article5471637/Nun-leben-auch-andere-Manager-in-Angst.html http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/lbbw-ermittlungen-ungebetener-ha usbesuch-beim-musterschueler;2496312 http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/razzia_landesbank_baden-wuerttemberg_1.4125260.ht ml http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/LBBW;art271,2969758 http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1260204518743.shtml http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/verzockt-in-der-finanzkrise/ http://www.mdr.de/nachrichten/6919154.html http://www.derwesten.de/nachrichten/LBBW-Vorstaenden-wird-Millionenschaden-vorgeworfen-id22260 78.html http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article1219607/Top-Manager-der-LBBW-unter-Untreueverdacht.ht ml http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2009-12/lbbw-durchsuchung-untreue http://www.n-tv.de/wirtschaft/Razzia-bei-der-LBBW-article628467.html http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=5710556/1vkf3pe/index.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,7956472,00.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,665968,00.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/LBBW-feuert-Risikovorstand-article631183.html http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EBBE2F2C90B984A87B9541028E81 92470~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/nach-razzia-lbbw-zieht-personelle-k onsequenzen;2496024 http://www.br-online.de/aktuell/die-krise-der-bayernlb-DID1260438163618/bayernlb-hypo-group-alpe-adri a-landesbank-ID125967220927.xml
Hypo Alpe Adria: Staatsanwaltschaft hat weitere Verdächtige im Visier
Die Staatsanwaltschaft München hat ihre Ermittlungen im Zusammenhang mit der BayernLB/Hypo-Group-Alpe-Adria-Affäre auf weitere Verdächtige ausgeweitet. Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Barbara Stockinger, wollte am Mittwoch keine näheren Einzelheiten zu den Betroffenen nennen. In einer Pressemitteilung hieß es dazu unter anderem aber ausdrücklich, dass "von diesem Verfahren derzeit weder aktive noch ehemalige Mitglieder des Verwaltungsrates der BayernLB betroffen sind". Zugleich hieß es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft, dass im Zusammenhang mit dem Kauf der Hypo Group Alpe Adria durch die BayernLB "nicht mehr ausschließlich wegen des Verdachts der Untreue, sondern wegen weiterer Straftatbestände ermittelt wird". Worum es sich dabei im Einzelnen handelt, sagte Stockinger auch auf Nachfrage nicht. Die Ermittler wollen herausfinden, wer im Zusammenhang mit der Übernahme der österreichischen Hypo Alpe Adria durch die BayernLB profitierte und dabei gegen Recht und Gesetz verstieß. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wurde am Dienstag der Vermögensverwalter und frühere Chef der Hypo Alpe Adria, Tilo Berlin, vernommen. Ein Sprecher Berlins hatte zuvor angekündigt, der Vermögensver- walter werde als Zeuge aussagen. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,671685,00.html http://www.ftd.de/politik/deutschland/:milliardendebakel-hgaa-mehr-verdaechtige-in-bayern-lb-affaere/ 50059734.html http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:landesbanken-ex-chef-der-bayern-lb-in-bedraengnis /50058612.html http://www.sueddeutsche.de/bayern/734/500005/text/ http://www.abendblatt.de/hamburg/article1340110/Ein-Hamburger-im-Mittelpunkt-des-BayernLB-Skanda ls.html http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/532723/index.do?direct=530746&_vl_backlink=/home /wirtschaft/economist/index.do&selChannel= http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/bayernlb-protokoll-des-scheiterns;2 511518 http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/3/0,1872,8010275,00.html?dr=1 http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/4/0,3672,8010916,00.html http://www.br-online.de/aktuell/die-krise-der-bayernlb-DID1260438163618/bayernlb-hypo-group-alpe-adri a-landesbank-ID125967220927.xml http://www.n-tv.de/wirtschaft/Immer-mehr-Verdaechtige-article678403.html
siehe auch Video http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/943568/Bayern-LB-Was-wusste-Edmund-Stoiber%253F#/b eitrag/video/943568/Bayern-LB-Was-wusste-Edmund-Stoiber%3F http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-video-hypo-group-alpe-adria-ID126385768525 .xml
Abgang nach Bayern LB-Desaster: 1,5 Mio für Ex-Sparkassenchef
Mit einer Gehaltsfortzahlung von 1,5 Millionen Euro kann sich der ehemalige bayeri- sche Sparkassenpräsident verabschieden. Der Verbandsvorstand hat dem Kompro- miss zugestimmt, weil die Rechtslage für den wegen des BayernLB-Debakels geschassten ehemaligen CSU-Politiker spricht. Bayerns Sparkassenpräsident Sieg- fried Naser erhält einem Zeitungsbericht zufolge auch nach seinem Rücktritt wegen der BayernLB-Affäre noch Gehaltszahlungen in Millionenhöhe. Nasers bis Anfang 2016 laufender Vertrag werde vom Sparkassenverband bis Ende 2012 erfüllt, anschlie- ßend bekomme der frühere CSU- Kommunalpolitiker seine Pension, berichtete die "Süddeutsche Zeitung". Auf diesen Kompromiss hätten sich der Vorstand des Spar- kassenverbands und der Präsident geeinigt. Er bekomme so noch mehr als 1,5 Milli- onen Euro. Ein Verbandssprecher wollte den Bericht nicht kommentieren: "Der Spar- kassenverband gibt grundsätzlich keine Auskunft zu Personalfragen." siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/1-5-Mio-fuer-Ex-Sparkassenchef-article704501.html
Bayerischer Städtetag und Sparkassen- verband durchsucht 
Untreue-Verdacht gegen Bayern LB - Staatsanwaltschaft bleibt hartnäckig
Zur Aufklärung des BayernLB-Debakels hat die Staatsanwaltschaft München Büros des Bayerischen Städtetags und des Sparkassenverbandes durchsucht. Hintergund ist der milliardenschwere Fehlkauf der früheren LB-Tochter Hypo Group Alpe Adria. Betroffen gewesen von den Durchsuchungen sei auch das Büro des Städtetag-Chefs und Regensburger Oberbürgermeisters Hans Schaidinger (CSU), sagte die Spreche- rin der Staatsanwaltschaft München, Barbara Stockinger, auf Anfrage. Hintergrund der Durchsuchungen sei der Untreue-Verdacht im Zusammenhang mit dem Kauf der früheren BayernLB-Tochter Hypo Group Alpe Adria (HGAA). Bei den betroffenen Institutionen handele es sich aber nicht um Beschuldigte, sondern um "Dritte", sagte Stockinger. Wer in den Ermittlungen derzeit als Beschuldigter geführt wird, sagte die Oberstaatsanwältin nicht. Bislang hat die Staatsanwaltschaft nur bestä- tigt, dass sie gegen den früheren BayernLB-Chef Werner Schmidt und weitere Perso- nen ermittelt.
Die Behörde ermittelt seit Monaten wegen des milliardenschweren Fehlkaufs der Kärntner HGAA. Dabei prüft sie, ob unter der Führung von Werner Schmidt im Jahr 2007 absichtlich ein zu hoher Kaufpreis für die marode österreichische Bank gezahlt wurde. Gegen Schmidt wird deshalb wegen des Vorwurfs der Untreue ermittelt, die Staatsanwaltschaft hatte die Untersuchungen aber auch auf weitere Personen und Tatvorwürfe ausgeweitet, bisher jedoch keine Namen genannt. Kurz vor Weihnachten musste die HGAA notgedrungen an Österreich abgetreten und so vor der Pleite bewahrt werden. Ihre frühere Mutter BayernLB hat die HGAA im ver- gangenen Jahr erneut tief in die roten Zahlen gedrückt. Das Milliarden-Desaster der BayernLB soll demnächst auch in einem Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags aufgearbeitet werden. siehe http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/29/0,3672,8031389,00.html http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bayernlb-desaster-staedtetag-und-sparkassenverband- durchsucht;2526950 http://www.sueddeutsche.de/bayern/432/502664/text/ http://www.abendzeitung.de/politik/165013 http://www.n24.de/news/newsitem_5831281.html
Bilanzloch: Bayern LB erwartet drei Milliarden Euro Verlust
Die BayernLB erwartet für 2009 schlechte Zahlen. Das Desaster mit der der Tochter Hypo Alpe Adria (HGAA) hat der BayernLB im vergangenen Jahr ein Minus in der Größemordnung von gut drei Milliarden Euro eingebrockt. Die BayernLB selbst wollte zu dem Bericht nicht Stellung nehmen, da man sich in den Vorbereitungen des Jahresabschlusses befinde. Die Geschäftszahlen sollen Ende März vorgelegt werden. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über den Verlust berichtet. Nach Angaben aus Finanz- kreisen will sich der BayernLB-Verwaltungsrat am Donnerstag mit der Lage der Lan- desbank befassen. Zudem soll sich das Gremium mit zwei Personalien beschäftigen. Eine Trennung von den Vorständen Ralph Schmidt und Stefan Ropers sei möglich. Sie sind die letzten Top-Manager, die den HGAA-Kauf 2007 mitbeschlossen hatten. "Vieles spricht für einen kompletten Neuanfang", zitierte das Blatt Aufsichtsratskreise.
Am Donnerstag gab es unterdessen neue Durchsuchungen bei der Landesbank, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München am Abend bestätigte. Dabei sei es erneut um eine millionenschwere Sponsor-Vereinbarung für ein Fußball-Stadion gegangen. In diesem Zusammenhang hatten die Ermittler auch bereits die Bayern LB-Tochter Deutsche Kreditbank in Berlin durchsucht. Die Behörde geht dem Verdacht nach, dass der verstorbene frühere Kärntner Landes- hauptmann Jörg Haider als Gegenleistung für seine Zustimmung zum Verkauf der maroden Hypo Alpe Adria an die BayernLB das Sponsoring verlangt habe. Dabei sol- len zwei Millionen Euro geflossen sein. Das HGAA-Debakel hatte im Dezember schon zum Ausscheiden von Vorstandschef Michael Kemmer geführt. Neuer Chef soll ab Mitte April der Private-Equity-Manager Gerd Häusler werden, der momentan noch im Verwaltungsrat sitzt. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,677243,00.html http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article6358219/Der-Milliardenverlust.html http://www.sueddeutsche.de/bayern/726/502955/text/ http://www.sueddeutsche.de/bayern/565/502795/text/ http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,676856,00.html http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/wirtschaft/die-landesbanken-kranken--26884235.html http://www.focus.de/finanzen/banken/bayernlb-staatsanwaltschaft-filzt-politikerbuero_aid_478522.html http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/hypo-alpe-adria-ex-partner-kritisiert -bayernlb;2525765 http://www.abendzeitung.de/politik/165457 http://www.n-tv.de/wirtschaft/BayernLB-bleibt-tiefrot-article722345.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Nun-auch-Kemmer-im-Visier-article686817.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hfc1fjCBCKTCyJAptGqQmg0yxO-Q http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/anatomie-des-bayernlb-skandals-421411/ http://www.salzburg.com/online/nachrichten/newsletter/Hypo-sorgt-bei-BayernLB-fuer-3-Mrd-Euro-Verlu st.html?article=eGMmOI8Ven43STogycgJ4NH9zVwHuJcaD8l73hJ&img=&text=&mode=
Viertes Quartal 2009: Commerzbank verbucht Milliardenverlust
Die Commerzbank hat im vierten Quartal 2009 einen Milliardenverlust verbucht. Das operative Ergebnis weise ein Minus von 1,6 Milliarden Euro auf, teilte der Geldkonzern am Montagabend mit. Damit steht das Unternehmen, an dem der Bund mit rund einem Viertel beteiligt ist, schlechter da, als Analysten erwartet hat- ten. Experten hatten lediglich mit einem Minus von rund einer Milliarde Euro gerechnet. Im dritten Quartal hatte die Bank noch einen operativen Gewinn von 122 Millionen Euro ausgewiesen. Im Gesamtjahr 2009 lag der operative Verlust damit bei mehr als 2,2 Milliarden Euro. Die Aktie der Commerzbank büßte im Parkett- handel am Abend einen Teil ihrer Kursge- winne ein und schloss bei 5,93 Euro.
Die Commerzbank kämpft damit weiter mit den Folgen der Finanzkrise. Wegen der Kosten für den Konzernumbau nach dem Kauf der Dresdner Bank dürfte der Net- toverlust im vergangenen Jahr nun wohl bei mehr als vier Milliarden Euro gelegen haben. Demgegenüber hat der Wettbewerber Deutsche Bank 2009 unter dem Strich schon wieder fünf Milliarden Euro verdient. Der Staat hat der Commerzbank inzwischen mit insgesamt 18,2 Milliarden Euro ausgeholfen. Die Hilfe will die Bank dann zurückzahlen, wenn sie wieder Gewinne schreibt. Das soll spätestens 2012 der Fall sein. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,679618,00.html http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/finanzbranche-debakel-fuer-die-commerzbank_aid_483231. html http://www.faz.net/s/Rub4B891837ECD14082816D9E088A2D7CB4/Doc~E7F93E22766B948D4A97C7135BBF1 616A~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE61M05920100223 http://www.welt.de/wirtschaft/article6514382/Commerzbank-Verlust-groesser-als-erwartet.html http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_416102 http://www.n-tv.de/wirtschaft/Commerzbank-tiefrot-article742301.html http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/Commerzbank-reduziert-Verlust-auf-4-5- Milliarden-Euro-id2632696.html
Millionenbetrug bei Schweizer Tochter NordLB spielt Feuerwehr
Die Schweizer Skandifinanz wird durch zwei Geschäftsleute aus Luzern um Millio- nen geprellt. Das Mutterunternehmen NordLB muss mit 100 Millionen Euro eingrei- fen, um eine Schieflage der Tochter zu verhindern. Durch den Finanzbetrug hat der Skandifinanz ein Verlust von 136,7 Millionen Euro gedroht. Die NordLB ist mit ihrer Schweizer Tochter Skandifinanz Opfer eines millionenschweren Finanzbetrugs geworden. Die Landesbank habe ihrer Tochtergesellschaft bereits mit einer Kapital- spritze von 100 Millionen Euro unter die Arme gegriffen, damit diese durch den Betrugsfall nicht in Schwierigkeiten gerate, sagte ein Skandifinanz-Sprecher.
Die Schweizer Strafverfolger sind seinen Angaben zufolge über den Vorfall bereits informiert worden; ein entsprechendes Verfahren sei eröffnet. Da der entstandene finanzielle Schaden durch die NordLB ausgeglichen worden sei, stehe die Zahlungs- fähigkeit nicht in Frage. Die Geschäfte würden "in üblicher Weise" fortge- führt. Kerngeschäft der Skandifinanz ist die Exportfinanzierung. Für solche Geschäfte kauft die Bank von Firmen, die ins Ausland exportieren, Zahlungsforderungen ab, die diese gegenüber ausländischen Käufern ihrer Waren haben. Das Geschäft für die Skandifi- nanz besteht darin, die Zahlungsforderungen für einen günstigeren Preis einzukaufen als die Gesamtsumme, die das Institut dann von den Käufern der Produkte gezahlt bekommt. Die NordLB ist die Landesbank von Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/NordLB-spielt-Feuerwehr-article747702.html
"Wir stehen im Scheinwerferlicht"
Einst erhielt Lloyd Blankfein den größten Bonus, der je einem US-Banker bezahlt wur- de - heute beschwört der Goldman-Sachs-Chef die gesellschaftliche Verantwortung der Branche. Im SPIEGEL-Gespräch räumt der Manager Fehler seines Instituts ein und entwirft Pläne für die Zukunft von Banken. siehe http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,650827,00.html
Bank of America: US-Regierung zwingt Banker zu Bonus-Verzicht
Sie schien auf einem guten Weg, doch im dritten Quartal drückt die Bank of America erneut ein Milliardenminus. Da das Institut vom Staat gestützt wird, zwingt die US-Regierung nun Konzernchef Kenneth Lewis, auf einen Bonus in Millionenhöhe zu verzichten. siehe http://www.stern.de/wirtschaft/news/unternehmen/bank-of-america-us-regierung-zwingt-banker-zu-bon us-verzicht-1515151.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bank-of-America-tiefrot-article550575.html
Diese Schweinehunde haben nichts begriffen und nichts dazugelernt
Gier an den Märkten: Casino-Kapitalismus feiert Comeback
Die Gier ist zurück: An der Wall Street werden Rekordvergütungen ausgezahlt, in Europa klagen Investmentbanker zu Dutzenden ihre Boni für das Katastrophenjahr 2008 ein. In den Geldinstituten werden den Kunden hemmungslos Zertifikate aufge- schwatzt - als hätte es die Finanzkrise nie gegeben. Die dunklen Zeiten sind verges- sen, bei den Investmentbankern ist wieder Partystimmung angesagt. Vor allem dank ihrer blühenden Geschäfte mit Währungen, Rohstoffen, Anleihen kann so manche Bank schon wieder satte Gewinne verbuchen. Goldman Sachs etwa brachte es auf 3,2 Milliarden Dollar Gewinn in nur drei Monaten. Rivale JP Morgan Chase machte sogar 3,6 Milliarden Dollar im abgelaufenen Quartal. Auch der Deutschen Bank prognosti- zieren Experten eine rosige Bilanz für die Monate Juni bis September.
Damit dürfen die kurzzeitig in Misskredit geratenen Investmentbanker am Ende des Jahres wieder mit satten Boni rechnen. Man müsse ja "fair sein" zu den Jungs, findet Goldman-Finanzchef David Viniar. "Sie haben einen guten Job gemacht." Das "Wall Street Journal" rechnet deshalb mit einem neuen Rekordjahr für die Branche. Auf bis zu 140 Milliarden Dollar Gehalt und Sonderzahlung dürfen sich die Mitarbeiter der 23 wichtigsten US-Finanzinstitute Berechnungen der Zeitung zufolge freuen. Das wären zehn Milliarden Dollar mehr als 2007. Den absoluten Rekord stellte damals Goldman- Chef Lloyd Blankfein selbst auf - er sackte unglaubliche 67 Millionen Dollar ein. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,655185,00.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,655327,00.html http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/2009/10/15/news-137110371/detail.html http://www.focus.de/finanzen/banken/commerzbank-investmentbanker-erstreitet-4-5-millionen-bonus_ai d_445195.html http://nachrichten.rp-online.de/article/wirtschaft/Banker-gewinnt-Boni-Prozess/55311 http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EB66DABE65B83469E886C300C819 C24A4~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/das-gesicht-der-gier-vor-gericht;246 9169 http://www.ksta.de/html/artikel/1246884012760.shtml
US-Finanzkrise: Obama schimpft über "Bonzen an der Wall Street"
Eben noch feinfühlige Nobelpreis-Rhetorik vor erlesenem Publikum, jetzt ein verbaler Kraftakt: Auf die Ankündigung amerikanischer Banken, sie wollten die Praxis der Bonuszahlungen wieder aufnehmen, reagierte US-Präsident Barack Obama mit schar- fer Kritik. "Ich habe nicht für dieses Amt kandidiert, um einem Haufen Bonzen an der Wall Street zu helfen", schimpfte Obama laut vorab veröffentlichten Auszügen eines Interviews mit dem Fernsehsender CBS. Amerikanische Bankiers wunderten sich immer noch darüber, "dass sich die Leute über die Banken ärgern", ätzte Obama, die in der Finanzkrise durch staatliche Unterstützung vor der Pleite bewahrt wurden - und jetzt bereits wieder hohe Prämien an Mitarbeiter zahlten. Trotz einer Arbeitslosenrate von rund zehn Prozent und einer anhaltenden Rezession gebe es immer noch "einige Leute an der Wall Street, die nichts begriffen haben", sagte Obama. "Ihr nehmt zehn, zwanzig Millionen Dollar an Boni in Anspruch, nachdem Amerika das schwerste Wirt- schaftsjahr seit Jahrzehnten durchgemacht hat - und ihr das Problem verursacht habt." siehe http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,666734,00.html http://www.n-tv.de/politik/US-Parteispenden-grenzenlos-article690591.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,673304,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,673661,00.html http://www.sueddeutsche.de/politik/831/501091/text/ http://www.ftd.de/politik/international/:parteispenden-obama-pestet-gegen-obersten-gerichtshof/500646 48.html http://www.zeit.de/newsticker/2010/1/23/iptc-bdt-20100123-208-23639914xml http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5i7kJ10t4ft21Iile5DkRwlTV9RAA
Merrill Lynch und Bank of America: Richter stoppt 33-Millionen-Dollar-Deal
Schwere Niederlage für die Bank of America in der Affäre um Milliarden-Boni für Mana- ger der übernommenen Investmentbank Merrill Lynch: Ein New Yorker Bundesrichter hat am Montag einen millionenschweren Vergleich der Bank mit der US-Börsenauf- sicht SEC zurückgewiesen. Nun kommt es zum Prozess. Der Bank droht neben hohen finanziellen Risiken weiterer Imageschaden. Der Finanzkonzern hatte nach Ansicht der SEC seine Aktionäre im Zuge der 5,8 Milliarden Dollar schweren Bonus- zahlungen in die Irre geführt. Im Rahmen eines Vergleich sollten die Vorwürfe gegen eine Zahlung von 33 Millionen Dollar (22,6 Millionen Euro) fallengelassen werden, ohne dass die Bank eine Schuld eingestehen musste. Diese Einigung lehnte Richter Jed Rakoff ab. Sie sei im öffentlichen Interesse weder "fair noch angemessen". Die Abmachung gehe nicht einher "mit den meisten elementaren Ideen von Gerechtig- keit und Moral". Damit würden die Aktionäre für das angebliche Fehlverhalten der Bank mit einer Geldstrafe belegt. Rakoff forderte die Börsenaufsicht und das Finanz- institut auf, sich auf ein mögliches Gerichtsverfahren vorzubereiten. Dieses müsse spätestens im Februar beginnen. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,648984,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/us-finanzmaerkte-wird-bank-of-america-von-staatsanwalt-verklagt_ aid_435759.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/meldungen/Richter-weist-Vergleich-zurueck-article504755.html
Die Schweinehunde von der Wallstreet, die skrupellosen Banker und “Nieten im Nadelstrei- fen” agieren wie immer völlig ohne jede Moral
AIG zahlt Vorstandschef bis zu 10,5 Millionen Dollar
Der staatlich gestützte US-Versicherungskonzern AIG darf seinem Unternehmenschef Robert Benmosche ein Jahreseinkommen von sieben Millionen Dollar zahlen. Der Ver- waltungsrat habe für Benmosche ein jährliches Gehalt von drei Millionen Dollar in bar sowie vier Millionen Dollar in Aktien genehmigt, teilte AIG am Dienstagabend in New York mit. Bereits im August hatte der Sonderbeauftragte des Finanzministeriums, Kenneth Feinberg, für Benmosche eine von der Geschäftsentwicklung abhängige Bonuszahlung von bis zu 3,5 Millionen Dollar bewilligt. Insgesamt könnte sich Ben- mosches Einkommen damit auf bis zu 10,5 Millionen Dollar summieren.
Der AIG-Chef muss die Aktien mindestens fünf Jahre halten. In der Vergangenheit wur- de über einen Rücktritt von Benmosche spekuliert. Er sei wegen der von der US-Re- gierung angeordneten Gehaltsgrenzen für Manager bei staatlich gestützten Unterneh- men unzufrieden. In einem Brief hatte der AIG-Manager die US-Regierung heftig kriti- siert. Der einst weltgrößte Versicherer AIG musste in der Finanzkrise mit Milliardenhil- fen der Regierung vor dem Zusammenbruch gerettet werden. Insgesamt hatte der Staat einen Rahmen von 180 Milliarden Dollar abgesteckt. Die Regierung kontrolliert 80 Prozent an AIG.
Erst Ende Oktober hatte das Unternehmen wegen hohen Bonizahlungen für Schlag- zeilen gesorgt. Aus einem Dokument des Unternehmens an die Börsenaufsicht SEC ging seinerzeit hervor, dass AIG vier Millionen Dollar an vier Führungskräfte gezahlt hatte, unter ihnen Finanzvorstand David Herzog, der mit einer Million bedacht worden sei. Eine weitere Gruppe von Mitarbeitern habe zusammen 8,1 Million Dollar erhalten. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,663400,00.html http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:gehaltsstreit-frust-spuelt-aig-chef-millionen-in-die-kass e/50042081.html
Trotz Staatshilfe: Milliardenverlust stürzt AIG-Aktie tief ins Minus
Die US-Regierung hat den Versicherungsriesen AIG mit Milliarden gerettet - doch Erfolge stellen sich vorerst nicht ein: Der Konzern hat im vergangenen Jahr ein Minus von knapp elf Milliarden Dollar angehäuft, der Aktienkurs rauscht nach unten. Braucht das Unternehmen erneut Staatshilfe? AIG war ein Schlüsselkonzern in der Finanzkrise, jetzt gerät der Versicherungsriese erneut unter Druck: Im vergangenen Quartal hat das Unternehmen ein Rekordminus von 8,9 Milliarden Dollar eingefahren. Damit summiert sich das Minus im Gesamtjahr 2009 auf 10,9 Milliarden Dollar. Im Jahr 2008 konnte AIG nur mit Staatshilfe von der Pleite gerettet werden. Jetzt braucht der Konzern nach 2008 offenbar wieder finanzi- elle Unterstützung der Regierung: Weitere staatliche Hilfe könnte nötig werden, um laufende Verpflichtungen zu erfüllen, teilte das Unternehmen mit.
Dennoch gibt sich die Geschäftsführung optimistisch: "Unser Team hat große Fort- schritte während des Jahres gemacht", sagte Konzernchef Robert Benmosche. Das laufende Geschäft stabilisiere sich. Grund für das aktuelle Minus sie die laufende Kon- zernsanierung. Die Trennung von Geschäftsteilen und von höheren Rückstellungen für Ausfälle im Firmenkundengeschäft sowie der Abbau der Schulden und riskanter Anlagen kosten eben Geld. Anleger trauen den Versprechungen des Konzerns jedoch nicht. Denn AIG musste seine Risikovorsorge kräftig aufstocken. "Das ist niemals ein gutes Zeichen", sagte ein Branchenexperte. Die Aktie des Konzerns brach im vorbörslichen Handel um bis zu 14 Prozent ein. Immerhin: Im Vergleich zu 2008 sind die Zahlen aus 2009 moderat. Im Jahr 2008 machte der Konzern im Schlussquartal ein Minus von 61,7 Milliarden Dollar, im Gesamtjahr musste er einen Verlust von 99,3 Milliarden Dollar verkraften. Das war der größte Verlust eines US-Konzerns in der Geschichte. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,680563,00.html http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE61P0BB20100226 http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_417320 http://www.nnn.de/nachrichten/deutschland-welt/wirtschaft/artikeldetails/article/526/aig-ist-noch-nicht-u eber-den-berg.html http://www.zeit.de/newsticker/2010/2/26/iptc-bdt-20100226-508-24040068xml
US-Großbanken waschen Hände in Unschuld Präsident Obama schickt Wall Street die Rechnung US Banken geraten wegen Boni unter Druck Obama will sein Geld zurück Der Präsident bittet zur Kasse
Die führenden US-Großbanken sind sich keiner Schuld am Ausbruch der Finanzkrise bewusst. Sie sehen die Talfahrt als nicht zu stoppendes Ereignis. Der Abschwung sei wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung gewesen, sagte der Chef der Bank of America, Brian Moynihan, vor dem Finanzkrisen-Ausschuss in Washington. Vor die- sem mussten sich am Mittwoch auch die Lenker von JP Morgan, Goldman Sachs und Morgang Stanley äußern.
Der Kongressausschuss soll den Ursachen der Finanzkrise nachgehen. Diese kam die US-Steuerzahler teuer zu stehen. Die Regierung musste das Finanzsystem mit 700 Milliarden Dollar stützen. Dutzende kleine Banken gingen trotzdem pleite. Bei der Citi- group und dem Versicherungskonzern AIG, die sich beide schwer verspekulierten, ist der Staat noch heute gezwungenermaßen Hauptanteilseigner. Präsident Barack Obama erwägt nun eine Sonderabgabe für den Finanzsektor, um einen größeren Teil des Geldes wiederzubekommen. siehe http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/finanzkrise-us-grossbanken-waschen-haende-in-unsch uld_aid_470510.html http://www.focus.de/finanzen/news/finanzkrise-us-notenbank-scheffelt-milliarden-mit-risikopapieren_ai d_470098.html http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/MONEY-boerse/money-boerse-schluss-mit-dem-boni-wahnsi nn_aid_469807.html http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/finanzkrise-banken-zittern-vor-neuen-milliardenausfaellen_ aid_467990.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/banken174.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/usbanken110.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/US-Bankenchefs-am-Pranger-article678658.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,671834,00.html http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/anhoerung-zur-finanzkrise-us-bankc hefs-raeumen-fehler-ein;2512388 http://www.sueddeutsche.de/finanzen/823/500094/text/ http://www.zeit.de/newsticker/2010/1/13/iptc-bdt-20100113-804-23537472xml http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article5828274/US-Regierung-knoepft-sich-die-Finanzbranche-vor. html http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article1237904/US-Regierung-knoepft-sich-Banken-vor. html http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/us-banken_geraten_wegen_boni_unter_beschuss_1.45 12025.html http://www.focus.de/finanzen/news/sonderabgabe-fuer-banken-obama-will-sein-geld-zurueck_aid_4708 25.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2206897_Banken-zur-Kasse-Obama-schickt-W all-Street-die-Rechnung.html http://www.tagesschau.de/wirtschaft/banken176.html http://www.ftd.de/politik/international/:steuerplaene-fuer-grossbanken-obama-will-sein-geld-zurueck/50 060322.html http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/533001/index.do http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Finanzen-Bonisteuer-Finanzkrise;art130,3001479 http://www.handelsblatt.com/politik/international/banken-sondersteuer-obama-hofft-auf-90-milliarden-d ollar;2512769 http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/obama_nennt_boni_obszoen_1.4512771.html http://www.n24.de/news/newsitem_5760624.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Rekordboni-im-Krisenjahr-article681931.html
Deutschland will sein Geld nicht zurück
"Wir wollen unser Geld zurück", hatte US-Präsident Obama in Washington an die Adresse der Banken gesagt und eine Sonderabgabe zur Finanzkrise gefordert. Wir erstmal nicht, heißt es dagegen bisher aus Berlin. siehe http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5131684,00.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche-Bank-muss-zahlen-article682226.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2209215_ueppige-US-Boni-Die-Korken-knallen -wieder.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2209218_Berlin-reagiert-auf-Obama-Plaene-N ein-wir-wollen-nicht.html http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Finanzkrise-Banken-Barack-Obama;art271,3003221
Goldman-Chef in der Kritik - Gemeinwohl ist für private Banken irrelevant
Der Deutschland-Chef von Goldman Sachs, Alexander Dibelius, wehrt sich gegen poli- tische Eingriffe ins Bankgeschäft. Seine Argumente dürfte nicht jeder überzeugend finden. Einmal mehr hat sich ein führender Banker der Investmentbank Goldman Sachs selbst in die politische Schusslinie gebracht. Deutschlandchef Alexander Dibelius sagte in einer Ansprache an der rheinland-pfälzischen Privatuniversität WHU, private Banken hätten "keine Verpflichtung, das Gemeinwohl zu fördern. Die Geldinstitute dienten der Gesellschaft am besten, wenn sie unüberlegte Transaktionen und überzogene Risiken vermieden und Geld verdienten." Es sei unrealistisch und unberechtigt zu erwarten, dass Banken eine selbstlose Beziehung zu ihren Kunden hätten, besonders auch bezogen auf die Kreditvergabe. In der Politik wurden die Aussagen dagegen als grundsätzliche Abkehr von gesellschaftlicher Verantwortung interpretiert.
Finanz-Staatssekretär Steffen Kampeter sagte, Dibelius sei "dem alten hemmungslo- sen Denken verhaftet, das uns in die Finanzkrise geführt hat". Harsche Kritik kam auch aus den Fraktionen von Union und FDP. Dibelius' Sprecherin sagte, dass sich durch die Übersetzung aus dem Englischen die "Tonalität" der Aussage verändert habe. siehe http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5868302/Goldman-Chef-in-der-Kritik.html http://www.sueddeutsche.de/finanzen/971/500241/text/ http://nachrichten.rp-online.de/article/wirtschaft/Goldman-Chef-Banken-geht-Gemeinwohl-nichts-an/647 47 http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C/Doc~E84D5D6F82D714179B8A5428A0E0 E5AE3~ATpl~Ecommon~Scontent.html http://www.focus.de/finanzen/banken/goldman-banker-dibelius-banken-muessen-nicht-das-gemeinwohl -foerdern_aid_470892.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/?em_cnt=2208587 http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE60E0CS20100115
Großoffensive gegen die unpopulären Banken
Die Banken sollen kleiner werden und sie sollen weniger Möglichkeiten haben, riskan- te Geschäfte zu tätigen. So will US-Präsident Obama eine neue Finanzkrise verhindern - und er will damit beim Wähler punkten. Finanz-Lobbyisten kündigten allerdings umgehend Widerstand an. Präsident Barack Obama hat sich einen guten Tag ausgesucht, um den Druck auf Amerikas Finanzbran- che zu verstärken. Die Investmentbank Goldman Sachs meldete am Morgen den größ- ten Gewinn ihrer Geschichte, während viele Bürger wegen der Finanz- und Wirt- schaftskrise immer noch zu kämpfen haben. Für den Präsidenten, der politisch gerade selbst kämpfen muss, Gelegenheit, beim Wähler zu punkten. "Wir dürfen nicht vergessen, wer uns diesen Schlamassel einge- brockt hat", sagt Obama. "Es waren Banken und Finanzunternehmen, die für schnelle Gewinne und hohe Boni rücksichtslos enorme Risiken eingegangen sind."
Nachdem der Präsident erst vergangene Woche eine neue Sondersteuer für Banken angekündigt hatte, bittet er den US-Kongress jetzt, noch zwei weitere Vorhaben zu unterstützen. Erstens soll die Größe von Banken begrenzt werden. Keine Bank soll mehr so groß werden dürfen, dass der Staat sie in der Krise unbedingt retten muss. Nie wieder dürfe der amerikanische Steuerzahler zur Geisel einer Bank werden, die "too big to fail" sei, also zu groß, um sie pleite gehen zu lassen, so Obama.
Geithner & Bernanke: Kritiker nehmen Obamas Finanz-Duo unter Beschuss
In den USA wächst die Wut auf die Wall Street - auch im Senat. Die Kritiker schießen sich vor allem auf Obamas oberste Wirtschaftslenker ein, Finanzminister Geithner und Notenbankchef Bernanke. Der eine hat gewaltig an Ansehen verloren, der andere muss um eine zweite Amtszeit bangen. Stephen Lynch ist nicht vielen Amerikanern ein Begriff. Das mag auch daran liegen, dass der Demokrat aus Boston, obwohl er schon seit Ende 2001 im Kongress sitzt, sich bisher eher für Belange engagiert hat, die weniger Schlagzeilen machen. Etwa für die Erforschung von Leberleiden, die Weiterbildung indianischer Stahlarbeiter und "die Integrität der US-Post". Jetzt aber ist Lynchs Stunde gekommen. Er schiebt die Lesebrille auf die Nasenspitze und sticht drohend mit dem Zeigefinger in die Luft. "Das stinkt zum Himmel, was hier passiert ist", bellt er mit bebender Stimme. "Es ist einfach unverzeihlich. Es lässt mich Ihren Einsatz fürs amerikanische Volk anzweifeln."
Lynchs Gegenüber versucht mehrfach, ihn zu unterbrechen, ihn zu beruhigen, sich selbst zu rechtfertigen. Doch er hat keine Chance gegen den Abgeordneten, der sich immer lauter in Rage redet. "Sie hatten jede Gelegenheit, jede Gelegenheit, zu Gunsten des amerikanischen Volkes einzugreifen!", ruft Lynch. "Sie hätten das Richtige tun können!" Es war eine selten mitreißende Szene, die sich da am Mittwoch im US-Repräsentan- tenhaus abspielte, im restlos überfüllten Sitzungssaal 2154 des Kontrollausschusses, einem sonst vergleichsweise betulichen Gremium - kurz vor der Rede des US-Präsi- denten am Abend zur Lage der Nation. Zumal es sich bei dem armen Zeugen, den nicht nur Lynch, sondern auch die meisten Kollegen aus beiden Parteien scharf ins Gericht nahmen, um einen der ranghöchsten Politiker der USA handelte - Finanzminis- ter Timothy Geithner.
Geithner war eigentlich geladen, um zu einem speziellen Sachthema Stellung zu neh- men, doch dann traf ihn der geballte Volkszorn über die Wall Street, vorgetragen von den Abgeordneten. Die US-Finanzbranche errege "Argwohn und Misstrauen", sagte der Ausschussvorsitzende Edolphus Towns, ein streitbarer Demokrat aus Brooklyn. "Wir müssen die Kultur der Wall Street verändern."
Geithner kann sich nur mühsam behaupten
"Kultur verändern" bedeutet meist aber auch Personalwechsel, und zwei Herren müs- sen plötzlich ganz besonders um ihren Ruf, sogar ihre Posten bangen - Geithner und mit ihm Notenbankchef Ben Bernanke. US-Präsident Barack Obamas finanzielles Führungsduo ist dieser Tage ziemlich angeschlagen, als Personifizierung all dessen, was an der Wall Street "stinkt". Geithner, dem der Wind schon seit Amtsantritt ins Gesicht bläst, konnte sich im Wort- gefecht am Mittwoch nur mühsam behaupten. Die Empörung, die ihm im Kontrollaus- schuss entgegenschlug, offenbarte eine neue Dimension des Ärgers, der Angst der Abgeordneten vor der Rache der Wähler, die die Wirtschaftskrise extrem spüren, wäh- rend die Wall Street wieder munter zockt. Diese Empörung hat längst auch Washington erfasst. Für Bernanke schlägt die Stun- de der Wahrheit an diesem Donnerstag, wenn sich der Senat anschickt, seine zweite Amtszeit auf den Weg zu bringen. Ursprünglich war die Sache so gut wie sicher, doch jetzt ist Bernankes Wiederwahl zur Zitterpartie geworden - die Frist läuft am Sonntag ab. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,674487,00.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/27/0,3672,8021819,00.html http://www.focus.de/politik/ausland/tid-17021/barack-obama-vom-messias-zum-robin-hood_aid_474867.h tml http://www.tagesschau.de/ausland/obamarede160.html
Fataler Kurswechsel: Obama auf dem Irrweg
Mit einer Rede zu Lage der Nation will US-Präsident Obama aus der politischen Defen- sive kommen. Seine Antwort auf die wachsende Unbeliebtheit: ein Teil der Staatsaus- gaben wird gedeckelt. Die Folgen für die Konjunktur könnten verheerend sein.
Nein, das war wirklich kein gutes erstes Jahr für Barack Obama. Die Wirtschaftskrise wütet weiter, die Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordniveau, die Nahost-Friedensinitiati- ve entpuppt sich als Rohrkrepierer, der Klimagipfel ist ein Fiasko, und das zentrale Wahlkampfversprechen, die Gesundheitsreform, wird angesichts der Abstriche und zahlreichen Zugeständnisse immer unattraktiver. Wie unbeliebt der US-Präsident in weiten Teilen der Bevölkerung mittlerweile ist, demonstrierte eindrucksvoll die Senatorenwahl in Massachusetts: Der Senatssitz des verstorbenen Edward Kennedy, demokratische Ikone und leidenschaftlicher Streiter für eine Gesundheitsreform, ging an einen Republikaner. siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/kolumnen/Obama-auf-dem-Irrweg-article698784.html http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B402F96E964EF8CE790E1/Doc~E548E4D9FC6534FCC83A956B31E0 C6739~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EBE209032445B464989AD6922E1E 3AEC8~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlenews http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Obama-rueckt-in-die-Mitte-id2449319.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,674482,00.html http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,674477,00.html http://www.sueddeutsche.de/politik/257/501512/text/ http://www.welt.de/politik/ausland/article6008974/Barack-Obama-will-fuer-Jobs-und-Reformen-kaempfe n.html http://www.focus.de/politik/ausland/regierung-obamas-erste-rede-zur-lage-der-nation_aid_474565.html http://www.welt.de/politik/ausland/article6008116/Obama-leitet-einen-politischen-Kurswechsel-ein.html http://www.mdr.de/nachrichten/7046104.html http://www.taz.de/1/politik/amerika/artikel/1/ich-gebe-nicht-auf/ http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Obama-will-Teil-der-Staatsausgaben-einfrieren-id2442270. html http://www.abendblatt.de/politik/ausland/article1356732/Praesident-Obama-plant-radikalen-Sparkurs.ht ml http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5176382,00.html
US-Kunden revoltieren gegen Großbanken
Mit einer Kontowechselkampagne wehren sich Amerikaner gegen verhasste Großban- ken. Kunden wie die Autorin Amy Sohn ziehen ihr Geld ab und legen es bei kleinen Kommunal- und Genossenschaftsinstituten an. Der Effekt einer solchen Massenab- wanderung ist jedoch umstritten. Die New Yorker Autorin Amy Sohn nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Ihre verbalen Eskapaden sind legendär: So hat sie den früheren Bürgermeister Rudy Giuliani schon mal mit Adolf Hitler verglichen, hat mit einer Kolumne über ihr Sexleben schockiert und schamlos aus der geheiligten Umkleidekabine der New York Yankees berichtet: "Es riecht nach Rasiercreme, nicht nach Schweiß."
Nur mit ihrem Geld ging sie bisher so um wie die meisten Amerikaner. Jahrelang unter- hielt Sohn artig Konten bei zwei traditionellen US-Großbanken, Chase und Citibank. Obwohl die ihr immer wieder neue, fette Gebühren aufbrummten und sie mit Vertrags- klauseln an sich zu binden suchten. Die Kreditkrise, die 700-Milliarden-Dollar-Spritze der US-Regierung für die Wall Street und die Bonusskandale haben Sohn jedoch die Augen geöffnet. "Dieses Jahr wurde ich stinksauer darüber, wie die Banken Amerika betrogen haben, indem sie das Ver- trauen ihrer Kunden verrieten und nur in ihrem eigenen Interesse handelten", schimpft sie. Sohn griff zum einzigen Druckmittel, das sie hat - ihrem eigenen Geld. Sie löste ihre Konten bei Chase und Citi auf und buchte alle Einlagen auf eine kleine Genossen- schaftsbank um - die Actors Federal Credit Union (AFCU). Das Institut kümmert sich traditionell um finanzschwache Autoren und Schauspieler und ist eng mit den US-Künstlergewerkschaften verbunden.
Die Aktivisten wollen das Machtgefüge der Banken ändern
Seither ist Sohn happy. Die Zinsen seien besser, die Gebühren niedriger, die Kredite einfacher zu erhalten (selbst für Schönheitsoperationen, "schließlich reden wir hier von Schauspielern") - und Anrufe werden von "freundlichen, kenntnisreichen" Perso- nen beantwortet, nicht von Computern, sagt Sohn. "Dies", so freut sie sich, "ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft." Amy Sohn ist Teil einer neuen US-Massenbewegung, einer populistischen Grass- roots-Kampagne, die aus dem Volkszorn auf die Wall Street entstand und mit denen Kunden sich gegen die ungeliebten Großbanken wehren - und indirekt auch gegen die Regierung von Barack Obama. "Move Your Money" heißt diese Aktion, mit der seit dem Jahreswechsel Abertausende Amerikaner ihre Kontoeinlagen von Megabanken wie Citi und Bank of America zu kleinen Kommunal- und Genossenschaftsbanken verschoben haben, die ohne Finanzstütze aus Washington operieren. Ziel ist es nicht nur, den Großbanken einen Denkzettel zu verpassen. "Move Your Money" soll die Bankbilanzen spürbar nach unten drücken und das Machtgefüge ändern.
"Wenn genug Leute ihr Geld in kleinere Banken stecken, wird das Finanzsystem pro- duktiv und stabil werden", schreibt William Smigiel, der Vorstandschef der Liberty Bank for Savings, einer Bank mit fünf Filialen in Illinois, in der "Chicago Tribune".
Wie realistisch ist die Kampagne?
Initiiert hat die Bewegung die linke Bloggerin und Aktivistin Arianna Huffington ("Huf- fington Post") in Zusammenarbeit mit dem progressiven Roosevelt Institute und der Analystenfirma Institutional Risk Analytics, die die Stabilität von US-Banken bewertet. Über die "Huffington Post", Facebook und Twitter propagieren sie ihre Aktion uner- müdlich. Ein automatisches Werbemittel sind dabei auch die immer neuen Horrormel- dungen über Banken, Boni und Wall-Street-Kungeleien. Etwa, dass sich drei Top-Ban- ker am Rande des Davoser Weltwirtschaftsforums heimlich getroffen haben sollen, um neue Wege zur Einflussnahme auf die Regierung zu finden. Oder dass die größten US-Banken 90 Prozent ihrer Umsätze 2009 für Gehälter und Boni ausgaben - 24,9 Milliarden Dollar allein bei der Citibank, die einen Jahresverlust von 1,6 Milliarden Dol- lar angehäuft hatte. Oder dass Wachovia, die viertgrößte US-Bank, von allen Spenden für die Erdbebenopfer von Haiti eine "internationale Dienstleistungsgebühr" in Höhe von drei Prozent einbehielt.
Wie bedeutsam die Grassroots-Kampagne wirklich ist, bleibt aber fraglich. Der Erfolg der Aktion ist schwer messbar. "Move Your Money" spricht von Tausenden, die die Idee schon in die Tat umgesetzt hätten. Eine eigens eingerichtete Internetsuchmaschi- ne, mit der die Kunden kleinere Banken in ihrer Nähe finden können, wurde in den ers- ten sieben Tagen von rund 340.000 Menschen genutzt und hat sich bei 80.000 Such- vorgängen pro Tag eingependelt. Ein YouTube-Video, das mit Schwarz-Weiß-Motiven aus dem Hollywood-Klassiker "Ist das Leben nicht schön?" (1946, Jimmy Stewart spielt darin einen lieben Kommunalbanker) für die Kampagne wirbt, hat bisher mehr als 440.000 Interessenten gefunden. Ob daraus aber auch konkrete Kontenwechsel erwachsen, lässt sich kaum verlässlich nachvollziehen. siehe http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,675189,00.html
ROUNDUP: Ex-Chef von Bank of America wegen Betruges angeklagt
Der frühere Chef der US-Großbank Bank of America , Ken Lewis, ist wegen Betruges angeklagt worden. Die Vorwürfe stehen im Zusammenhang mit dem umstrittenen Kauf des Investmenthauses Merrill Lynch durch die Bank of America, teilte der New Yorker Generalstaatsanwalt Andrew Cuomo am Donnerstag mit. Neben Lewis richtet sich die Klage auch gegen Ex-Finanzvorstand Joseph Price. Der Anklage zufolge hatte die Großbank unter anderem ihren Aktionären vorsätzlich Informationen über massive Verluste von Merrill Lynch vorenthalten, um auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im September 2008 die Zustimmung für die Übernahme zu erhalten. Lewis soll zudem der Regierung vorgegaukelt haben, sein Geldhaus benötige Milliardenhilfen vom Staat, um den Deal abzuschließen.
"Die Bank of America hat durch ihr Top-Management konzertierte Maßnahmen unter- nommen, Aktionäre und den amerikanischen Steuerzahler in großem Stil zu täu- schen", heißt es in der Mitteilung Cuomos. Die Bank of America hatte sich mit der Übernahme der Investmentbank letztlich verhoben. Der Staat musste das Institut mit 45 Milliarden Dollar an Hilfen vor dem Kollaps bewahren. Lewis räumte unter dem Druck von Politik und Öffentlichkeit dann seinen Stuhl. siehe http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/920617 http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:merrill-lynch-uebernahme-cuomo-verklagt-bank-of- america/50070029.html http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/aktuell/2273401_USA-verklagen-Bank-of-America.htm l http://www.n24.de/news/newsitem_5817890.html http://www.handelsblatt.com/unternehmen/koepfe/ken-lewis-ex-chef-von-bank-of-america-wird-angekla gt;2524712 http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,676055,00.html
Widerstand gegen Bankenpläne: Gegenwind für Obama
In den USA entbrennt ein Streit über die von Präsident Obama geplante Regulierung der Banken. Bei einer Anhörung im Senat wurde Klagen laut, die Pläne seien nicht in Gesetze zu packen. Gleichzeitig warf der Vorsitzende des Bankenausschusses Dodd der Finanzbranche vor, mit einer "Armee von Interessensvertreter" Front gegen die Pläne zu machen. Die Großbanken an der Wall Street weigerten sich, mit dem Kon- gress zusammenzuarbeiten, kritisierte Dodd. Dieses Verhalten grenze an eine Beleidi- gung des amerikanischen Volkes. Ein Verbot von Handelsgeschäften auf eigene Rechnung für die Banken stößt im US- Senat auf Widerstand. Die Vorschläge von US-Präsident Barack Obama seien kaum in Gesetze zu fassen, sagte Christopher Dodd, Vorsitzender des Bankenausschusses der Parlamentskammer zum Abschluss einer ersten Anhörung dazu. Es sei einfacher, einen Teil der Regelung in die Reform der Finanzaufsicht zu packen, die derzeit debat- tiert werde. Damit dürften die Pläne Obamas höchstens in einer verwässerten Form das Parlament passieren.
Obama will die Größe der Banken beschränken und neben einer strengeren Aufsicht eine Krisengebühr erheben. Die Anhörung im Bankenausschuss konzentrierte sich auf die zuletzt vorgeschlagene "Volcker-Regel", nach der den Banken riskante Geschäfte auf eigene Rechnung verboten werden sollen. Zudem sollen die klassi- schen Sparten wieder strikt vom Investmentbanking getrennt werden. siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/Gegenwind-fuer-Obama-article713328.html
Lehman Brothers: Wie US-Banker die Welt zum Narren hielten
Die Pleite der US-Bank Lehman Brothers löste im September 2008 ein Beben in der Finanzwelt aus. Jetzt kommt raus: Die Bank hatte über Monate ihre Lage verschleiert. Die US-Investmentbank Lehman Brothers stand schon Monate vor ihrer schicksalhaf- ten Insolvenz im September 2008 auf wackeligen Beinen. Mit Bilanztricks kaschierte das Wall-Street-Institut seine Probleme und führte so Anleger, Geschäftspartner und Aufsichtsbehörden in die Irre. Zu diesem Ergebnis kommt ein 2200 Seiten starker Untersuchungsbericht, den der zu- ständige Insolvenzrichter am späten Donnerstag freigab. Der eigens eingesetzte Er- mittler Anton Valukas kommt zu dem Schluss, dass die Investmentbanker mit geschickten Buchungen einen Teil der Risiken aus den Büchern verschwinden lie- ßen. Nach außen hin präsentierte sich Lehman Brothers damit als gesundes Institut.
Das Ergebnis der mehr als einjährigen Recherche des Rechtsanwalts wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf die damalige Bankführung, sondern auch auf die Buchprüfer von Ernst & Young. Für seinen Bericht sichtete Valukas zusammen mit seinem Stab mehrere Millionen Dokumente und führte zahlreiche Interviews.
Die Pleite von Lehman Brothers im September 2008 gilt als Höhepunkt der Finanzkri- se. Ab diesem Zeitpunkt verloren die Banken jegliches Vertrauen untereinander. Nur das massive Eingreifen der Regierungen hielt die weltweiten Märkte notdürftig am Laufen. Die Zeche zahlen die Bürger bis heute.
Lehman Brothers hatte sich wie viele andere Finanzunternehmen mit kompliziert kon- struierten Hypothekenpapieren verspekuliert. Bereits ein Jahr vor dem Zusammen- bruch deuteten sich die Probleme auf den globalen Märkten an und wuchsen dann rapide. Die Banken fingen an, sich zu misstrauen. Am Ende, auch das stellte Valukas fest, verlangten unter anderem die Citigroup und JP Morgan von Lehman Brothers derart hohe Sicherheiten für neue Kredite, dass die Investmentbank kapitulieren musste. Ihr ging das Geld aus. Lehman Brothers wurde im Eilverfahren zerschlagen, übrig blieben Zehntausende Geschädigte, darunter auch viele deutsche Kleinanleger. siehe http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/lehman-brothers-wie-us-banker-die-welt-zum-narren-hi elten_aid_488909.html http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,8049960,00.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,683136,00.html http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_421238 http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-03/lehman-brothers-insolvenz http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,350723 http://www.focus.de/finanzen/banken/pleitebank-lehman-wandte-sich-in-der-not-an-deutsche-bank_aid_ 489466.html
Börsenaufsicht schreitet ein: Betrugsvorwurf gegen Goldman Brettert die nächste Finanzkrise heran? US-Justiz holt zum großen Schlag gegen Kapital-Terroristen aus US-Börsenaufsicht wirft Investmentbank Betrug vor Ermittler jagen Goldmann-Sachs Immobilienfonds brechen reihenweise ein Bundesregierung erwägt Verbot von Geschäften mit Goldmann-Sachs Opfer prüfen Rechtsstreit gegen Goldmann Goldmann - der Dämon der Wall Street Börsenaufsicht verklagt Goldmann
Großer Ärger mit Goldman Sachs: Die US-Börsenaufsicht SEC interessiert sich für Finanzprodukte der Investmentbank. Goldman soll mit diesem Anleger um mehr als eine Milliarde Dollar gebracht haben. Auch andere Großbanken könnten ins SEC-Vi- sier geraten. An den Börsen geraten die Finanzwerte unter Druck. Die US-Investment- bank Goldman Sachs soll Anleger hinters Licht geführt haben. Die US-Börsenaufsicht SEC klagte deswegen das einflussreiche Geldhaus an. Goldman habe Anlegern "wesentliche Informationen" über die Kreditprodukte vorenthalten, erklärte die Behör- de. Bankenanalysten zufolge könnte auf Goldman eine Milliarden-Strafe zukommen.
Zudem schlossen Experten nicht aus, dass nun auch andere Großbanken ins Visier der SEC geraten. Die Behörde werde anderen Betrugsfällen im Zusammenhang mit strukturierten Finanzprodukten aggressiv nachgehen, sagte der bei der SEC dafür zuständige Direktor Robert Khuzami. Goldman kündigte an, sich mit Nachdruck gegen die Vorwürfe zur Wehr zu setzen. Sie seien unberechtigt. Goldman-Aktien verloren binnen Minuten fast 15 Prozent an Wert. Auch Papiere ande- rer Finanzinstitute gerieten massiv unter Druck. Die Aktien der Deutschen Bank verlo- ren sieben Prozent. Die Börsen in den USA sowie Europa gaben Gewinne ab. "Das ist ein dickes Ding und ein aggressives Vorgehen der SEC", kommentierte der Banken- manager Walter Todd das Vorgehend der Börsenaufsicht. "Ich bin schockiert." Konkret wirft die Aufsicht der Bank Betrug wegen eines verbrieften Hypothekenkre- dits vor. Goldman habe Anlegern wesentliche Informationen im Zusammenhang mit der besicherten Schuldverschreibung (Collateralized Debt Obligation, CDO) vorent- halten. Investoren hätten mit dem Papier mehr als eine Milliarde Dollar verloren.
Was die Anleger nicht wussten: Goldman Sachs handelte laut Anklageschrift für den mächtigen Hedgefonds Paulson & Co., der genau auf diesen Absturz wettete und Anleger suchte, gegen die er sich in Stellung bringen konnte. Der SEC zufolge hätten die Anleger darüber informiert werden müssen, dass ein gro- ßer Hedgefonds an der Zusammensetzung des CDO mit dem Namen Abacus beteiligt war. Zugleich habe der Fonds mit Leerverkäufen auf einen Wertverlust des Papiers gewettet. Hauptverantwortlicher für Abacus sei Goldman-Vizepräsident Fabrice Tour- re gewesen. Der Bankenmanager Todd von Greenwood Capital sagte, es habe "viele, viele frag- würdige Praktiken" bei CDOs und anderen strukturierten Produkten gegeben und zahlreichen Institute seien dabei eingebunden gewesen. "Ich bin mir sicher, dass die SEC auch auf andere Produkte und andere Praktiken bei anderen Firmen schauen könnte - und dabei ähnliche Unzulänglichkeiten findet."
Goldman habe die Anleger getäuscht, indem die Bank sie habe glauben lassen, dass die Wertpapiere von einer unabhängigen Partei ausgewählt worden seien, sagte Khu- zami. Nur deshalb habe etwa die IKB investiert. "Die IKB hätte in diese Transaktion nicht investiert, wenn sie gewusst hätte, dass Paulson eine wichtige Rolle in der Aus- wahl der Sicherheiten spielte", heißt es in der Anklageschrift. Die IKB war Mitte 2007 in schwere Bedrängnis geraten, weil sie sich am US-Hypothe- kenmarkt verspekuliert hatte. Der Staat musste mit mehreren Milliarden Euro einsprin- gen, um einen Kollaps zu vermeiden. Zusammen mit der Hypo Real Estate gehört die IKB damit zu den größeren Verlierern der Finanzkrise in Deutschland. Es ist das erste Mal, dass die Börsenwächter bei einem derartigen Geschäft einschrei- ten. Für die Investmentbanken könnte das der Beginn härterer Zeiten bedeuten, denn viele von ihnen hatten ähnliche Finanzprodukte im Zusammenhang mit Hypotheken aufgelegt. Goldman Sachs wollte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Vorwurf äußern. siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/Betrugsvorwurf-gegen-Goldman-article828160.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Goldman-Fonds-bricht-ein-article826954.html http://www.welt.de/finanzen/article7188966/Deutsche-Bank-bricht-ueber-sieben-Prozent-ein.html http://www.welt.de/wirtschaft/article7215842/Ermittlungen-wegen-Betrugs-gegen-Goldman-Sachs.html http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hlV_9umNPdmJG-z0c3Buhsesjncw http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/cdo-us-behoerden-klagen-goldman- sachs-wegen-betrugs-an;2563321 http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/boerse/DAX-gibt-deutlich-nach_aid_845462.html http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/goldman_sachs_soll_anleger_getaeuscht_hab en_1.5463189.html http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_429126 http://www.zeit.de/newsticker/2010/4/16/iptc-bdt-20100416-656-24540950xml http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1461599/USA-holen-zum-Schlag-gegen-Finanzjongleure-aus. html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,689486,00.html http://www.focus.de/finanzen/finanz-news/goldman-sachs-us-boersenaufsicht-wirft-investmentbank-betr ug-vor_aid_499378.html http://www.fr-online.de/top_news/2551498_Ermittler-jagen-Goldman-Sachs.html http://www.focus.de/finanzen/boerse/fonds/deutsche-bank-immobilienfonds-brechen-reihenweise-ein_a id_499514.html http://www.focus.de/finanzen/boerse/goldman-sachs-immobilienfonds-verzockt-1-8-milliarden-dollar_ai d_499075.html http://www.focus.de/finanzen/news/siemens/immobilien-die-90-milliarden-falle_aid_489933.html http://www.focus.de/finanzen/news/anlegerskandal-goldman-sachs-verteidigt-sich_aid_499485.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,689630,00.html http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article7241086/Deutsche-Bank-versenkt-Geld.html http://www.n-tv.de/wirtschaft/Berlin-erwaegt-Auftragsstopp-article832195.html http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/investmentbank-auf-dem-pruefstand-goldman-im-fade nkreuz-der-bundeskanzlerin;2564590 http://www.handelsblatt.com/finanzen/bulle-baer/bulle-baer-der-fall-goldman-sollte-anlegern-zu-denke n-geben;2564560 http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:agenda-goldman-daemon-der-wall-street/50103043. html http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE63J00220100420 http://www.welt.de/die-welt/finanzen/article7255768/Gelaehmter-Aktienmarkt.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,689716,00.html http://www.faz.net/s/RubC9401175958F4DE28E143E68888825F6/Doc~E6A9FA973C50B4E63A18D8F36EB358 7C2~ATpl~Ecommon~Scontent.html
"Moralischer Bankrott": Goldman verdient Milliarde
Die ersten drei Monate des Jahres 2010 lassen sich für die US-Großbank Goldman Sachs recht gut an, zumindest was die rein buchhalterische Seite angeht: Das Haus verdient wieder tüchtig Geld, Gewinn und Umsatz liegen über den Erwartungen. Der Feierstimmung stehen allerdings gravierende Betrugsvorwürfe aus New York und mittlerweile auch aus London im Wege. siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/Goldman-verdient-Milliarde-article832963.html
Nach dem Milliardenbetrug: Madoff-Familie im Visier

Der Milliardenbetrug des New Yorker Aktienbrokers Bernard Madoff könnte auch für einige seiner Familienmitglieder ein böses Nachspiel haben. Ermittler gehen nach Informationen der US- Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal" dem Verdacht nach, dass Madoffs Bruder Peter und Madoffs Söhne Mark und Andrew Steuern hinterzogen haben könnten. Alle drei hatten in der Firma des zu 150 Jahren Haft verurteilten Madoff gearbeitet. Der Anwalt der 45 und 43 Jahre alten Söhne wies die Anschuldigungen zurück. Die beiden hätten keine Ahnung von den kriminellen Machenschaften gehabt und hätten überdies umgehend die Behörden informiert, als ihnen ihr Vater davon erzählt habe, schrieb Anwalt Martin Flumenbaum an die Zeitung. Von Bruder Peter Madoff liegt keine Stellungnahme vor. Der Milliardenbetrug war im Dezember 2008 auf- geflogen.
Was genau die Ermittler den Familienmitgliedern vorwerfen könnten, ist unklar. Nach Angaben des "Wall Street Journal" hatten alle drei mit David Friehling den gleichen Steuerberater. Friehling war auch der Buchprüfer von Bernard Madoff und hatte ge- standen, die Steuererklärung seines Klienten frisiert zu haben. Jetzt arbeitet er nach Wissen der Zeitung mit den Ermittlern zusammen. Madoff war im Juni wegen des größten Betrugs in der Finanzgeschichte verurteilt worden und sitzt im Gefängnis. Er hatte tausende Anleger über Jahre mit einem Schneeball- system erleichtert. Das Geld - am Ende waren es zumindest auf dem Papier 60 Milliarden Dollar - ist weg. Die Ver- steigerung von Madoffs Privatsachen war da nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
Der Treuhänder, der die Firma des Milliarden-Betrügers abwickelt, will allerdings bei den Familienmitgliedern fast 200 Mio. Dollar holen. Er wirft ihnen vor, sich jahrelang aus der Firmenkasse bedient zu haben, um private Anschaffungen zu tätigen. Treuhänder Irving Picard hat neben Madoffs Bruder und seinen Söhnen auch dessen Nichte Shana im Visier. siehe http://www.n-tv.de/wirtschaft/Madoff-Familie-im-Visier-article726055.html http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,677648,00.html